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Arzt-Website erstellen: Was Patienten erwarten

Patienten recherchieren Ärzte online vor dem Erstbesuch. Online-Terminbuchung, Kassenarzt-Info, DSGVO - was auf eine Praxis-Website muss.

Ein Patient hat Knieschmerzen. Er googelt "Orthopäde" und seinen Bezirk. Drei Praxen erscheinen. Bei der ersten: kein Foto, keine Ordinationszeiten, "Termin nur telefonisch Mo-Do 8-12 Uhr." Bei der zweiten: Foto des Arztes, Spezialisierungen, ein Button "Online Termin buchen." Es ist Sonntagabend. Wo klickt der Patient?

Patienten googeln heute nicht nur Symptome. Sie googeln Ärzte. Und sie treffen ihre Entscheidung nicht im Wartezimmer, sondern auf dem Bildschirm. Die Praxis-Website ist der erste Eindruck. Und im Gesundheitsbereich entscheidet der erste Eindruck über Vertrauen.

3 von 4Patienten recherchieren Ärzte online vor dem ersten Besuch
40%würden den Arzt wechseln für Online-Terminbuchung
Kassenarzt?Die wichtigste Frage österreichischer Patienten

Der Weg des Patienten: Von Google zur Ordination

Bevor ein Patient zum ersten Mal in deine Praxis kommt, durchläuft er einen Entscheidungsprozess. Jeder Schritt ist eine Hürde, an der er abspringen kann. Die Website muss jeden einzelnen Schritt abdecken.

Patient Journey: Von der Google-Suche bis zum Praxisbesuch Die Patient Journey: 6 Schritte Vom Symptom zum gebuchten Termin SCHRITT 1 Google-Suche „Orthopäde 1030 Wien“ SCHRITT 2 Kassenarzt prüfen Kasse oder Wahlarzt? SCHRITT 3 Arzt-Profil lesen Foto, Ausbildung, Erfahrung SCHRITT 4 Bewertungen lesen Google + docfinder.at SCHRITT 5 Leistungen prüfen Behandelt er mein Problem? SCHRITT 6 Termin buchen Online oder Anruf Wo Patienten abspringen: ✗ Kassenarzt-Info fehlt oder versteckt ✗ Kein Arzt-Foto auf der Website ✗ Termin nur telefonisch Mo-Do 8-12 ✗ Keine konkreten Leistungen genannt ✓ Praxen mit Online-Terminbuchung + vollständigem Profil erhalten bis zu 3x mehr Erstpatienten Jeder fehlende Schritt kostet Patienten. Die meisten Praxis-Websites scheitern bei Schritt 2 oder 6.

Online-Terminbuchung: Vom Bonus zum Standard

Telefonische Terminvereinbarung funktioniert. Aber sie funktioniert nur zu den Ordinationszeiten, nur wenn die Leitung frei ist und nur wenn jemand abhebt. Ein Online-Buchungssystem arbeitet rund um die Uhr. Sonntagabend, Mittwochnacht, an Feiertagen.

Die gängigen Systeme für Arztpraxen in Österreich: Doctolib, Terminiko, TerminOnline.at. Die Integration ist technisch unkompliziert. Ein eingebettetes Widget auf der Website reicht. Patient wählt Leistung, Tag, Uhrzeit, fertig. Kein Anruf, keine Warteschleife.

Praxen, die Online-Terminbuchung einführen, berichten von zwei Effekten: weniger Telefonanrufe (das Team wird entlastet) und mehr Erstpatienten (die Hürde sinkt). Beides spart Zeit und bringt Umsatz.

Was ein gutes Buchungssystem können muss

Nicht jedes Tool passt zu jeder Praxis. Worauf du achten solltest:

  • Leistungsauswahl: Der Patient wählt die Art des Termins (Erstordination, Kontrolle, Vorsorgeuntersuchung). Verschiedene Leistungen brauchen verschiedene Zeitslots.
  • Automatische Bestätigung: E-Mail oder SMS, sobald der Termin gebucht ist. Kein manuelles Nachfassen nötig.
  • Erinnerungen: Automatische Erinnerung 24 Stunden vor dem Termin reduziert No-Shows um bis zu 30%.
  • DSGVO-Konformität: Bei Gesundheitsdaten nicht optional, sondern Pflicht. Alle drei genannten Systeme erfüllen das.
  • Kalender-Integration: Synchronisation mit dem Praxis-Kalender, damit keine Doppelbuchungen entstehen.

