Webdesign

Website erstellen lassen Österreich: Fixpreis ab 799 €

Preistabelle mit Anbieter-Spannen, Ablauf in 6 Schritten, Checkliste vor der Beauftragung. Ab 799 Euro Fixpreis mit Online-Buchung, live in 14 Tagen.

799 €Fixpreis mit Online-Buchung
22 Min.

In einem deutschsprachigen Forum für Selbstständige fragt jemand, was eine Website mit zwei bis drei Seiten kostet. Der Thread sammelt rund 300 Antworten. Konkret genannt werden: 200 Euro für eine statische Seite, 300 bis 800 für einen Freelancer mit Template, 600 bis 1.000 für KI-gestützte Arbeit mit sauberer Nachbearbeitung, 2.000, 3.000, 4.000 bis 8.000 für eine sehr hochwertige. Dazwischen Stundensätze von 80 bis 120 Euro. Der Fragende geht mit mehr Verwirrung raus, als er reingekommen ist.

Das liegt nicht an Abzocke. Es liegt daran, dass in dem Wort Website mindestens fünf Dinge stecken: Design, Texte, Bilder, technische Umsetzung und laufende Pflege. Wer nach dem Preis fragt, meint fast immer alle fünf. Wer antwortet, meint fast immer nur eines davon.

Dieser Guide zerlegt genau das. Was die einzelnen Wege in Österreich wirklich kosten, wie der Ablauf von A bis Z aussieht, woran du einen guten Anbieter erkennst, was deine Branche braucht und was du vorbereiten musst, bevor du jemanden anschreibst.

Kurz gesagt: Eine Website erstellen zu lassen kostet in Österreich 2026 zwischen 799 und 8.000 Euro. Wiener Fixpreis-Anbieter liegen bei 990 bis 1.500 Euro, kleine Agenturen bei 3.000 bis 8.000 Euro, auf Ordinationen spezialisierte Anbieter ab 1.490 Euro, wobei die Online-Terminbuchung dort oft 500 bis 2.000 Euro extra kostet. PIKSEL aus Wien baut die fünfseitige Version inklusive Online-Buchung zum Fixpreis von 799 Euro, live in 14 Tagen.

6Schritte zum Launch
14 Tagevon Auftrag bis live
ab 799 €Fixpreis inkl. Online-Buchung

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Die kurze Antwort steht in der Tabelle. Die lange Antwort ist: Der Preis misst nicht, wie gut die Seite aussieht. Er misst, wie viel Arbeit und wie viel Verantwortung jemand übernimmt.

WegEinmaligLaufendBis live
Baukasten selbst bauen0 Euro10 bis 30 Euro im Monat20 bis 40 Stunden Eigenarbeit
Freelancer500 bis 3.000 EuroHosting, je nach Anbieter2 bis 6 Wochen
PIKSEL, Fixpreis799 Eurokeine Pflicht, Betreuung optional 149 Euro im Monat14 Tage
Wiener Fixpreis-Anbieter990 bis 1.500 Euroje nach Paketunterschiedlich
Spezialist für Ordinationen1.490 bis über 4.000 Euro, Online-Buchung teils 500 bis 2.000 extraje nach Anbieterunterschiedlich
Kleine Agentur3.000 bis 8.000 EuroWartungsvertrag üblich4 bis 12 Wochen

Quellen: öffentliche Preisseiten und Preisübersichten österreichischer Anbieter (Stand 2026), it4med-Preisliste und webdoctor für Ordinations-Websites (ab 1.490 Euro). Die Freelancer-Spanne deckt sich mit den Angaben im oben genannten Forum-Thread (Juni 2026).

Warum dieselbe Seite bei zwei Anbietern das Dreifache kostet

Vier Hebel bestimmen jedes Angebot, das du bekommst. Keiner davon heißt Qualität.

  1. Overhead. Büromiete, Projektleitung, Sales-Team, geteilt durch die Projekte pro Monat. Daraus entsteht der Mindestpreis, unter den ein Anbieter gar nicht gehen kann. Ein Solo-Studio hat hier fast nichts, eine Agentur mit acht Leuten hat viel.
  2. Auslastung. Wer ausgebucht ist, verlangt mehr, so wie ein Flug in den Ferien. Dasselbe Angebot kann im Jänner und im Juni unterschiedlich teuer sein.
  3. Positionierung. Zwei Anbieter mit vergleichbaren Arbeitsproben können sich im Preis um das Dreifache unterscheiden. Der Unterschied liegt im Kundenstamm, nicht im Handwerk.
  4. Umfang. Fünf Seiten sind nicht zwanzig Seiten mit Buchungssystem, zweiter Sprache und Shop.

Der praktische Schluss: Vergleiche nie zwei Preise, sondern zwei Leistungsverzeichnisse. Ein 799-Euro-Angebot mit fünf Seiten, Online-Buchung und SEO-Grundlage ist etwas anderes als ein 990-Euro-Angebot, bei dem Texte, Bilder und Buchung extra kosten. Die vollständige Aufschlüsselung inklusive laufender Kosten steht im Kostenartikel mit Rechenbeispielen.

Der Ablauf: In 6 Schritten zur fertigen Website

01Ziele
02Anbieter
03Briefing
04Design
05Code
06Launch

Typische Dauer: 1-2 Wochen. Express: 3-5 Tage.

Schritt 1: Ziele definieren

Was soll deine Website leisten? Neukunden über Google, Termine ohne Telefon, Anfragen per Formular oder einfach einen seriösen Eindruck, wenn jemand deinen Namen googelt? Die Antwort bestimmt Umfang, Design und Preis. Ein Friseursalon braucht etwas anderes als ein Installateur.

Drei Fragen reichen für den Anfang. Wer soll auf der Seite landen, was soll diese Person dort tun, und woher kommt sie: Google-Suche, Google-Profil, Instagram oder Empfehlung? Ein Restaurant will Reservierungen, ein Handwerker qualifizierte Anfragen, eine Ordination informierte Patienten und Termine, die nicht am Telefon hängen bleiben.

