Grundlagen anhand der verlinkten Google-Hilfe am 6. September 2026 geprüft; die Abschnitte zu Bewertungen und Meldewegen am 19. September 2026. Preisangaben zu PIKSEL beziehen sich auf unser eigenes Angebot. Google unterscheidet ausdrücklich zwischen dem kostenlosen Profil und kostenpflichtiger Unterstützung durch Drittanbieter.
Du möchtest direkt selbst loslegen? Hier beginnen die sieben Optimierungen. Wenn du ein Angebot prüfst, hilft zuerst die folgende Kostenübersicht.
Was kostet Google My Business und die Optimierung?
Ob du Unterstützung brauchst, hängt vor allem vom Zustand des Profils, der Zahl der Standorte und deiner verfügbaren Zeit ab.
| Weg | Kosten | Was bleibt bei dir? |
|---|---|---|
| Selbst optimieren | 0 Euro Profilgebühr bei Google | Einrichtung, Kontrolle und spätere Pflege |
| Einmalige Einrichtung bei PIKSEL | 299 Euro im SEO/GEO-Paket, einmalig | Firmendaten und eigene Fotos liefern, gegebenenfalls bestätigen; danach selbst weiterpflegen |
| Laufende Betreuung | Individuelles Angebot des Anbieters | Änderungen mitteilen und die vereinbarte Arbeit prüfen |
Unser Preis ist kein allgemeiner Marktpreis und keine Google-Gebühr. Unser Paket umfasst das Google-Unternehmensprofil, den Abgleich wichtiger Verzeichnisse, passende Leistungs-, Preis- und FAQ-Inhalte sowie einen einfachen Bewertungsablauf. Den konkreten Umfang für deine bestehende Website stimmen wir vorher ab. Eine neue Website musst du dafür nicht mitbestellen.
Laufende Profilpflege, Fotoproduktion, mehrere Standorte oder die Bearbeitung eines gesperrten Profils können andere Aufgaben sein als eine normale Einrichtung. Lass dir solche Leistungen einzeln beschreiben. Ein niedriges Einstiegsangebot sagt wenig aus, wenn diese Posten erst später dazukommen.
Wenn du ein Verzeichnis-Abo erwägst, findest du im Vergleich zu Herold Online Complete die Abgrenzung zwischen einmaliger Einrichtung und dauerhafter Verwaltung mehrerer Plattformen.
Google My Business optimieren lassen: Was gehört ins Angebot?
Unter „Optimierung“ kann ein Anbieter eine kurze Datenkorrektur verstehen, ein anderer eine komplette Überarbeitung mit anschließender Pflege. Diese fünf Fragen machen Angebote vergleichbar:
- Welches Profil wird bearbeitet? Standort und vorhandenen Maps-Link nennen. Bei einem bestehenden Profil zuerst die Zugriffsrechte klären, bevor ein weiteres angelegt wird.
- Welche Arbeit ist enthalten? Kategorien, Beschreibung, Leistungen, Fotos, Öffnungszeiten und Links konkret aufführen. Festhalten, wer Bilder und Informationen liefert.
- Was wird außerhalb von Google erledigt? Verzeichnisse, Website-Texte oder Buchungslinks gesondert nennen. Das vermeidet unterschiedliche Erwartungen an ein „Komplettpaket“.
- Wann ist der Auftrag abgeschlossen? Eingereichte Änderungen, öffentliche Darstellung und noch ausstehende Google-Prüfungen getrennt dokumentieren.
- Welche Kosten bleiben? Einmalpreis, optionale Betreuung, Mindestlaufzeit und Kündigung bei einem Abo schriftlich festhalten.
Eine einmalige Überarbeitung passt, wenn du anschließend selbst Änderungen pflegen kannst. Laufende Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn mehrere Personen oder Standorte koordiniert werden müssen. Kaufe sie für eine klar benannte Aufgabe, etwa monatliche Datenkontrolle und Bearbeitung neuer Öffnungszeiten.