Für den Anfang reicht auch ein einfaches Kontaktformular mit Terminwunsch-Feld. Das ist besser als nur eine Telefonnummer, die zu Stoßzeiten besetzt ist.

Vertrauen aufbauen: Was Patienten sehen wollen

Bei einem Handwerker geht es um das Bad. Bei einem Restaurant um ein Abendessen. Bei einem Arzt geht es um die eigene Gesundheit. Das Vertrauensniveau, das eine Praxis-Website transportieren muss, ist höher als in fast jeder anderen Branche.

Foto und persönliche Vorstellung

Ein professionelles Foto des Arztes, idealerweise auch des Teams, ist kein Nice-to-have. Es ist Pflicht. Patienten wollen wissen, wem sie sich anvertrauen. Ein kurzer Text dazu: Ausbildung, Spezialisierungen, Berufserfahrung, vielleicht ein persönlicher Satz. Keine Lebensgeschichte, aber genug, um ein Gesicht mit Kompetenz zu verbinden.

Was das Foto transportieren sollte: Freundlichkeit und Kompetenz. Kein steifes Passfoto, aber auch kein Urlaubsbild. Der Arzt in der Ordination, in Berufskleidung, mit einem natürlichen Lächeln. Das Team am Empfang, in den Behandlungsräumen. Patienten, die das Team vorher "kennen", betreten die Praxis mit weniger Nervosität.

Kassenarzt oder Wahlarzt: Sofort klar kommunizieren

In Österreich ist das die erste Frage. Noch vor den Ordinationszeiten, noch vor der Adresse. Kassenarzt (welche Kassen?), Wahlarzt, oder beides? Diese Information muss innerhalb der ersten drei Sekunden auf der Website sichtbar sein. Patienten, die erst scrollen oder suchen müssen, sind weg.

Für Wahlärzte zusätzlich relevant: Informationen zur Kostenrückerstattung durch die Kasse. Die ÖGK informiert über die Erstattungsregeln. Viele Patienten wissen nicht, dass sie bei Wahlärzten einen Teil der Kosten rückerstattet bekommen. Ein kurzer Absatz dazu senkt die Hemmschwelle.

Konkretes Beispiel: "Wahlarzt für Orthopädie. OeGK-Patienten erhalten ca. 80% der Kassentarife rückerstattet. Sie bekommen von uns eine Honorarnote, die Sie direkt bei Ihrer Kasse einreichen können." Das sind drei Sätze, die eine häufige Frage beantworten, bevor sie gestellt wird.

Leistungen und Spezialisierungen

Nicht "Allgemeinmedizin." Sondern: Vorsorgeuntersuchung, Impfberatung, Diabetes-Management, Mutter-Kind-Pass. Konkrete Leistungen, die Google mit konkreten Suchanfragen matchen kann. Wer "Vorsorgeuntersuchung Favoriten" sucht, soll die richtige Praxis finden.

Jede Leistung verdient einen eigenen Absatz. Nicht nur den Namen, sondern auch: Was passiert bei dieser Untersuchung? Wie lange dauert sie? Was soll der Patient mitbringen? Diese Details zeigen Kompetenz und nehmen Patienten die Unsicherheit vor dem ersten Besuch.

Ordinationszeiten und Erreichbarkeit

Ordinationszeiten gehören auf die Startseite, nicht auf eine Unterseite. Am besten in einer klaren Tabelle: Montag bis Freitag, jeweils mit Uhrzeiten. Sonderregelungen (nur mit Termin, offene Sprechstunde) deutlich kennzeichnen. Wenn die Praxis in den Sommermonaten andere Zeiten hat: aktuell halten.

Zusätzlich zur Telefonnummer auch die Adresse mit eingebetteter Google Map. Patienten, die zum ersten Mal kommen, suchen oft die Praxis auf Google Maps. Wenn die Website die Karte direkt einbettet, spart das einen Schritt.