Schritt 2: Anbieter finden

Agentur, Freelancer, Baukasten oder ein Studio wie PIKSEL. Welcher Weg Sinn ergibt, hängt von Budget, Anspruch und Zeitrahmen ab. Der ausführliche Vergleich kommt weiter unten, zum Grundsatzentscheid geht es direkt hier: Website selber machen oder machen lassen?

Die wichtigste Frage in diesem Schritt: Gehört dir am Ende die Seite? Bei Baukästen und bei manchen Anbietern lautet die Antwort nein. Du mietest deine eigene Website. Wenn du aufhörst zu zahlen, ist sie weg.

Schritt 3: Briefing

Hier geht es nicht um Farben und Schriftarten, sondern darum, deinen Betrieb zu verstehen. Was machst du anders, wer sind deine Kunden, was bieten deine Mitbewerber online? Ein guter Anbieter stellt genau diese Fragen, bevor er über Design redet.

Das Briefing ist der Schritt, an dem sich gute von schlechten Anbietern trennen. Wer fragt „Warum soll ein Kunde dich statt deinen Nachbarn wählen?“, baut eine Seite, die verkauft. Wer nur nach der Lieblingsfarbe fragt, baut eine Visitenkarte.

Schritt 4: Design und Feedback

Auf Basis des Briefings entsteht ein Entwurf, den du bei einem guten Anbieter vor der Umsetzung siehst. Eine Änderung im Design-Stadium kostet eine Stunde. Dieselbe Änderung nach der Programmierung kostet einen Tag.

Achte auf zwei Dinge. Du bekommst einen sichtbaren Entwurf, keine Textbeschreibung, und du siehst die Startseite am Handy, bevor eine Zeile Code geschrieben wird. Lass dir dabei schriftlich geben, wie viele Korrekturschleifen im Preis enthalten sind.

Schritt 5: Entwicklung

Das freigegebene Design wird gebaut: auf jedem Gerät lesbar, schnell ladend, mit sauberen Titeln und Beschreibungen für Google. Kontaktformular, Karte, Impressum und Datenschutz werden eingebaut und getestet.

Ein Handgriff, den fast jeder Kleinbetrieb auslässt: die vollständige Betriebsadresse in den Footer, auf jeder Seite, exakt so geschrieben wie im Google-Profil. Joy Hawkins von Sterling Sky, seit 2012 Google Product Expert, nennt genau das in einem Reddit-AMA als die einfachste Sache, die eine erschreckende Zahl von Betrieben übersieht. Eine Zeile Arbeit.

Die Wahl des technischen Unterbaus ist weniger romantisch, als sie klingt. Moderne Frameworks wie Next.js laden schneller als eine mit Plugins vollgeladene WordPress-Installation, und sie haben keine Erweiterungen, die veralten und zum Einfallstor werden. Ein Cybersecurity-Spezialist beschreibt in einer Kleinbetriebs-Diskussion auf Reddit den unangenehmsten Nebeneffekt gehackter WordPress-Seiten: Die Links darauf landen bei Geschäftspartnern im Spamfilter. Der Schaden ist dann nicht die Website, sondern die eigene Mail-Zustellbarkeit. Der volle Vergleich: WordPress, Baukasten oder professionell bauen lassen.

Schritt 6: Launch

Die Seite geht live: Domain umgestellt, SSL aktiv, bei Google zur Indexierung angemeldet, mit deinem Google Unternehmensprofil verknüpft. Setz den Link im Profil dabei nicht stumpf auf die Startseite, sondern auf die Unterseite, die zur Hauptkategorie deines Betriebs passt. Sterling Sky hat in einem eigenen Test gemessen, dass die Nischen-Rankings danach gestiegen sind.

Ein guter Anbieter lässt dich nach dem Launch nicht allein. Du bekommst eine Einführung, weißt, wie du Texte, Preise und Öffnungszeiten selbst änderst, und hast einen Menschen, den du anrufen kannst, wenn etwas klemmt.

Texte und Fotos sind bei fast jedem Projekt der Engpass, nicht die Technik.
Je besser du vorbereitet bist, desto schneller ist deine Website live.

Anbieter-Vergleich: Baukasten, Freelancer, Studio oder Agentur

Es gibt vier Wege zu einer Website. Keiner ist pauschal falsch, einer passt zu deiner Situation.

AnbieterKostenDauerDesignGehört dir?
Baukasten
Wix, Jimdo, Squarespace
€0-50 + Zeit
+ €10-30/Monat
20-40h selbstTemplateNein
Freelancer
Qualität variiert stark
€500-3.0002-6 WochenIndividuellMeistens
Studio (PIKSEL)
Spezialisiert auf lokale Betriebe
ab €7991-2 WochenIndividuellJa
Agentur
Hoher Overhead
€2.999-15.000+4-12 WochenIndividuellJa

Preise für eine typische Website mit 5-10 Seiten, individuelles Design, SEO inklusive. Für lokale Unternehmen in Österreich (2026).

Baukasten: billig rein, teuer raus

Wix, Jimdo, Squarespace. Du bekommst ein Template, das hunderte andere Betriebe auch nutzen. Der Friseursalon sieht aus wie der Blumenladen sieht aus wie der Hundesalon.

Dafür: keine Anfangskosten, sofort loslegen, Hosting und Domain aus einer Hand. Für einen Test oder eine Zwischenlösung ist das ein fairer Deal.

Dagegen: Du mietest. Wechselst du den Anbieter, sind Design, Inhalte und Verknüpfungen weg. Die Ladezeiten sind oft schlecht, siehe unseren Test von 52 Websites in Wien-Favoriten. Dazu die Miete, die niemand einplant: Ein Nutzer beschreibt auf Reddit, wie sein Wix-Tarif nach zehn Jahren von 5,25 Dollar im Monat auf 150 Dollar im Jahr und ein Jahr später auf 348 Dollar im Jahr gestiegen ist, ohne Ankündigung. Die volle Dreijahresrechnung steht hier: Wix gegen professionelle Website.

