Webdesign

Was kostet eine Homepage in Wien? Preise ab 799 Euro

Preistabelle mit Anbieter-Spannen, Ablauf in 5 Schritten, Förderlage. Ab 799 Euro Fixpreis inklusive Online-Buchung, live in 14 Tagen.

14 Tagevon Auftrag bis live
12 Min.

Du sitzt am Küchentisch, drei Tabs offen. Auf der ersten Seite steht kein Preis, nur ein Formular, das nach Handynummer fragt. Auf der zweiten steht 1.490 Euro, die Online-Buchung kostet extra. Die dritte wirbt mit 99 Euro im Monat, und irgendwo im Kleingedruckten steht, wem die Seite danach gehört. Willkommen bei der Homepageerstellung in Wien.

Dass Preise fehlen, ist kein Zufall, sondern Branchenstandard. Als das Team von handwerk-digital im Juli 2025 500 Handwerker-Websites systematisch geprüft hat, nannten 88 Prozent keine einzige Preisangabe. In der Webdesign-Branche selbst ist es nicht besser. Dieser Guide macht das Gegenteil: echte Zahlen, laufende Kosten inklusive, Ablauf, Förderlage und die Punkte, die in Wien anders laufen als im Rest des Landes.

Kurz gesagt: Von der Anfrage bis live vergehen 14 Tage, verteilt auf fünf Schritte: Erstgespräch, schriftliches Angebot, Design zur Freigabe, Umsetzung, Launch. Der Teil, der bei dir liegt, sind Texte, Fotos und zwei Freigaben, und genau daran hängt der Terminplan, nicht am Bauen. Eine fünfseitige Homepage inklusive Online-Buchung kostet bei PIKSEL 799 Euro zum Fixpreis, in Wien reicht die Marktspanne bis 8.000 Euro. Eine Express-Umsetzung in 3 bis 5 Tagen ist gegen Aufpreis möglich.

ab 799 €Fixpreis inkl. Online-Buchung
14 Tagevon Auftrag bis live
23Bezirke, 23 eigene Suchmärkte

Homepage oder Website: kurz geklärt

Homepage meint im österreichischen Sprachgebrauch die komplette Website. Technisch ist die Homepage nur die Startseite, in der Praxis versteht jeder Anbieter, was gemeint ist. In diesem Artikel stehen die Begriffe deshalb nebeneinander. Wer nach Homepageerstellung, Homepage machen lassen oder Website erstellen lassen sucht, meint dieselbe Sache.

Was kostet eine Homepage in Wien?

Die Spanne ist groß, aber sie ist erklärbar. Hier die Anbietertypen, die du in Wien tatsächlich findest, mit dem, was öffentlich einsehbar ist.

AnbieterEinmaligLaufendBis live
Baukasten selbst bauen (Wix, Jimdo)0 bis 50 Euro10 bis 30 Euro im Monat20 bis 40 Stunden Eigenarbeit
Freelancer500 bis 3.000 EuroHosting, je nach Anbieter2 bis 6 Wochen
PIKSEL, Fixpreis799 Eurokeine Pflicht, Betreuung optional 149 Euro im Monat14 Tage
Wiener Fixpreis-Anbieter990 bis 1.500 Euroje nach Paketunterschiedlich
Spezialist für Ordinationen1.490 bis über 4.000 Euro, Online-Buchung teils 500 bis 2.000 extraje nach Anbieterunterschiedlich
Kleine Agentur3.000 bis 8.000 EuroWartungsvertrag üblich4 bis 12 Wochen

Quellen: öffentliche Preisseiten und Preisübersichten österreichischer Anbieter, Stand 2026. Für Ordinations-Websites die it4med-Preisliste und webdoctor (ab 1.490 Euro).

Die wichtigere Zahl steht selten im Angebot: Ein Preis allein sagt nichts, solange nicht daneben steht, wie viele Seiten, wie viele Korrekturschleifen, ob Texte und Fotos enthalten sind und ob die Online-Buchung im Paket liegt oder als Aufpreis nachkommt. Vergleiche Leistungsverzeichnisse, nicht Zahlen. Den vollständigen Preisvergleich mit Rechenbeispielen findest du im Kostenartikel, die Grundsatzfrage im Vergleich selber machen oder machen lassen.