Typische Praxis-Website
  • Kein Arzt-Foto
  • "Termin nur telefonisch"
  • Kassenarzt-Info nirgends sichtbar
  • Generische Leistungsbeschreibung
  • Ordinationszeiten auf Unterseite
Praxis-Website die Patienten gewinnt
  • Professionelles Teamfoto
  • Online-Terminbuchung 24/7
  • Kassenarzt/Wahlarzt sofort sichtbar
  • Spezialisierungen klar benannt
  • Ordinationszeiten auf Startseite

Was sehen Patienten, bevor sie anrufen?

Schick uns deine Praxis-URL. In 48h zeigen wir dir, wie deine Online-Präsenz auf potenzielle Patienten wirkt und wo die größten Lücken sind.

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Praxis-Website für verschiedene Fachrichtungen

Nicht jede Arzt-Website braucht dasselbe. Je nach Fachrichtung verschieben sich die Schwerpunkte.

Allgemeinmediziner / Hausarzt

Schwerpunkt: Nähe und Verfügbarkeit. Kassenarzt-Info besonders wichtig. Typische Leistungen auflisten (Vorsorge, Impfungen, Mutter-Kind-Pass). Hinweis auf Hausapotheke, falls vorhanden.

Fachärzte

Schwerpunkt: Spezialisierungen. Je spezifischer (Knie, Hüfte, Sportmedizin), desto besser das Google-Ranking. Detaillierte "Ueber mich"-Seite mit Ausbildung und Zusatzqualifikationen baut Expertise-Vertrauen auf.

Zahnärzte

Schwerpunkt: Angst nehmen. Fotos moderner Ausstattung, Hinweis auf schmerzarme Methoden. Vorher/Nachher-Fotos (Veneers, Bleaching) und Preistransparenz bei häufigen Leistungen.

Kinderärzte

Schwerpunkt: Eltern als Zielgruppe. Warmes Design, kindgerechte Praxisfotos. Wichtig: Hinweis auf Akut-Termine ("kranke Kinder werden dazwischengenommen").

DSGVO: Besonders relevant bei Gesundheitsdaten

Gesundheitsdaten sind laut DSGVO "besonders schützenswerte Daten." Für Praxis-Websites bedeutet das: Kontaktformulare, Terminbuchungen und jede Form der Datenerfassung müssen den strengsten Datenschutzanforderungen genügen. SSL-Verschlüsselung ist Pflicht, nicht Option. Die Datenschutzerklärung muss explizit auf Gesundheitsdaten eingehen.

Konkret heißt das:

  • SSL-Zertifikat: Pflicht, nicht nur empfohlen. Kostenlos über Let's Encrypt verfügbar.
  • Kontaktformular: Checkbox mit Verweis auf die Datenschutzerklärung. Keine unnötigen Pflichtfelder.
  • Terminbuchung: Nur Daten abfragen, die für die Terminvereinbarung nötig sind. Keine Diagnose-Felder auf der Website.
  • Cookie-Banner: Nur nötig, wenn Tracking-Tools eingesetzt werden. Für eine reine Praxis-Website ohne Google Analytics reicht ein Hinweis in der Datenschutzerklärung.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag: Mit dem Hosting-Anbieter und mit dem Terminbuchungssystem. Beide verarbeiten potenziell Gesundheitsdaten.

Die gute Nachricht: Die gängigen Terminbuchungssysteme (Doctolib, Terminiko, TerminOnline.at) sind bereits DSGVO-konform. Trotzdem sollte die Website selbst ebenfalls sauber aufgestellt sein. Eine ausführliche Checkliste dazu: DSGVO-Checkliste für Websites. Ein konkretes Beispiel, wie so ein Relaunch bei einer Praxis aussieht, findest du in unserem Tierarztpraxis Vorher/Nachher-Vergleich.

Bewertungen: docfinder.at und Google

Patienten vertrauen Bewertungen. In Österreich sind zwei Plattformen relevant: Google und docfinder.at. Beide Profile sollten gepflegt sein, mit aktuellen Infos und Antworten auf Bewertungen.

Ein Punkt, den viele Praxen übersehen: Auch negative Bewertungen verdienen eine ruhige, professionelle Antwort. Potenzielle Patienten lesen nicht nur die Sterne. Sie lesen, wie die Praxis mit Kritik umgeht. Eine sachliche Antwort auf eine 2-Sterne-Bewertung kann mehr Vertrauen schaffen als zehn generische 5-Sterne-Einträge.