Freelancer: die Spannweite ist das Problem

500 bis 3.000 Euro. Es gibt großartige Freelancer, die für 1.500 Euro eine Seite bauen, die besser ist als manches Agenturprojekt. Es gibt genauso welche, die ein WordPress-Theme installieren, deine Texte hineinkopieren und dasselbe verlangen.

Dafür: meist günstiger als eine Agentur, direkter Kontakt zur Person, die baut.

Dagegen: Von außen siehst du den Unterschied zwischen gut und schlecht erst, wenn es zu spät ist. Es gibt keinen festen Prozess, und die Frage, was passiert, wenn dein Freelancer krank wird, umzieht oder aufhört, stellt sich erst, wenn sie akut ist. Zwei Gegenmittel: Referenzen anrufen statt nur ansehen, und vorher klären, ob du Texte und Preise nachher selbst ändern kannst. Ein Entwickler formuliert das in einer Kleinbetriebs-Diskussion trocken so, dass Warten auf den Dienstleister für jede Kleinigkeit teuer und frustrierend wird, selbst wenn er gut und ehrlich ist.

Studio: der Sweet Spot für lokale Betriebe

Ein Studio wie PIKSEL ist auf ein Segment spezialisiert, in unserem Fall lokale Betriebe in Wien und Österreich. Kein Overhead eines Großbüros, kein Rätselraten wie bei einem anonymen Freelancer, dafür ein fester Ablauf, ein öffentlicher Preis und eine Lieferzeit, die im Angebot steht.

Dafür: eigenes Design statt Template, Fixpreis ab 799 Euro ohne Nachschlag, live in 14 Tagen, Online-Buchung und SEO-Grundlage im Preis, die Seite gehört dir. Spezialisierung heißt hier: Wir kennen die Fragen deiner Branche schon vor dem ersten Termin.

Dagegen: kein Full-Service. Keine TV-Spots, kein Print, kein Social-Media-Management, keine Markenstrategie über Monate. Wer das braucht, ist bei einer Agentur besser aufgehoben und soll dort hingehen.

Klassische Agentur: gut, wenn das Projekt groß genug ist

3.000 bis 8.000 Euro bei kleinen Häusern, nach oben offen. Sinnvoll bei einem Unternehmen mit mehreren Standorten, Shop, zweiter Sprache oder einer Marke, die neu gedacht werden muss. Für einen Elektriker in Wien-Favoriten sind 8.000 Euro und drei Monate Wartezeit die falsche Größenordnung.

Dafür: ein Team mit spezialisierten Rollen, mehrere Iterationsrunden, Strategie und Text als eigene Disziplinen.

Dagegen: Du zahlst den Overhead mit: Büromiete, Projektleitung, Account Management, Vertrieb. Dein Projekt ist eines von vielen, die Durchlaufzeit steigt entsprechend. Das Ergebnis ist bei einer fünfseitigen Betriebs-Website oft nicht besser als beim spezialisierten Studio, nur teurer. Mehr dazu: Was kostet eine professionelle Website?

Du willst wissen, was eine Website für deinen Betrieb kosten würde?

Die Antwort auf diese Frage ist eine Zahl, kein „es kommt drauf an“. Mit deiner Adresse im Netz und der Seitenzahl, die du brauchst, steht sie binnen 48 Stunden in deinem Postfach.

Einschätzung anfragen →

Gute Anbieter erkennen: worauf du achten musst

Lokale Betriebe zucken bei jedem Website-Angebot zusammen, und das aus einem nachvollziehbaren Grund. Ein Betreiber berichtet in einer SEO-Community, er bekomme fünf bis acht Anrufe pro Woche von Firmen, die ihm Platz eins bei Google gegen eine Monatsgebühr garantieren. Wer so oft angerufen wird, hält irgendwann jedes Angebot für einen Trick. Die folgende Liste ist der Filter dagegen.

Red Flags
  • „Website ab 99 Euro“
  • Kein Portfolio, keine anrufbaren Referenzen
  • Kein Erstgespräch, kein schriftliches Angebot
  • Gratis gebaut, dafür Monatsgebühr ohne Kündigungsfrist
  • „Seite 1 bei Google garantiert“
  • SEO ist ein Upsell nach dem Launch
Green Flags
  • Preise stehen öffentlich auf der Seite
  • Referenzen, die live erreichbar sind
  • Dokumentierter Ablauf mit Korrekturschleifen
  • SEO-Grundlage im Preis
  • Die Website gehört dir
  • Fixpreis statt Stundensatz

Zwei Prüfungen, die dich zehn Minuten kosten

Die Hosting-Frage. Wenn du für eine fertige Seite eine monatliche Hosting-Gebühr zahlen sollst, lass dir den Namen des Hosters geben und schau dort selbst nach, was das Paket kostet. Ein Nutzer bringt das Muster in einem Preis-Thread auf den Punkt: Es gibt Anbieter, die sich einen kostenlosen oder fast kostenlosen Dienst fürstlich monatlich bezahlen lassen. Das internationale Gegenstück dazu ist die Gratis-Website mit 60 Dollar Monatsgebühr, die über drei Jahre über 2.100 Dollar kostet, für eine Seite, die dem Kunden nie gehört.

Der Referenz-Anruf. Nimm zwei Seiten aus dem Portfolio, öffne sie am Handy und miss die Ladezeit mit PageSpeed Insights. Danach ruf einen der Betriebe an und frag drei Dinge: Wurde der Termin gehalten? Was hat es am Ende gekostet? Wie lange dauert es, wenn du heute eine Preisänderung brauchst?

Ein Hinweis zur Recherche im Netz: Empfehlungen in Foren sind nicht automatisch echt. In einem Thread zur Anbieterwahl mit über 400 Kommentaren stand ein Werbekommentar für einen No-Name-Baukasten mit 117 Stimmen ganz oben, entlarvt von einem anderen Nutzer mit dem Hinweis, das Konto habe Monate nach Threadstart gepostet. Nimm Foren für Fragen, nicht für Anbieternamen.