Ein Versprechen wie „garantiert Platz 1 in deinem Bezirk“ sollte dagegen kein Kaufgrund sein. Google erklärt, dass sich eine bessere lokale Platzierung nicht gegen Bezahlung sichern lässt. Sie hängt unter anderem von Relevanz, Entfernung und Bekanntheit ab. Ein Dienstleister kann die vereinbarte Arbeit liefern, die Reihenfolge der Suchergebnisse entscheidet Google.
Checkliste für die Übergabe
Öffne das Profil zum Abschluss gemeinsam mit dem Anbieter. Diese Liste kannst du beim Gespräch Punkt für Punkt durchgehen:
- Dein Zugang funktioniert: Du kannst dich mit deinem eigenen Google-Konto anmelden und das Profil verwalten.
- Die Rollen sind geklärt: Dein Betrieb ist primärer Inhaber; weitere Zugänge sind bewusst vergeben.
- Die Änderungen sind dokumentiert: Du siehst, welche Angaben vorher falsch waren und was überarbeitet wurde.
- Offene Punkte sind benannt: Ausstehende Bestätigung oder noch nicht freigegebene Änderungen haben einen nächsten Schritt und einen Verantwortlichen.
- Die Kontaktwege funktionieren: Telefon, Website und gegebenenfalls Terminbuchung wurden am Handy geprüft.
- Du kannst selbst weiterarbeiten: Bewertungslink, verwendete Fotos und eine kurze Pflegeanleitung liegen dir vor.
Für Unterstützung reicht eine passende Einladung zum Profil. Teile nicht das Passwort deines Google-Kontos. Die Rollenverwaltung von Google ermöglicht eigene Zugänge für Inhaber und Administratoren. Im Profil findest du sie unter den Unternehmensprofil-Einstellungen bei „Personen und Zugriff“. Die Google-Regeln für Drittanbieter verlangen außerdem transparente Gebühren und die Wahrung der Kontrolle des Unternehmens über sein Profil.
Welche Aufgabe übernimmt dein Google-Profil?
Ein Gast möchte wissen, ob deine Küche noch offen hat. Eine Neukundin sucht den Eingang deines Salons. Jemand möchte deine Telefonnummer finden, ohne zuerst die ganze Website zu lesen. Für solche konkreten Fragen sind ein richtiges Profil und funktionierende Kontaktwege wertvoll.
Bei lokalen Suchen können Unternehmen in Google Maps und im Kartenbereich der Suche erscheinen. Wo dein Profil auftaucht, ist nicht bei jeder Person gleich. Schon der Standort der suchenden Person beeinflusst die Ergebnisse. Ein Profil ersetzt deshalb keine Strategie für deine Website, und eine Website macht richtige Profilangaben nicht überflüssig.
Wie richtest du das Profil ein?
Wenn du dein Profil bereits verwalten kannst, geh direkt zu den sieben Schritten. Andernfalls klärst du zuerst diese Grundlagen:
- Bestehenden Eintrag finden. Suche nach dem Namen deines Betriebs und dem Ort. Prüfe, ob das Profil schon vorhanden ist und von wem es verwaltet wird.
- Berechtigung und Darstellung prüfen. Unternehmensprofile sind grundsätzlich für Betriebe mit persönlichem Kundenkontakt gedacht, am eigenen Standort oder beim Kunden. Ein rein online tätiges Unternehmen ist nicht automatisch berechtigt. Name, Adresse und Einzugsgebiet müssen den echten Betrieb darstellen.
- Anspruch erheben oder hinzufügen. Verwende ein Konto, auf das dein Betrieb dauerhaft Zugriff hat. Ein bereits verwaltetes Profil braucht eine Klärung der Inhaberschaft statt eines zweiten Eintrags.
- Bestätigung durchführen. Google bestimmt, welche Methoden verfügbar sind. Folge dem Ablauf in deinem Profil und halte die angeforderten Nachweise bereit.
Grundlagen: Richtlinien zur Darstellung deines Unternehmens und Unternehmen bei Google bestätigen.