Die laufenden Kosten, die niemand ins Angebot schreibt

Der Einmalpreis ist die kleinere Hälfte der Entscheidung. Zwei Muster kosten Wiener Kleinbetriebe am meisten Geld, und beide sehen im ersten Monat harmlos aus.

Die Hosting-Gebühr ohne Gegenwert. Wenn du für eine fertige Seite monatlich fürs Hosting zahlen sollst, lass dir den Namen des Hosters geben und schau selbst nach, was dieses Paket dort kostet. In einem deutschsprachigen Preis-Thread bringt ein Nutzer das Muster auf den Punkt: Es gibt Anbieter, die sich einen kostenlosen oder fast kostenlosen Dienst fürstlich monatlich bezahlen lassen. Das internationale Gegenstück ist die gratis gebaute Seite mit 60 Dollar Monatsgebühr, über drei Jahre mehr als 2.100 Dollar für etwas, das dem Betrieb nie gehört.

Die Baukasten-Preistreppe. Ein Nutzer beschreibt zehn Jahre Wix zu 5,25 Dollar im Monat. Dann stieg der Tarif auf 150 Dollar im Jahr, ein Jahr später auf 348 Dollar im Jahr, ohne Ankündigung. Der Support konnte nichts machen. Das Muster ist nicht auf einen Anbieter beschränkt: Wer mietet, hat den Preis nicht in der Hand.

Laufender PostenPro MonatAuf 3 Jahre
.at-Domainrund 1 bis 2 Euro30 bis 60 Euro
Hosting einer kleinen Betriebsseite3 bis 10 Euro108 bis 360 Euro
Baukasten-Tarif10 bis 30 Euro360 bis 1.080 Euro
Appointmed (Terminbuchung)30 bis 80 Euro1.080 bis 2.880 Euro
Offisy (Terminbuchung)70 bis 150 Euro2.520 bis 5.400 Euro
Doctolib (Terminbuchung)130 bis 200 Euro4.680 bis 7.200 Euro
PIKSEL Betreuung (optional)149 Euro5.364 Euro

Quelle: öffentliche Preisseiten der Anbieter, Stand 2026. Die Betreuung bei PIKSEL ist freiwillig, die Homepage läuft auch ohne sie weiter.

Damit lässt sich rechnen statt raten. Ein Buchungssystem für 130 Euro im Monat kostet über drei Jahre 4.680 Euro, also mehr als das Fünffache der Homepage selbst. Deshalb steht bei uns die Buchung im Fixpreis und nicht in einem Abo daneben.

ab €799 Fixpreis für fünf Seiten mit eigenem Design, Online-Buchung, SEO-Grundlage und mobiler Darstellung. Live in 14 Tagen, ohne Agentur-Overhead und ohne monatliche Pflichtgebühr.

Der Ablauf in 5 Schritten

Von der Idee zur fertigen Website.

01Erstgespräch15-30 Min., kostenlos
02AngebotSchriftlich, klar, keine Überraschungen
03DesignLayout, Farben, Korrekturschleifen
04UmsetzungCode, SEO, Mobile, 1-2 Wochen
05LaunchDomain, Hosting, Google verbinden
Typische Dauer nach Anbieter: Studio 1-2 Wochen, Agentur 4-12 Wochen Typische Dauer nach Anbieter Studio 1-2 Wochen Agentur 4-12 Wochen

Was im Studio-Paket ab 799 Euro enthalten ist:

  • Individuelles Design
  • SEO-Grundoptimierung
  • Mobile-optimiert
  • DSGVO-konform
  • Schnelle Ladezeit
  • 3 Monate Support

Express-Option: 3-5 Tage gegen Aufpreis verfügbar.

1. Erstgespräch. Du erzählst, was dein Betrieb macht und was die Homepage können soll. Ein guter Anbieter fragt nach deinen Kunden und danach, was ein Besucher tun soll: anrufen, buchen, reservieren, Formular ausfüllen. Wer stattdessen als Erstes nach deiner Lieblingsfarbe fragt, baut eine Visitenkarte.

2. Angebot. Seitenanzahl, Funktionen, Korrekturschleifen, Lieferzeit, Preis, alles schriftlich. Kein schriftliches Angebot ist ein Warnsignal, und zwar das eindeutigste in dieser Liste.