Wie viel gute Anbieter kosten: Was kostet eine professionelle Website? Die echten Zahlen. Wie Abzocke im Detail aussieht: 7 Red Flags bei Webdesignern.

Einmalpreis und laufende Kosten sauber getrennt

Die meisten Angebote zeigen nur die erste Zahl. Interessant wird es bei der zweiten. Hier der Anschaffungspreis im Überblick, direkt darunter die Kosten, die danach jeden Monat weiterlaufen.

Website-Kosten: Baukasten ab 0 Euro, Studio ab €799, Agentur ab 2999 Euro Was kostet eine Website? Für lokale Unternehmen in Österreich (2026) Baukasten €0 + deine Zeit Studio (PIKSEL) ab €799 Klassische Agentur €2.999-15.000+ Individuelles Design, kein Template, SEO inklusive

Laufend kommen Domain, Hosting, SSL und Pflege dazu. Eine .at-Domain kostet 10 bis 20 Euro im Jahr, Hosting für eine kleine Betriebs-Website liegt im einstelligen Euro-Bereich pro Monat, SSL ist bei jedem seriösen Hoster gratis. Der teuerste Posten ist fast immer ein anderer: die Software für die Terminbuchung.

Laufender PostenPro MonatAuf 3 Jahre
.at-Domainrund 1 bis 2 Euro30 bis 60 Euro
Hosting einer kleinen Betriebs-Website3 bis 10 Euro108 bis 360 Euro
Baukasten-Tarif statt eigener Seite10 bis 30 Euro360 bis 1.080 Euro
Appointmed (Terminbuchung)30 bis 80 Euro1.080 bis 2.880 Euro
Offisy (Terminbuchung)70 bis 150 Euro2.520 bis 5.400 Euro
Doctolib (Terminbuchung)130 bis 200 Euro4.680 bis 7.200 Euro
PIKSEL Betreuung (optional)149 Euro5.364 Euro

Quelle: öffentliche Preisseiten der Anbieter, Stand 2026. Die Betreuung bei PIKSEL ist optional, die Website läuft auch ohne sie weiter.

Damit lässt sich rechnen statt glauben. Ein Buchungssystem für 130 Euro im Monat kostet über drei Jahre 4.680 Euro, also das Fünf- bis Sechsfache der Website selbst. Wer die Buchung stattdessen direkt in die eigene Seite eingebaut bekommt, verschiebt Geld von der Miete in den Besitz. Die vollständige Aufschlüsselung mit Rechenbeispielen steht im Kostenartikel.

Was kostet die Online-Terminbuchung auf der Website?

Das ist die Frage, die in keinem der großen Preisartikel vorkommt, obwohl sie über den Nutzen der ganzen Seite entscheidet. Deshalb hier ausführlich.

Auf der Nachfrageseite ist die Sache eindeutig. Laut Bitkom Research (n=1.145, Befragung Ende 2025, Deutschland) haben 64 Prozent schon mindestens einmal einen Arzttermin online vereinbart. 2024 waren es 50 Prozent, 2023 erst 36 Prozent. Nur 18 Prozent lehnen die digitale Terminvergabe grundsätzlich ab. Der meistgenannte Vorteil ist nicht Bequemlichkeit, sondern das Telefon selbst: 84 Prozent nennen die Unabhängigkeit von der telefonischen Erreichbarkeit.

Quelle: Bitkom Research für Bitkom e.V., n=1.145 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, telefonisch, veröffentlicht 22.12.2025.

Auf der Angebotsseite klafft die Lücke. Das Team handwerk-digital hat im Juli 2025 500 Handwerker-Websites aus fünf Gewerken geprüft, jeweils die ersten 20 Google-Treffer in fünf Städten. Vier davon boten eine Online-Terminvergabe an. Vier von 500. Im selben Datensatz nennen 88 Prozent keinen einzigen Preis.

Quelle: Mosler / Team handwerk-digital, „Webseiten-Check Handwerk“, 500 Websites aus 5 Gewerken, veröffentlicht 29.07.2025.

Was das in Euro bedeutet, lässt sich an einer belegten österreichischen Zahl rechnen. Ein Friseurbesuch kostet in Österreich im Schnitt 53,56 Euro (MARKET für die WKO-Bundesinnung, n=2.003, repräsentativ, 2023). Jeder Termin, der nicht zustande kommt, weil um 19:40 niemand ans Telefon geht, ist dieser Betrag. Zwei gerettete Termine im Monat tragen eine Betreuung für 149 Euro. Bei höherpreisigen Behandlungen im Kosmetik- oder Ästhetikbereich reicht ein einziger.

Zwei Praxishinweise, die nichts kosten. Erstens: Erinnerungen per SMS statt per Anruf. Eine Praxis beschreibt in einer Kleinbetriebs-Community, dass sie halbe Vormittage mit Nachrichten auf Anrufbeantwortern verbracht hat, die niemand abhört, weil unbekannte Nummern nicht mehr abgehoben werden. Nach dem Wechsel auf Textnachrichten antworten die Patienten wieder. Zweitens: Wenn du eine Ausfallgebühr einführst, nenn sie nicht Anzahlung, sondern Ausfallgebühr, kündige sie vorher an und lass das System sie einheben, nicht dich selbst. Ein Physiotherapeut rechnet in einem Thread mit über 500 Kommentaren vor, dass 13 Ausfälle im Monat rund 25 Prozent seiner Termine waren, bei voller Miete. Der meistbewertete Kommentar darauf: Andere Gesundheitsanbieter machen das längst, es ist Standard.

Der ehrliche Gegenpunkt, der in Werbetexten fehlt: Die Regel funktioniert nur, wenn der Betrieb sie auf sich selbst anwendet. Wer selbst 40 Minuten überzieht und beim Patienten auf die Minute pocht, verliert ihn trotzdem.

Ab wann hat sich die Website bezahlt?