Eine Bestätigung kann beispielsweise per Video, Telefon, E-Mail oder Post angeboten werden. Du kannst nicht frei eine andere Methode verlangen; manchmal sind mehrere Schritte nötig. Gib Bestätigungscodes selbst ein und teile sie nicht mit anderen. Die Freigabe durch Google ist ein eigener Vorgang und sollte in einem Dienstleistungsangebot nicht als garantiert sofort erledigt dargestellt werden.
Wenn Google ein Bestätigungsvideo verlangt
Plane den Weg vor der Aufnahme. Google verlangt ein mindestens 30 Sekunden langes, durchgehendes und unbearbeitetes Video, das du direkt im Unternehmensprofil mit einem Mobilgerät aufnimmst und hochlädst. Eine vorher produzierte Datei ist dafür nicht vorgesehen.
- Standort: Zeige erkennbare Hinweise zur Umgebung. Bei einem Ladengeschäft muss auch die feste Beschilderung mit dem Profilnamen übereinstimmen.
- Tätigkeit: Mach den tatsächlichen Betrieb sichtbar, etwa durch Arbeitsbereich, Geräte oder Produkte. Die Nachweise unterscheiden sich nach Unternehmenstyp.
- Berechtigung: Zeige einen Zugang oder eine Handlung, die belegt, dass du den Betrieb vertrittst, beispielsweise das Öffnen eines nur für Mitarbeitende zugänglichen Bereichs.
Halte fremde Gesichter, private Informationen und vertrauliche Nummern aus der Aufnahme heraus. Wird das Video abgelehnt, lies die genannten Gründe und plane die fehlenden Nachweise ein. Erstelle keinen zweiten Unternehmenseintrag als Ausweg.
Quelle: Google: Unternehmen per Video bestätigen, geprüft am 21. September 2026. Maßgeblich bleibt der für dein Profil angebotene Bestätigungsablauf.
7 Schritte, um dein Google-Unternehmensprofil zu optimieren
Öffne dein Profil und deine Website nebeneinander. Halte aktuelle Öffnungszeiten, deine wichtigsten Leistungen und eigene Fotos bereit. Bearbeite zuerst unrichtige Angaben, danach fehlende Details.
1. Die passende Hauptkategorie wählen
Wähle aus Googles Liste die Kategorie, die dein Kerngeschäft am genauesten beschreibt. Eine breitere Bezeichnung ist nicht automatisch besser.
Google nennt als Beispiel „Nagelstudio“ statt des allgemeineren „Studio“. Prüfe bei deinem Betrieb entsprechend, welche verfügbare Kategorie das tatsächliche Angebot am besten trifft. Nach einer Kategorieänderung kann eine erneute Bestätigung notwendig werden.
2. Zusatzkategorien auf echte Tätigkeiten beschränken
Ergänze nur Kategorien, die wichtige weitere Bereiche deines Betriebs beschreiben. Du musst nicht jeden verfügbaren Platz füllen und nicht für jede einzelne Leistung eine Kategorie vergeben. Konkrete Angebote gehören auch in das Leistungsverzeichnis.
Google empfiehlt wenige, präzise Kategorien: Unternehmenskategorie verwalten.
3. Eine Beschreibung schreiben, die Kunden hilft
Erkläre dein Angebot in klaren Sätzen. Was können Kunden bei dir machen lassen? Worauf bist du spezialisiert? Gibt es etwas Praktisches zu beachten, etwa Termine nach Vereinbarung? Verwende nur Angaben, die stimmen und auch auf deiner Website nachvollziehbar sind.
Fiktives Textbeispiel für einen Salon: „Wir schneiden und färben Haare in unserem Salon in Graz. Unser Schwerpunkt liegt auf Kurzhaarschnitten und natürlichen Farbverläufen. Vor einer größeren Farbveränderung planen wir einen Beratungstermin ein. Termine kannst du telefonisch oder über unsere Website vereinbaren.“
Ersetze das fiktive Beispiel durch eure tatsächlichen Leistungen und eure eigene Sprache. Wiederholte Ortsnamen und Superlative liefern keine zusätzliche Orientierung.