3. Design. Du siehst Layout, Farben und Struktur, bevor gebaut wird, und du siehst die Startseite am Handy. Eine Änderung im Entwurf kostet eine Stunde, dieselbe Änderung nach der Programmierung kostet einen Tag.

4. Umsetzung. Die Seite wird gebaut, getestet und mit Impressum, Datenschutzerklärung und Karte ausgestattet. Achte darauf, dass die vollständige Adresse in den Footer kommt, auf jeder Seite, exakt so geschrieben wie im Google-Profil. Joy Hawkins von Sterling Sky, seit 2012 Google Product Expert, nennt genau das in einem Reddit-AMA als die einfachste Sache, die eine erschreckende Zahl von Betrieben übersieht.

5. Launch. Du prüfst alles am Handy, Domain und Hosting werden eingerichtet, die Search Console verbunden. Danach kommt das Google-Unternehmensprofil dran, und zwar mit einem Link nicht auf die Startseite, sondern auf die Unterseite, die zu deiner Hauptkategorie passt. Der komplette Ablauf inklusive Anbieterwahl steht im Leitfaden Website erstellen lassen.

Gibt es Förderungen für eine Homepage in Wien?

Kurz: nominell ja, praktisch gerade nicht. Die Details, damit du nicht mit einem Zuschuss kalkulierst, der dieses Jahr nicht kommt.

KMU.DIGITAL

Das Programm sieht für Digitalisierungsprojekte inklusive Online-Buchungssystemen eine Umsetzungsförderung von bis zu 30 Prozent vor, maximal 6.000 Euro.

Getragen wird es vom Bundesministerium und der WKO, für kleine und mittlere Unternehmen. Stand August 2026 ist das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 vollständig ausgeschöpft, Anträge für Beratungs- und Umsetzungsförderung sind laut kmudigital.at derzeit nicht möglich. Eine neue Antragsrunde wird für 2027 erwartet, der Zweig KMU.DIGITAL GREEN läuft separat weiter. Kalkuliere dein Projekt deshalb ohne diesen Zuschuss und behandle eine spätere Runde als Bonus, nicht als Teil der Finanzierung.

aws und Landesförderungen

Die Austria Wirtschaftsservice fördert ebenfalls, dazu kommen eigene Programme einzelner Bundesländer. Voraussetzungen und Höhen unterscheiden sich stark, die verlässlichste Auskunft gibt die Wirtschaftskammer deines Bundeslandes. Ein Hinweis, der Geld spart: Förderprogramme haben Fristen und Budgets, die ausgeschöpft werden. Warte nie mit dem Projekt auf eine Zusage, die noch nicht da ist.

Österreichische Besonderheiten

.at-Domain. Für österreichische Betriebe fast immer die bessere Wahl. Google erkennt die Länderkennung als lokales Signal. Kunden vertrauen .at-Adressen. Kosten: 10 bis 20 Euro pro Jahr.

DSGVO. Jede Website braucht laut österreichischer Datenschutzbehörde ein vollständiges Impressum mit Name, Adresse, UID und Kontakt sowie eine Datenschutzerklärung. Ein Cookie-Banner kommt dazu, sobald du trackst. Wer kein Tracking einbaut, braucht auch keines. Dein Anbieter sollte das standardmäßig einrichten, nicht als Zusatzposten anbieten. Die komplette DSGVO-Checkliste zeigt alle 7 Punkte.

Österreichisches Deutsch. Jänner statt Januar, Ordination statt Praxis, heuer statt dieses Jahr. Für lokale Betriebe ist das ein Vertrauenssignal, und für Suchanfragen ist es die Formulierung, die deine Kunden tatsächlich tippen.

Worauf du bei der Homepageerstellung in Wien achten musst

Wien hat 23 Bezirke, und jeder davon ist ein eigener Suchmarkt. Vier Punkte, die hier anders laufen als anderswo.

Bezirks-SEO statt Wien-SEO

Auf „Installateur Wien“ kommen tausende Ergebnisse. Auf „Installateur 1050 Wien“ deutlich weniger, und wer so sucht, will in der eigenen Gasse buchen. Deine Homepage muss den Bezirk deshalb klar nennen: im Seitentitel, in den Überschriften, in der Beschreibung, in den Kundenstimmen. Ein Trick, mit dem der Ortsname natürlich im Text landet, statt gestelzt zu klingen: unter jede Kundenstimme Ort und Grätzl setzen, also „Anna K., Wien Neubau“. Das gilt für die lokale Sichtbarkeit genauso wie für dein Google-Unternehmensprofil.