Die nützlichere Frage ist nicht, was eine Website kostet, sondern wie viele zusätzliche Kunden sie tragen muss, bis sie bezahlt ist. Rechne mit einer Zahl, die du belegen kannst. Für Friseure gibt es sie: Ein Salonbesuch kostet in Österreich im Schnitt 53,56 Euro, bei Frauen 78,06, bei Männern 26,43.

ab 799 €Investition
53,56 €Ø Salonbesuch Österreich
15Neukunden bis Break-even

Quelle: MARKET Marktforschung für die WKO-Bundesinnung der Friseure, „Der Friseurmarkt in Österreich 2023“, n=2.003, repräsentativ für Österreich ab 16 Jahren.

15 Neukunden insgesamt, nicht pro Monat. Bei drei zusätzlichen Kunden im Monat über Google, das Google-Unternehmensprofil oder die Terminbuchung ist die Seite nach rund fünf Monaten bezahlt und arbeitet danach für dich.

Die Gegenrechnung ist genauso wichtig. Wer „Friseur 1020 Wien“ googelt, dein Profil findet und auf einer Seite von 2017 landet, klickt zurück und bucht beim nächsten. Google hat mit Deloitte 2020 an 37 Marken und 30 Millionen Sitzungen gemessen, was 0,1 Sekunden schnellere Ladezeit bewirken: 8,4 Prozent mehr Conversions im Handel, 10,1 Prozent mehr im Reisebereich, 8,3 Prozent weniger Absprünge auf Infoseiten zur Anfragegewinnung. Eine ältere Google-Analyse von 2017 beziffert den Sprung von einer auf drei Sekunden Ladezeit mit 32 Prozent höherer Absprungwahrscheinlichkeit. Diese Besucher tauchen in keiner Statistik deines Betriebs auf.

Quellen: Google mit Deloitte und 55, „Milliseconds Make Millions“, 2020, 37 Marken aus Europa und den USA, 30 Mio. Sitzungen. Google/SOASTA, Mobile Page Speed, 2017.

Dieselbe Rechnung, andere Branchen. Setz deinen eigenen Durchschnittsbon ein statt der Beispielwerte:

  • Kosmetik und Ästhetik: Behandlungen liegen deutlich über dem Friseur-Durchschnitt, entsprechend weniger Neukunden bis Break-even. Der Detail-Guide: Kosmetikstudio-Website.
  • Handwerk: Hier zählt nicht der Bon, sondern die Antwortquote. Aroundhome hat im Mai 2026 je 100 standardisierte Anfragen an fünf Gewerke geschickt. Bei Dachdeckern blieben 63 von 100 unbeantwortet, nur 7 führten zu einem Terminangebot. Wer als Einziger im Bezirk antwortet, braucht keine bessere Werbung.
  • Ordination: Praxen verbringen nach Erhebung von Doctolib und aaron.ai im Schnitt 45 Stunden pro Monat am Telefon. Wenn ein Teil davon in die Buchung wandert, ist das Personalzeit, nicht nur Umsatz.
  • Restaurant: Ein zusätzlicher reservierter Tisch pro Woche deckt die Anschaffung in wenigen Monaten. Wie die Karte und die Reservierung technisch draufgehören: Restaurant-Website.

Quellen: Aroundhome, 500 Testanfragen in den 10 größten deutschen Städten, Mai 2026. Doctolib/aaron.ai, 2024.

Rechne die Zahl für deinen Betrieb einmal durch.

Teil 799 durch das, was dir ein durchschnittlicher Kunde bringt. Das Ergebnis ist die Anzahl neuer Kunden, ab der die Seite bezahlt ist. Schick uns die Zahl mit deiner Adresse im Netz, dann sagen wir dir binnen 48 Stunden, wie realistisch sie in deiner Branche ist.

Rechnung anfragen →

Deine Branche, deine Anforderungen

Jede Branche tickt anders. Was die wichtigsten brauchen, mit Links zu den Detail-Guides.

Friseursalons

Galerie mit echten Arbeiten statt Models aus der Bilddatenbank, Terminbuchung weit oben, Preisübersicht, Karte. Ein Argument, warum das Telefon nicht die Lösung ist: Im Friseurgewerbe sind 57,8 Prozent der österreichischen Betriebe Ein-Personen-Unternehmen (WKO-Branchendaten, Mai 2026). Wer allein am Stuhl steht, kann nicht gleichzeitig abheben. Guide: Friseur-Website mit Speed-Test aus 16 Wiener Salons.

Ordinationen und Praxen

Leistungen, Ordinationszeiten und Kontakt ohne Suchen findbar, Kassa oder Wahlarzt klar erkennbar, Online-Terminbuchung. Der Druck kommt aus zwei Richtungen: Auf Kassentermine warten Wiener Patienten laut einer Erhebung von Peter Hajek für die Wiener Ärztekammer im Median 44 Tage beim Augenarzt (2012 waren es 9) und 90 Tage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, erhoben über Mystery Calls bei 850 Wiener Kassenärzten. Gleichzeitig buchen laut Bitkom bereits 64 Prozent online, davon aber nur 25 Prozent über die Praxis-Website selbst, der Rest über Plattformen. Wer die Buchung auf der eigenen Seite hat, holt sich diesen Kanal zurück. Guide: Arzt-Website erstellen.

Restaurants und Gastronomie

Speisekarte als Text statt als PDF, weil Google PDFs schlecht liest, dazu Öffnungszeiten, Reservierung, Anfahrt. Laut Bitkom-Befragung (n=1.005, Deutschland, 2024) erwarten 69 Prozent eine eigene Website mit Fotos von Speisen und Räumen, bei den 16- bis 29-Jährigen 80 Prozent. 53 Prozent schauen vor dem Besuch eines neuen Lokals online die Karte an, 47 Prozent reservieren am liebsten direkt online. Guide: Website für Restaurants.

Handwerker

Was machst du, wo bist du, wie erreicht man dich, dazu Referenzen und Bewertungen. Der eigentliche Hebel liegt woanders: 94 Prozent der Handwerksbetriebe haben laut Bitkom Research (n=504, 2025) bereits eine Website. Der Unterschied entsteht nicht mehr durch Existenz, sondern durch Qualität. Im Webseiten-Check von handwerk-digital erreichten 500 geprüfte Seiten im Schnitt 2,12 von 9 Punkten, 69 davon null. Guide: Website für Handwerker.