4. Eigene Fotos auswählen, die etwas zeigen
Wähle Bilder nach ihrer Aufgabe: Eine Außenansicht hilft beim Finden des Eingangs, eine Aufnahme des Raums zeigt die Atmosphäre, ein Detail deiner Arbeit erklärt dein Angebot. Verwende scharfe, gut belichtete Fotos, die deinen Betrieb realistisch wiedergeben.
Eine kleine Auswahl verschiedener Motive hilft mehr als viele ähnliche Aufnahmen. Ersetze veraltete Bilder nach sichtbaren Veränderungen. Zeige einen künstlich erzeugten Raum nicht als Foto deines Geschäfts.
Anforderungen und Veröffentlichung: Fotos im Unternehmensprofil verwalten.
5. Leistungen und wichtige Details ergänzen
Liste die Leistungen so auf, wie Kunden nach ihnen fragen. Bei einem Friseur sind „Haarschnitt“, „Farbe“ und „Beratung“ unterschiedliche Anliegen. Beschreibe bei Bedarf, was dazugehört und wie man den passenden Termin wählt.
Kontrolliere die für deine Kategorie verfügbaren Felder, zum Beispiel für Leistungen oder Ausstattung. Trage nur zutreffende Angaben ein. Vergleiche veröffentlichte Preise mit der Website, damit nicht an zwei Stellen verschiedene Beträge stehen. Eine eigene Unterseite für jede Kleinigkeit ist dafür nicht erforderlich.
6. Website- und Terminlinks am Handy testen
Öffne die Links aus Sicht eines Kunden. Kommt man bei der richtigen Website oder Filiale an? Ist die Leistung dort wiederzufinden? Führt ein Buchungslink wirklich zur Auswahl eines Termins? Ein alter Link kann korrekt gespeichert sein und trotzdem am Ziel nicht mehr funktionieren.
Je nach Profil und Kategorie stehen unterschiedliche Links für Buchungen, Reservierungen, Bestellungen oder Speisekarten zur Verfügung. Verwende die passenden Funktionen, wenn sie in deinem Profil angeboten werden. Prüfe auch, ob dort ein nicht mehr genutzter Drittanbieter verlinkt ist.
Funktionen und Verwaltung: Links zu lokalen Unternehmen.
7. Öffnungszeiten und Ausnahmen korrekt halten
Vergleiche die üblichen Zeiten mit deinem Aushang und der Website. Trage Mittagspausen korrekt ein. Prüfe vor Feiertagen und kurzen Schließzeiten die speziellen Öffnungszeiten, statt Kunden nur über einen Beitrag oder Instagram zu informieren.
- Normalbetrieb
- Trage die Zeiten ein, zu denen Kunden dich tatsächlich erreichen oder besuchen können.
- Abweichungen
- Berücksichtige Feiertage, Betriebsurlaub und andere Sonderzeiten.
- Abgleich
- Vergleiche die Angaben im Unternehmensprofil mit denen auf deiner Website.
Für einen österreichischen Betrieb gehören dabei die tatsächlich geltenden regionalen Feiertage in die Planung. Ein Restaurant sollte außerdem prüfen, ob Küchenzeiten und allgemeine Öffnungszeiten unterschieden werden müssen. Nutze die dafür verfügbaren Felder, soweit sie zu deinem Profil passen.
Anleitung: Öffnungszeiten bearbeiten.
Zehn Punkte. Dein Profil in fünf Minuten geprüft.
Hake ab, was bei dir schon stimmt. 0 von 10 erledigt. Deine Eingaben werden nicht gesendet.
10 offene Punkte. Fang mit dem ersten an: Dein Betrieb ist Inhaber des Profils.
Welche vermeintlichen Abkürzungen solltest du vermeiden?
Ein Profil wird nicht hilfreicher, indem du möglichst viele Suchbegriffe in jedes Feld schreibst. Verwende den tatsächlichen Geschäftsnamen und reale Standorte. Eine zusätzliche Adresse, an der dein Betrieb gar nicht vertreten ist, gehört nicht ins Profil.