Wiener Besonderheiten bei der Anbietersuche

Die Qualität schwankt vom Freelancer bis zur Agentur enorm. Drei Prüfungen, die zusammen zehn Minuten kosten:

  • Portfolio-Check: Hat der Anbieter schon für ähnliche Betriebe gebaut? Ein Studio, das auf lokale Dienstleister spezialisiert ist, liefert etwas anderes als eines, das Unternehmenssoftware baut.
  • PageSpeed-Test: Geh auf pagespeed.web.dev und miss eine Seite aus dem Portfolio. Unter 70 mobil ist ein Warnsignal.
  • Referenz-Anruf: Ruf einen der Betriebe an und frag drei Dinge. Wurde der Termin gehalten? Was hat es am Ende gekostet? Wie lange dauert es, wenn heute eine Preisänderung nötig ist?

Homepage und Google-Profil verbinden

Deine Homepage allein reicht für lokale Sichtbarkeit nicht. Sobald die Seite steht, verbinde sie mit deinem Google Unternehmensprofil. Die Kombination aus beidem ist für Wiener Betriebe der stärkste Kanal, und laufend kostet sie fast nichts.

Drei Handgriffe im Profil, die mehr bringen als jeder Post: die spezifischste Hauptkategorie wählen, die es gibt, danach jede weitere echte Kategorie ergänzen, und die Leistungen im Profil eins zu eins mit den Unterseiten deiner Homepage spiegeln, im selben Wortlaut. Ein Yogastudio, das sich als Fitnessstudio einträgt, wird für die Suche schlechter gefunden, die es eigentlich treffen will.

Was dagegen wenig bringt: wöchentliche Beiträge im Profil. Joy Hawkins, deren Agentur seit Jahren nichts anderes macht als lokale Sichtbarkeit, sagt dazu offen, dass ihre Agentur damit vor Jahren aufgehört hat, weil sich kein Effekt messen ließ. Sinnvoll bleiben Beiträge für echte Aktionen im Handel und in der Gastronomie. Für Dienstleister ist die Zeit anderswo besser investiert.

Wenn du dein Ranking selbst googelst, lügt das Ergebnis

Zwei Gründe: Google personalisiert, deine eigene Seite hast du selbst am häufigsten besucht, und du suchst immer von einem einzigen Standort aus. Realistisch wird es erst, wenn du an mehreren Punkten im Bezirk prüfst, oder wenn du die Zahlen im Profil und in der Search Console ansiehst statt der eigenen Suchergebnisse.

Ab wann rechnet sich die Homepage?

Rechne mit einer Zahl, die du belegen kannst, nicht mit einem Versprechen. Für Friseure gibt es sie: Ein Salonbesuch kostet in Österreich im Schnitt 53,56 Euro, bei Frauen 78,06, bei Männern 26,43 (MARKET für die WKO-Bundesinnung, n=2.003, repräsentativ für Österreich, 2023). Bei 799 Euro Fixpreis sind das 15 zusätzliche Kunden, insgesamt, nicht pro Monat. Bei drei Neukunden im Monat ist die Homepage nach rund fünf Monaten bezahlt.

Die zweite Rechnung ist die interessantere, weil sie ohne Neukunden auskommt. Jeder Termin, der nicht zustande kommt, weil um 19:40 niemand ans Telefon geht, ist derselbe Betrag. Zwei gerettete Termine im Monat tragen eine Betreuung für 149 Euro. Bei Ästhetik- oder Kosmetikbehandlungen reicht einer.

Dass das Telefon in Wien der Engpass ist, muss man nicht behaupten, es steht in der Statistik: 84,5 Prozent der österreichischen Kosmetik-, Fußpflege- und Massagebetriebe sind Ein-Personen-Unternehmen, im Friseurgewerbe sind es 57,8 Prozent (WKO-Branchendaten, Mai 2026). Wer allein arbeitet, kann nicht gleichzeitig abheben. Auf der anderen Seite nennen 84 Prozent der Befragten die Unabhängigkeit von der telefonischen Erreichbarkeit als den Hauptvorteil der Online-Buchung (Bitkom Research, n=1.145, Ende 2025, Deutschland).