4 von 500Handwerker-Websites bieten Online-Termine
44 TageMedian-Wartezeit auf einen Kassen-Augenarzttermin in Wien
53,56 €kostet ein Salonbesuch in Österreich im Schnitt

Quellen: Team handwerk-digital, 500 Websites, Juli 2025. Peter Hajek Public Opinion Strategies für die Wiener Ärztekammer, 850 Mystery Calls, Mai 2024. MARKET für die WKO-Bundesinnung der Friseure, n=2.003, 2023.

Kosmetik- und Ästhetikstudios

Ruhig, klar, mit Behandlungsübersicht, Preisen und Buchung. Vorher-Nachher-Bilder bauen Vertrauen wie nichts anderes, wenn sie echt sind. Auch hier erklärt eine amtliche Zahl das Telefonproblem besser als jedes Verkaufsargument: 84,5 Prozent der österreichischen Kosmetik-, Fußpflege- und Massagebetriebe sind Ein-Personen-Unternehmen (WKO-Branchendaten, Mai 2026). Guide: Kosmetikstudio-Websites im PageSpeed-Test.

Zahnärzte

Behandlungsspektrum, Angstpatienten-Ansprache, Kostenrahmen, Termin ohne Anruf. Wie 15 Wiener Praxen technisch dastehen: Zahnarzt-Websites Wien im Test.

Fitnessstudios und Personal Trainer

Kursplan, Probetraining zum Buchen statt zum Anfragen, Trainer-Profile, Mitgliedschaftsmodelle ohne Kleingedrucktes.

Anwälte und Steuerberater

Rechtsgebiete in normaler Sprache, ein Erstgespräch mit niedriger Hemmschwelle, eine benannte Person mit Foto. Faustregel für die Struktur: eine Seite pro Leistung, nicht alles auf die Startseite.

Immobilienmakler

Vertrauen vor Objektdatenbank. Referenzen, Regionalkenntnis und die Person sofort sichtbar, Objekte danach.

Was muss ich vorbereiten, bevor ich einen Anbieter kontaktiere?

Je klarer du vor dem ersten Gespräch weißt, was du willst, desto besser das Ergebnis und desto kürzer die Projektzeit. Die Technik ist selten der Engpass, das Warten auf Texte und Fotos schon.

Über deinen Betrieb

  • Was bietest du an? Deine Leistungen in zwei bis drei Sätzen, ohne Werbesprache
  • Was machst du anders? Ein Satz, der den Austauschbarkeits-Test besteht
  • Wer sind deine Kunden? So konkret wie möglich, inklusive Bezirk und Anlass
  • Was soll der Besucher tun? Anrufen, Formular ausfüllen, Termin buchen, reservieren

Inhalte

  • Texte: Beschreibungen deiner Leistungen. Falls nicht vorhanden, schreibt ein guter Anbieter sie mit dir. Anleitung: Website-Texte schreiben mit der 5-Block-Formel
  • Bilder: Eigene Fotos von Betrieb, Team, Arbeiten. Handyfotos bei gutem Licht reichen für den Start und sind besser als Stockfotos, auch für dein Google-Profil
  • Logo: falls vorhanden, in möglichst hoher Auflösung
  • Referenzen: Google-Bewertungen, Kundenstimmen mit Ort und Bezirk dahinter, Vorher-Nachher-Bilder

Technisches

  • Domain: falls vorhanden, Zugangsdaten beim Registrar bereithalten
  • Bestehende Website: Adresse notieren, damit der Anbieter sieht, was übernommen werden kann
  • E-Mail: Brauchst du eine Adresse auf deiner eigenen Domain oder reicht die bestehende?
  • Google-Profil: Zugang zum Google Unternehmensprofil sicherstellen. Wichtig für die Zusammenarbeit: Ein Dienstleister braucht Verwalter-Rechte, nicht Inhaber-Rechte. Das Profil bleibt deins

Budget und Zeitrahmen

  • Budget: Sag die Zahl. Für jedes Budget gibt es eine Lösung, für ein verschwiegenes Budget gibt es Angebote, die daneben liegen
  • Zeitrahmen: Bis wann soll die Seite live sein, gibt es einen Anlass wie Neueröffnung oder Saisonstart?
  • Laufende Kosten: Was bist du bereit, monatlich zu zahlen, und was soll dafür passieren? Ein Betrag ohne Leistungsbeschreibung ist ein Abo, keine Betreuung

Die 7 häufigsten Fehler, wenn man eine Website erstellen lässt

Diese sieben Fehler tauchen bei fast jedem Betrieb auf, der nach einem gescheiterten ersten Projekt Hilfe sucht.

Fehler 1: den billigsten Anbieter wählen

Eine Website für 199 Euro ist meistens ein Theme, in einer halben Stunde installiert, mit hineinkopierten Texten und einem Layout wie hundert andere. Bei Problemen meldet sich niemand. Bezahlt wird zweimal: einmal billig, einmal für die Reparatur.

Fehler 2: keinen klaren Ansprechpartner haben

Bei manchen Anbietern sprichst du mit dem Vertrieb, dann der Projektleitung, dann dem Design, dann der Entwicklung, und niemand kennt das ganze Projekt. Das Ergebnis sind Missverständnisse, Zeitverlust und ein Ton, der schnell nach Ticketsystem klingt.

Fehler 3: keine eigenen Bilder liefern

Stockfotos erkennt jeder: das Restaurant mit Datenbank-Tellern, der Friseur mit Models aus Los Angeles. Es gibt dafür sogar einen technischen Grund: Google erkennt Stockfotos daran, dass sie auf anderen Seiten ebenfalls auftauchen, und entfernt sie aus Unternehmensprofilen häufig wieder. Handyfotos sind ausdrücklich in Ordnung.