Beiträge eignen sich für Neuigkeiten und Angebote. Eine feste Veröffentlichungsfrequenz garantiert keine Platzierung. Korrigiere einen defekten Terminlink zuerst.
Auch ein größer eingetragenes Einzugsgebiet ersetzt keine örtliche Präsenz. Beschreibe, wo du wirklich arbeitest. Für einen Betrieb, der Kunden vor Ort bedient, wäre ein erfundener Standort in der nächsten Stadt eine falsche Darstellung, keine sinnvolle Erweiterung.
Google-Bewertungen sammeln: Ablauf und Regeln
Bitte nach einem abgeschlossenen Termin um eine ehrliche Bewertung und mache den Weg mit dem direkten Bewertungslink kurz. Frage unabhängig davon, ob du Lob erwartest.
Den Bewertungslink oder QR-Code richtig einsetzen
Öffne die Rezensionen deines Unternehmensprofils am Computer und wähle die Funktion, mit der du weitere Rezensionen erhalten kannst. Dort stellt Google einen Link und einen QR-Code bereit. Kopiere den Link oder speichere den QR-Code und teste das Ziel, bevor du ihn auf einem Beleg oder im Geschäft verwendest. Die Google-Anleitung für Bewertungslinks und QR-Codes beschreibt den aktuellen Ablauf.
Eine mögliche Bitte lautet: „Wenn du deine Erfahrung mit uns teilen möchtest, freuen wir uns über eine ehrliche Google-Bewertung.“ Frage nach einer tatsächlich gemachten Erfahrung und lass die Entscheidung beim Kunden. Eine Beschwerde darf nicht dazu führen, dass jemand von der Bewertungsmöglichkeit ausgeschlossen wird.
Keine Belohnung und keine Vorauswahl
Ein Rabatt gegen eine Rezension oder die Bitte um ausschließlich positive Bewertungen widerspricht den Google-Regeln zu manipulierten Beiträgen. Dasselbe gilt für eine vorgeschaltete Zufriedenheitsabfrage, die nur zufriedene Kunden zu Google weiterleitet. Leg stattdessen fest, wer im Betrieb den Link bereithält und wer neue Rezensionen liest.
Per E-Mail oder SMS bitten? Erst den Kommunikationsweg klären
Ein Hinweis auf der Website oder eine Karte zum Mitnehmen kann auf den Bewertungslink aufmerksam machen. Für eine Nachricht per E-Mail oder SMS ist zusätzlich zu Googles Regeln die rechtliche Zulässigkeit des Kommunikationswegs zu prüfen. Eine Telefonnummer aus der Terminbuchung erlaubt nicht automatisch jede weitere Nachricht. Die WKO-Checkliste zur E-Mail-Werbung erläutert Einwilligung und mögliche Ausnahmen. Kläre das, bevor du eine Bewertungsbitte automatisierst. Ein neutraler Wortlaut allein löst die Frage nicht.
Eine allgemeingültige Zielzahl für Bewertungen gibt es nicht. Plane einen freiwilligen Ablauf ohne Druck vor Ort. Eine Quote für dein Team gehört nicht dazu: Google nennt vorgegebene Bewertungsquoten für Mitarbeiter ausdrücklich als Verstoß.
Wie reagierst du auf eine negative Bewertung?
Google weist darauf hin, dass Antworten öffentlich erscheinen. Schreibe für die Person und für spätere Leser, ohne Werbung. Bei sachlicher Kritik: Steht ein Fehler fest, benenne ihn und den nächsten Schritt. Ist der Sachverhalt offen, bitte um direkten Kontakt, zum Beispiel: „Danke für den Hinweis. Wir möchten den geschilderten Ablauf prüfen. Bitte kontaktiere uns über den auf unserer Website angegebenen Weg.“ Verwende das nur, wenn du die Prüfung wirklich übernimmst.
Ordinationen antworten ohne Behandlungsdetails und ohne öffentlich ein Patientenverhältnis zu bestätigen. Auch ein freundlicher Dank kann mehr verraten als nötig. Den Rahmen ordnet der Abschnitt zum Werberecht für Ordinationen ein.