Quellen: MARKET für die WKO-Bundesinnung der Friseure, 2023. WKO Abteilung für Statistik, Branchendaten Mai 2026. Bitkom Research für Bitkom e.V., n=1.145, veröffentlicht 22.12.2025.

Häufige Fehler bei der Homepageerstellung

Häufige Fehler
  • Alles auf einmal wollen: Blog, Shop, zweite Sprache
  • Nach dem niedrigsten Preis entscheiden
  • SEO „machen wir später“
  • Nie am eigenen Handy angesehen
  • Monatsgebühr ohne Leistungsbeschreibung
  • Google-Profil ignoriert
Richtig gemacht
  • Mit fünf starken Seiten starten
  • Nach Portfolio und Referenzanruf entscheiden
  • SEO-Grundlage von Anfang an im Preis
  • Am Handy abgenommen, nicht am Desktop
  • Laufende Kosten schriftlich, Leistung dazu
  • Google-Profil gleich mit eingerichtet

Homepage erstellen lassen außerhalb von Wien

Der Ablauf und die Preisspannen gelten in ganz Österreich, was sich ändert, ist die Konkurrenzdichte im Suchergebnis. Für die größeren Städte gibt es eigene Seiten:

Unabhängig vom Bundesland hilft der Vergleich der Anbietertypen dabei, die richtige Kategorie zu finden, bevor du Angebote einholst.

Was eine gute Homepage ausmacht

Der Unterschied zwischen einer guten und einer mittelmäßigen Homepage liegt nicht bei Designtrends oder Animationen. Er liegt bei vier Dingen, die man messen kann.

Schnelle Ladezeit

Google hat 2020 gemeinsam mit Deloitte an 37 Marken und 30 Millionen Sitzungen gemessen, was 0,1 Sekunden schnellere Ladezeit bewirken: 8,4 Prozent mehr Conversions im Handel, 10,1 Prozent mehr im Reisebereich, 8,3 Prozent weniger Absprünge auf Infoseiten zur Anfragegewinnung. Eine ältere Google-Analyse von 2017 beziffert den Sprung von einer auf drei Sekunden Ladezeit mit 32 Prozent höherer Absprungwahrscheinlichkeit. Miss deine eigene Seite mit PageSpeed Insights. Über 80 Punkte mobil sollte der Standard sein.

Quellen: Google mit Deloitte und 55, „Milliseconds Make Millions“, 2020. Google/SOASTA, Mobile Page Speed, 2017.

Klare Handlungsaufforderung

Was soll der Besucher tun: anrufen, Formular ausfüllen, Termin buchen, reservieren? Die Homepage muss das in den ersten Sekunden klar machen. Der Knopf gehört in den sichtbaren Bereich, ohne Scrollen, und ganz unten noch einmal, weil viele Leser direkt durchscrollen und dort landen.

Mobile zuerst

Google bewertet die mobile Version deiner Homepage, nicht die Desktop-Version. Funktioniert die Seite am Handy nicht, bist du in der lokalen Suche praktisch unsichtbar, egal wie gut sie am großen Bildschirm aussieht. Der Test dauert zehn Sekunden: eigene Seite am eigenen Telefon öffnen, im Gehen, bei Tageslicht.

Echte Inhalte statt Platzhalter

Keine Stockfotos, keine Blindtexte, keine leeren Seiten. Es gibt dafür auch einen technischen Grund: Google erkennt Stockfotos daran, dass sie auf anderen Seiten ebenfalls auftauchen, und entfernt sie aus Unternehmensprofilen häufig wieder. Handyfotos sind ausdrücklich in Ordnung.

Dagegen hilft Konkretes. Nicht „wir bieten hochwertige Behandlungen“, sondern was genau, für wen, wie lange, ab wann buchbar. Ob dein Entwurf konkret genug ist, entscheidet der Austauschbarkeits-Test, den der Leitfaden zu Website-Texten Schritt für Schritt durchgeht.

Geschrieben bei PIKSEL in Wien. Wir bauen Homepages für lokale Betriebe zum Fixpreis, unsere Preise stehen öffentlich auf der Startseite. Zuletzt geprüft und aktualisiert am 5. August 2026, alle Zahlen im Text sind mit Erhebungsjahr und Stichprobe ausgewiesen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Homepage in Wien?