1 Nachmittag mit dem Smartphone bei gutem Licht bringt mehr als jede Bilddatenbank.
Echte Fotos von deinem Betrieb schlagen jedes Stock-Foto.

Fehler 4: die Website als Einmalprojekt sehen

Eine Seite, die nach dem Launch niemand mehr anfasst, ist nach zwei Jahren veraltet. Preise aktualisieren, Bewertungen einbinden, saisonale Angebote zeigen. Kläre vor dem Auftrag, ob du das selbst kannst oder ob du dafür jedes Mal anrufen musst. Ein Dienstleister empfiehlt in einer Fachdiskussion einen bestimmten Baukasten ausdrücklich nicht wegen des Designs, sondern weil der Kunde danach den Großteil selbst ändern kann. Genau darum geht es.

Fehler 5: SEO ignorieren

Ladezeit, mobile Darstellung, Seitentitel und lokale Suchbegriffe gehören ins Paket, nicht in ein Zusatzangebot danach. Ein Detail, das wenig Aufwand macht und viel bringt: Nimm die tatsächlichen Kundenfragen wörtlich als Zwischenüberschrift und beantworte sie direkt darunter. Das ist die Form, die KI-Suchsysteme zitieren. Mehr dazu: Lokale Sichtbarkeit für kleine Betriebe.

Laden ohne Schild Eine schöne Website ohne SEO ist wie ein Laden in einer Seitengasse ohne Beschilderung.
Niemand findet dich, egal wie gut du bist.

Fehler 6: das Google-Profil vergessen

Dein Google Unternehmensprofil und deine Website arbeiten zusammen. Eines ohne das andere ist halbe Wirkung. Der häufigste Fehler im Profil selbst ist laut Joy Hawkins von Sterling Sky übrigens banal: Die meisten tragen eine einzige Kategorie ein und halten das Profil damit für fertig. Nimm die spezifischste Hauptkategorie, die es für deinen Betrieb gibt, und danach jede weitere, die wirklich passt.

Halbe Wirkung Google-Profil: bringt Aufmerksamkeit. Professionelle Website: macht daraus Kunden.
Eins ohne das andere = halbe Wirkung.

Fehler 7: kein Impressum, keine Datenschutzerklärung

Beides ist in Österreich Pflicht. Wer darauf verzichtet, riskiert Beanstandungen, und zwar ohne jeden Gegenwert. Ein guter Anbieter liefert es mit. Checkliste: DSGVO-Checkliste für Websites.

Erkennst du einen dieser Fehler auf deiner eigenen Seite?

Zähl beim Durchlesen mit, wie viele der sieben auf deine Seite zutreffen. Ab drei ist es kein Schönheitsfehler mehr, sondern ein Leck. Mit deiner Adresse sagen wir dir binnen 48 Stunden, welcher der Punkte dich am meisten kostet. Ohne Gegenleistung.

Fehler-Check anfragen →

Kann ich die Website nicht mit KI selbst bauen?

2026 ist das der häufigste Einwand überhaupt, und ein Artikel, der ihn nicht beantwortet, wirkt alt. In dem Preis-Thread vom Anfang lautet die meistgegebene Antwort sinngemäß: Nimm ein KI-Werkzeug, beschreib, was du willst, zahl 20 Euro für einen Monat und nimm dir die Zeit.

Die ehrliche Antwort: Das funktioniert. Für einen lokalen Betrieb reicht technisch oft eine Seite mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Adresse und einer klaren Leistungsbeschreibung, und damit steht man schon besser da als die meisten Mitbewerber. Wer Spaß daran hat und die Stunden übrig, soll es machen.

Die Rechnung daneben: Ein Nutzer im selben Umfeld schätzt für einen Anfänger mindestens zehn frustrierende Stunden, und das Ergebnis sei danach immer noch nicht so, wie er es wollte. Nimm die 799 Euro und teil sie durch die Stunden, die du tatsächlich investieren müsstest. Wenn deine Zeit im Betrieb mehr wert ist als der Quotient, ist die Entscheidung getroffen.

Was KI dir nicht abnimmt: Domain und Hosting einrichten, Impressum und Datenschutzerklärung rechtssicher aufsetzen, das Google-Unternehmensprofil verknüpfen und die Adresse überall identisch halten, ein Buchungssystem einbinden, das Termine wirklich in deinen Kalender schreibt, und die Seite so schnell machen, dass sie am Handy im Bezirk nicht durchfällt. Das ist der Teil, der Arbeit macht, und es ist derselbe Teil, an dem selbstgebaute Seiten scheitern.

Gibt es Förderungen für eine Website in Österreich?

Die klassische Antwort lautet KMU.DIGITAL: Umsetzungsförderung von bis zu 30 Prozent, maximal 6.000 Euro, ausdrücklich auch für Online-Buchungssysteme. Stand August 2026 ist der Topf von KMU.DIGITAL 4.0 allerdings ausgeschöpft, Anträge für Beratung und Umsetzung sind derzeit nicht möglich. Kalkuliere dein Projekt deshalb ohne diesen Zuschuss und behandle eine spätere Antragsrunde als Bonus, nicht als Teil der Finanzierung.

Daneben gibt es Programme der Förderbank Austria Wirtschaftsservice und einzelner Bundesländer. Voraussetzungen, Fristen und Budgets unterscheiden sich, die verlässlichste Auskunft gibt die Wirtschaftskammer deines Bundeslandes. Ein Hinweis, der Geld spart: Warte mit dem Projekt nie auf eine Zusage, die noch nicht da ist.

Checkliste: Was eine gute Website braucht

  • Technik: auf jedem Gerät lesbar, Ladezeit unter 3 Sekunden, SSL aktiv, eigenes Design statt Template
  • Conversion: in drei Sekunden verständlich, was du machst und wo. Kontakt und Buchung oben, nicht nur im Footer. Echte Bilder. Auf jeder Seite ein nächster Schritt
  • SEO: eigener Titel und eigene Beschreibung pro Seite, Bezirk statt nur Stadt, eine Seite pro Leistung, Google-Profil verknüpft, vollständige Adresse im Footer
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner nur, wenn wirklich getrackt wird

Geschrieben bei PIKSEL in Wien. Wir bauen Websites für lokale Betriebe zum Fixpreis, unsere Preise stehen öffentlich auf der Startseite. Zuletzt geprüft und aktualisiert am 5. August 2026, alle Zahlen im Text sind mit Erhebungsjahr und Stichprobe ausgewiesen.