Falsche Bewertung, gesperrtes Profil, fremder Inhaber: die Meldewege
Grundlage sind Googles deutschsprachige Hilfeseiten, geprüft am 19. September 2026. Die Bearbeitungszeiten stammen von Google und sind keine garantierten Fristen.
Google entfernt Bewertungen nicht, weil sie negativ sind, sondern bei einem konkreten Richtlinienverstoß. Sichere zuerst Beweise: Bildschirmfoto mit Datum, Link zur Rezension, öffentlich sichtbarer Kontext der Rezension. Prüfe Terminbuch und Rechnungen. Ein unbekannter Profilname allein beweist keinen fehlenden Kundenkontakt. Antworte bei Bedarf einmal sachlich und melde getrennt davon den Verstoß. Eine zweite identische Meldung ist kein Eskalationsschritt. Nach einer Ablehnung kannst du laut Google einmalig Einspruch einlegen. Biete nichts für das Löschen an: Geld, Gutscheine oder andere Anreize für das Ändern oder Entfernen einer Rezension untersagt Google.
Bewertung mit möglichem Richtlinienverstoß
- Der Weg
- Melden über das Menü an der Rezension oder das Tool zum Verwalten von Rezensionen, Status verfolgen, einmalig Einspruch
- Bearbeitungszeit laut Google
- Prüfung in der Regel mehrere Tage
Bewertung mit erfundenen Tatsachen
- Der Weg
- Meldung als möglicherweise rechtswidriger Inhalt; bei erheblichen Vorwürfen Rechtsberatung hinzuziehen. In Österreich kann § 1330 ABGB relevant sein.
- Bearbeitungszeit laut Google
- keine Zusage
Profil gesperrt oder ausgeblendet
- Der Weg
- Profil erst richtlinienkonform machen, dann Einspruch mit Nachweisen
- Bearbeitungszeit laut Google
- Entscheidung bis zu 5 Arbeitstage
Ein Fremder verwaltet dein Profil
- Der Weg
- Zugriff anfordern über business.google.com/add, danach die angebotene Übernahme prüfen. Sie ist laut Google nicht immer verfügbar
- Bearbeitungszeit laut Google
- Inhaber hat 3 Tage zum Antworten
Ein Fremder ändert Name, Telefonnummer oder URL
- Der Weg
- Beschwerdeformular für Verstöße im geschäftlichen Verkehr, wenn Angaben mutmaßlich betrügerisch sind. Bloße Fehler über die Profilkorrektur berichtigen
- Bearbeitungszeit laut Google
- keine Zusage
Die 60-Minuten-Falle beim Einspruch gegen eine Sperre: Google nennt für das Nachweisformular ein Zeitfenster von 60 Minuten, sonst wird es dem Einspruch nicht angehängt. Lege Gewerbeanmeldung, Firmenbuchauszug oder eine passende Rechnung deshalb bereit, bevor du klickst, und reiche sie sofort mit dem Einspruch ein. Lege während des Einspruchs kein Ersatzprofil für denselben Betrieb an. Google fordert ausdrücklich dazu auf, die Entscheidung abzuwarten.
Ein Dienstleister kann dich beim Zusammenstellen und Einreichen der Unterlagen unterstützen. Für die rechtliche Bewertung brauchst du entsprechend qualifizierte Beratung. Über Entfernung oder Freischaltung entscheidet Google. Auch bei „Zahlung nur bei Erfolg“ ist eine Löschung nicht zugesichert.
Du möchtest die Einrichtung abgeben und dein Profil danach selbst pflegen?
Schick uns deinen Profil- oder Website-Link. Wir sehen uns an, welche Angaben fehlen oder widersprüchlich sind und welche Zugänge du bereits hast. Im einmaligen SEO/GEO-Paket stimmen wir Profil, wichtige Verzeichnisse und Website aufeinander ab. Du behältst die Inhaberschaft und kannst danach selbst weiterpflegen. Unsere erste Einschätzung bekommst du binnen 24 Stunden.
Warum erscheint mein Google-Unternehmensprofil nicht weiter oben?