2026 zwischen 799 und 8.000 Euro. Wiener Fixpreis-Anbieter liegen bei 990 bis 1.500 Euro, kleine Agenturen bei 3.000 bis 8.000 Euro, auf Ordinationen spezialisierte Anbieter ab 1.490 Euro, wobei die Online-Buchung dort oft 500 bis 2.000 Euro extra kostet. PIKSEL baut die fünfseitige Homepage inklusive Online-Buchung zum Fixpreis von 799 Euro. Vergleiche dabei nicht die Zahlen, sondern was jeweils enthalten ist.

Wie lange dauert die Homepageerstellung in Wien?

Spezialisierte Studios liefern in 14 Tagen, Freelancer typisch in 2 bis 6 Wochen, Agenturen in 4 bis 12 Wochen. Eine Express-Variante in 3 bis 5 Tagen ist bei manchen Anbietern gegen Aufpreis möglich. Der Engpass ist selten die Technik, sondern das Warten auf Texte und Fotos.

Homepage machen lassen in Wien: Agentur oder Studio?

Für eine fünfseitige Betriebs-Homepage mit Buchung und lokaler Sichtbarkeit reicht ein spezialisiertes Studio, und es ist schneller und günstiger. Eine Agentur lohnt sich, sobald mehrere Standorte, ein Shop, eine zweite Sprache oder eine komplette Markenentwicklung dazukommen. Der Anbietervergleich für Wien: Webagentur Wien 2026.

Was kostet die Homepage im laufenden Betrieb?

Eine .at-Domain kostet 10 bis 20 Euro im Jahr, Hosting für eine kleine Betriebsseite 3 bis 10 Euro im Monat, SSL ist bei seriösen Hostern gratis. Teuer wird es bei Buchungssoftware: Doctolib liegt bei 130 bis 200 Euro im Monat, Offisy bei 70 bis 150, Appointmed bei 30 bis 80. Lass dir jede Monatsgebühr mit Leistung dahinter schriftlich geben und prüfe bei Hosting-Gebühren nach, was das Paket beim genannten Hoster tatsächlich kostet.

Bekomme ich Förderung für eine Homepage in Wien?

KMU.DIGITAL sieht bis zu 30 Prozent Umsetzungsförderung vor, maximal 6.000 Euro, ausdrücklich auch für Online-Buchungssysteme. Stand August 2026 ist das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 allerdings ausgeschöpft, Anträge sind derzeit nicht möglich. Kalkuliere ohne den Zuschuss und frag zusätzlich bei der Wirtschaftskammer Wien nach Landesprogrammen.

Was muss auf einer österreichischen Homepage rechtlich drauf?

Impressum mit Name, Adresse, UID und Kontakt, dazu eine Datenschutzerklärung. Ein Cookie-Banner ist nur nötig, wenn tatsächlich getrackt wird. Bei Shops kommen AGB, Widerrufsbelehrung sowie Zahlungs- und Versandinformationen dazu. Alle Punkte im Detail: DSGVO-Checkliste für Websites.

Gehört mir die Homepage danach wirklich?

Das hängt vom Anbieter ab, und es ist die Frage, die du vor der Unterschrift stellen musst. Bei Baukästen und bei Modellen mit Monatsgebühr ohne Einmalpreis mietest du. Hörst du auf zu zahlen, ist die Seite weg. Bei einem Fixpreis-Projekt gehören dir Domain, Inhalte und die fertige Seite. Lass dir außerdem Verwalter-Rechte am eigenen Google-Profil geben und nicht die Inhaber-Rechte abnehmen.

799 Euro Fixpreis. Fünf Seiten mit Online-Buchung, live in 14 Tagen.

Beantworte für dich eine Frage, bevor du irgendwen beauftragst: Was soll ein Besucher auf deiner Homepage tun, anrufen oder buchen? Mit dieser Antwort plus Firmenname, Bezirk und Branche bekommst du binnen 48 Stunden ein konkretes Konzept, gebaut auf genau diese eine Handlung. Ohne monatliche Pflichtgebühr.

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PK

PIKSEL

Geschrieben bei PIKSEL. Webdesign & SEO aus Wien, für lokale Betriebe in ganz Österreich.

Aktualisiert August 2026

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