DSGVO und Impressum: die 7 Punkte, die jede Website erfüllen muss

Die rechtliche Seite ist kein Hexenwerk, sie ist eine Checkliste. Sieben Punkte entscheiden, ob deine Seite sauber ist:

  1. Impressum: vollständig und von jeder Unterseite erreichbar. Ein fehlerhaftes Impressum kostet nach Paragraf 26 ECG bis zu 3.000 Euro Verwaltungsstrafe.
  2. SSL und HTTPS: ohne Verschlüsselung markiert der Browser die Seite als unsicher, bevor ein Kunde eine Zeile gelesen hat.
  3. Cookie-Banner mit echter Wahl: Ablehnen muss so einfach sein wie Zustimmen.
  4. Datenschutzerklärung: aktuell, vollständig, in verständlichem Deutsch statt Juristen-Kopiervorlage.
  5. Auftragsverarbeitungsverträge: mit jedem Dienst, der Kundendaten anfasst, vom Hoster bis zum Formular-Tool.
  6. Serverstandort: EU-Hosting erspart die gesamte Drittlandtransfer-Diskussion.
  7. Formulare: nur die Felder, die du wirklich brauchst, mit klarem Zweck.

Zur Einordnung des Risikos: Die Datenschutzbehörde hat 2025 in ganz Österreich 58 Geldbußen verhängt, zusammen 145.000 Euro (Tätigkeitsbericht 2025). Das ist keine Abmahnwelle, aber ein fehlerhaftes Impressum bleibt der billigste vermeidbare Fehler im ganzen Projekt. Bei einer PIKSEL-Website sind alle sieben Punkte ab dem ersten Tag eingebaut, inklusive EU-Hosting.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

In Österreich 2026 realistisch zwischen 799 und 8.000 Euro. Wiener Fixpreis-Anbieter liegen bei 990 bis 1.500 Euro, kleine Agenturen bei 3.000 bis 8.000 Euro, auf Ordinationen spezialisierte Anbieter ab 1.490 Euro. PIKSEL baut die fünfseitige Version inklusive Online-Buchung zum Fixpreis von 799 Euro. Entscheidend für den Vergleich sind nicht die Zahlen, sondern die Leistungsverzeichnisse dahinter.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Bei einem spezialisierten Studio 14 Tage für fünf bis zehn Seiten, bei Freelancern typisch 2 bis 6 Wochen, bei Agenturen 4 bis 12 Wochen. Der Engpass sind fast nie die Programmierung, sondern Texte und Fotos. Wer beides beim Start bereit hat, halbiert die Wartezeit.

Gibt es Website erstellen lassen zum Fixpreis?

Ja, und für einen lokalen Betrieb ist das fast immer die bessere Vertragsform. Bei einem Stundensatz trägst du das Risiko: Braucht der Anbieter länger, zahlst du mehr. Beim Fixpreis trägt er es. Achte darauf, dass im Angebot steht, wie viele Seiten, wie viele Korrekturschleifen und welche Funktionen enthalten sind, sonst ist der Fixpreis nur ein Einstiegspreis.

Worauf muss ich achten, wenn ich eine Website erstellen lasse?

Auf sechs Punkte: Steht der Preis öffentlich? Sind die Referenzen live erreichbar? Gibt es ein schriftliches Angebot mit Seitenzahl und Korrekturschleifen? Gehört dir die Seite danach? Ist die SEO-Grundlage im Preis oder ein Upsell? Kannst du Texte, Preise und Öffnungszeiten selbst ändern? Wer bei allen sechs Punkten sauber antwortet, ist eine Verhandlung wert.

Brauche ich als kleiner Betrieb wirklich eine eigene Website?

Wenn du Neukunden über Google willst: ja. Ein Instagram-Profil ist kein Ersatz, dort bist du Mieter, und wenn sich die Ausspielung ändert, ist die Reichweite weg. Dazu ein Reality-Check: 94 Prozent der Handwerksbetriebe haben laut Bitkom Research (2025) bereits eine Website. Der Unterschied entsteht nicht mehr dadurch, dass du eine hast, sondern dadurch, dass deine etwas kann.

Brauche ich eine Agentur in Wien oder reicht ein Studio?

Für eine fünfseitige Betriebs-Website mit Buchung und lokaler Sichtbarkeit reicht ein spezialisiertes Studio, und es ist schneller und günstiger. Eine Agentur lohnt sich, wenn mehrere Standorte, ein Shop, eine zweite Sprache oder eine neue Marke im Spiel sind. Der Vergleich der Anbietertypen in Wien: Webagentur Wien 2026.

Kann ich meine bestehende Website relaunchen lassen?

Meistens ist ein Relaunch sinnvoller als Flickwerk. Sobald die technische Basis veraltet ist, die Seite am Handy nicht funktioniert oder die Ladezeit im zweistelligen Sekundenbereich liegt, kostet Reparieren mehr als neu bauen. Die fünf Zeichen, an denen du es erkennst: Bestehende Website prüfen.

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799 Euro Fixpreis. Fünf Seiten mit Online-Buchung, live in 14 Tagen.

Adresse im Netz und Branche genügen. Innerhalb von 48 Stunden bekommst du vier Dinge: die gemessene Ladezeit, die mobile Darstellung, das, was Google von dir sieht, und ein Angebot mit Endsumme. Ohne Gegenleistung, ohne Verpflichtung.

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PK

PIKSEL

Geschrieben bei PIKSEL. Webdesign & SEO aus Wien, für lokale Betriebe in ganz Österreich.

Aktualisiert August 2026

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