Ein vollständiges Profil ist keine Zusage für eine bestimmte Position. Google nennt für lokale Ergebnisse vor allem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Entfernung zur suchenden Person kannst du nicht durch zusätzliche Ortsnamen in der Beschreibung aufheben. Die Hinweise zur lokalen Platzierung erklären diese Faktoren.
Prüfe zunächst den konkreten Fall: Wird dein Betrieb bei der Suche nach seinem Namen gefunden? Oder geht es um eine allgemeine Leistung in einem bestimmten Gebiet? Sind Name, Kategorie und angebotene Leistungen korrekt? Wird das Profil noch bestätigt oder eine Änderung geprüft? Diese Fragen verlangen unterschiedliche nächste Schritte. Ein zweites Profil oder ein erfundener Standort löst sie nicht.
Notiere bei einer Stichprobe Suchbegriff, Ort und Zeitpunkt. Ein einzelner Screenshot sagt wenig über die Sichtbarkeit aller Kunden aus. Prüfe anschließend, welche Leistungen im Profil fehlen, ob deine Website sie erklärt und ob der Kontaktweg funktioniert. So entsteht eine konkrete Aufgabenliste, auch wenn du die Reihenfolge in Maps nicht bestimmen kannst.
Woran erkennst du, ob die Optimierung etwas bringt?
Öffne als Inhaber oder Administrator den Bereich „Leistung“ deines bestätigten Profils und wähle einen Zeitraum. Je nach Betrieb zeigt Google unter anderem Profilaufrufe, Websiteklicks, Anrufklicks oder weitere Interaktionen. Nicht jedes Profil bietet dieselben Messwerte. Die Dokumentation zur Profilleistung erklärt Verfügbarkeit und Zählweise.
Ein Anrufklick zählt den Klick auf die Schaltfläche, nicht ein erfolgreich geführtes Gespräch. Auch ein Websiteklick ist noch keine Anfrage. Die Profilleistungsdaten können sowohl organische Zugriffe als auch Google Ads enthalten. Halte deshalb fest, ob parallel Werbung lief oder sich Öffnungszeiten und Angebot verändert haben.
Notiere vor einer Überarbeitung den Zeitraum und die bearbeiteten Angaben. Vergleiche danach gleich lange Zeiträume und berücksichtige Feiertage oder Schließtage. Ergänze aus deinem Betrieb, wie viele passende Anfragen tatsächlich angekommen sind. Wenn mehr Menschen zur Website wechseln, dort aber keine passende Leistung oder Buchungsmöglichkeit finden, liegt der nächste Arbeitsschritt auf der Website.
Welche lokale SEO brauchst du zusätzlich?
Gleiche Name, Adresse, Telefonnummer, Leistungen und Öffnungszeiten mit deiner Website ab. Entferne veraltete Angaben, damit Kunden den richtigen Betrieb erreichen.
Für österreichische Betriebe kannst du vorhandene Einträge bei Herold, WKO und passenden Branchenportalen prüfen. Erstelle zuerst eine überschaubare Liste relevanter Einträge. Nicht jedes weitere Verzeichnis verdient ein neues Abo. Halte für jedes Profil fest, wer darauf Zugriff hat.
Wann hilft zusätzlich eine eigene Website?
Ein Profil kann bereits für Anrufe oder Wegbeschreibungen ausreichen. Eine Website wird besonders hilfreich, wenn Interessenten vor der Kontaktaufnahme mehr verstehen müssen: Welche Leistungen passen zu ihnen, wie läuft ein Termin ab, was kostet das Angebot und wie können sie buchen?
Die Website sollte die im Profil gefundene Leistung verständlich erklären und zum passenden Kontaktweg führen. Teste genau diesen Übergang am Handy.
Wenn du bereits eine Website hast, prüfe zuerst die vorhandenen Seiten und Links. Eine neue Seite ist nicht automatisch nötig. Für die Planung einer Buchungsfunktion hilft unser Vergleich zur Online-Terminbuchung.
Sechs Fehler, die du bei der Kontrolle erkennen kannst
| Fehler | So prüfst du ihn |
|---|---|
| Zugriff liegt nur beim früheren Dienstleister | Mit dem eigenen Konto anmelden und Rollen prüfen |
| Kategorie beschreibt das Kerngeschäft nicht | Hauptkategorie mit dem tatsächlichen Schwerpunkt abgleichen |
| Veraltete Öffnungszeiten | Profil, Website und Aushang vergleichen; Ausnahmen ergänzen |
| Falscher Website- oder Buchungslink | Den vollständigen Weg am Handy öffnen |
| Unklare oder widersprüchliche Leistungen | Beschreibungen und Preise an beiden Stellen lesen |
| Niemand ist für spätere Änderungen zuständig | Eine verantwortliche Person und einen Kontrolltermin festlegen |
Kontrolliere veröffentlichte Änderungen noch einmal aus Kundensicht. Öffne bei einer neuen Telefonnummer den Anruf-Link und teste bei einer neuen Leistung den Weg zur passenden Seite. Aktualisiere geänderte Zeiten auch auf der Website. Für Angaben, die gleich bleiben, dient ein fester Kontrolltermin als Erinnerung.
Häufige Fragen
Kann ich eine schlechte Google-Bewertung löschen lassen?
Eine negative Bewertung allein begründet keine Entfernung. Du kannst einen konkreten Richtlinienverstoß melden oder möglicherweise rechtswidrige Aussagen rechtlich prüfen lassen. Eine Löschung ist nicht garantiert. Die Meldewege und Bearbeitungszeiten helfen bei der Einordnung.
Kostet Google My Business etwas?
Das Google-Unternehmensprofil selbst ist kostenlos. Wenn du es eigenständig pflegst, fällt dafür keine Profilgebühr an. Ein Dienstleister berechnet seine Arbeit; Werbeanzeigen sind wiederum eine separate Leistung.
Was kostet eine Google-My-Business-Optimierung?
Bei PIKSEL ist sie Teil des SEO/GEO-Pakets für 299 Euro einmalig. Das ist unser Angebot, kein allgemeiner Marktpreis. Bei jedem Anbieter solltest du Umfang, Zusatzkosten und eine mögliche laufende Betreuung getrennt prüfen.
Wie optimiere ich mein Google-Profil richtig?
Kläre zuerst Zugriff und Bestätigung. Prüfe dann Haupt- und Zusatzkategorien, Beschreibung, eigene Fotos, Leistungen, Kontaktlinks und Öffnungszeiten. Richte anschließend einen einfachen Ablauf für ehrliche Bewertungen und die weitere Pflege ein.
Muss ich einem Anbieter mein Google-Passwort geben?
Nein. Lade ihn mit einer passenden Rolle zum Unternehmensprofil ein. Dein Betrieb sollte primärer Inhaber bleiben und seinen eigenen Zugang behalten.
Wie schnell müssen neue Bewertungen dazukommen?
Plane keine künstliche Quote. Lade Kunden nach einer echten Erfahrung freundlich zum Bewerten ein, ohne Belohnung, Druck oder Vorauswahl nach Zufriedenheit.
Bringen Google-Beiträge etwas fürs Ranking?
Sie können Kunden über Neuigkeiten informieren. Eine bestimmte Posting-Frequenz sichert jedoch keine Platzierung. Priorisiere richtige Angaben, hilfreiche Inhalte und funktionierende Kontaktwege.
Wie lange dauert es, bis die Optimierung wirkt?
Die Überarbeitung, Googles Freigabe und die Entwicklung der Sichtbarkeit sind unterschiedliche Vorgänge. Es gibt keinen verlässlichen festen Zeitraum für bessere Positionen oder mehr Anfragen. Prüfe zuerst, ob die Änderungen öffentlich korrekt erscheinen, und beobachte anschließend vergleichbare Zeiträume.
PIKSEL sitzt in Wien und arbeitet mit Betrieben in ganz Österreich, darunter Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck. Für Unternehmen in Deutschland ist die Zusammenarbeit per Videocall ebenfalls möglich.