Wie du mehr Bewertungen bekommst: Nach dem Termin, wenn der Patient zufrieden ist, kurz ansprechen. Ein QR-Code am Empfang oder auf der Terminkarte, der direkt zum Google-Bewertungsformular führt, senkt die Hürde auf ein Minimum. Manche Praxen schicken auch eine E-Mail nach dem Besuch mit dem Bewertungslink.

Wichtig: Auf docfinder.at werden Ärzte auch ohne eigenes Zutun gelistet. Prüfe, ob dein Profil dort existiert, ob die Daten stimmen und ob unbeantwortete Bewertungen vorhanden sind. Ein gepflegtes docfinder-Profil kostet nichts und erreicht Patienten, die gezielt nach Ärzten suchen.

Herold-Eintrag Ärzte sind auf Herold traditionell stark vertreten. Aber viele Einträge sind veraltet: falsche Ordinationszeiten, alte Telefonnummern, keine Website verlinkt. 10 Minuten Aufwand, den Herold-Eintrag zu aktualisieren, können den Unterschied machen.

Google Unternehmensprofil für Ärzte

Das Google Unternehmensprofil ist für Arztpraxen genauso wichtig wie für Restaurants oder Handwerker. Wenn ein Patient "HNO Arzt 1030" googelt, erscheinen zuerst die drei Praxen im Local Pack. Wie du dein Profil anlegst und optimierst, erklärt Google hier. Wer dort nicht auftaucht, wird nicht gefunden.

Was auf dem Google-Profil einer Arztpraxis stehen muss:

  • Korrekte Adresse und Ordinationszeiten (Sonderzeiten bei Urlaub aktuell halten)
  • Telefonnummer und Website-Link
  • Fotos der Praxis (Außenansicht, Empfang, Behandlungsräume)
  • Kategorie so spezifisch wie möglich ("Orthopäde" statt nur "Arzt")
  • Kassenarzt-Info in der Beschreibung
  • Antworten auf jede Bewertung

Ein vollständiges Google-Profil in Kombination mit einer eigenen Website ist die stärkste Kombination für lokale Sichtbarkeit. Das Profil bringt Patienten in die Google-Ergebnisse, die Website überzeugt sie, den Termin zu buchen.

Was eine Praxis-Website NICHT braucht

Praxis-Websites werden oft überladen. Einige Dinge, die gut gemeint sind, aber wenig bringen oder sogar schaden:

  • Blog mit Gesundheitstipps: Klingt sinnvoll, kostet aber viel Zeit. Wenn du nicht regelmäßig (mindestens monatlich) neue Inhalte veröffentlichst, wirkt ein verwaister Blog unprofessionell. Besser: Energie in die Kernseiten stecken.
  • Patienteninformationen als PDF: Dasselbe Problem wie bei Restaurant-Speisekarten als PDF. Am Handy schlecht lesbar, von Google kaum indexierbar. Besser als normalen Text auf der Website.
  • Hintergrundmusik oder Animationen: Medizin ist Vertrauenssache. Eine Website, die beim Öffnen Musik abspielt oder mit Animationen überladen ist, wirkt unseriös. Ruhiges, professionelles Design ist das richtige Signal.
  • Social-Media-Feed: Wenn der Facebook-Account seit 2023 nicht aktualisiert wurde, zeig ihn nicht auf der Website. Ein inaktiver Social-Media-Feed signalisiert: Hier kümmert sich niemand.

Die 5 häufigsten Fehler auf Arzt-Websites

Wir analysieren regelmäßig Websites von Arztpraxen. Die folgenden fünf Fehler sehen wir bei der Mehrheit. Jeder einzelne kostet Patienten.

01Keine Online-TerminbuchungTelefonisch Mo-Do 8-12 reicht nicht mehr. 4 von 10 Patienten wechseln für Online-Buchung.
02Stock-Fotos statt echte BilderPatienten vertrauen ihr Wohlbefinden einer Person an, nicht einem Stock-Model.
03Keine Bewertungen sichtbarBewertungen existieren auf Google und docfinder. Die Website nutzt sie nicht.
04Kassenstatus verstecktIn Österreich die erste Frage. Muss in 3 Sekunden sichtbar sein, nicht auf Seite 3.
05Veraltete InformationenFalsche Ordinationszeiten zerstören Vertrauen, bevor der Patient die Tür aufmacht.

ROI einer Praxis-Website: Die Zahlen

Ärzte denken in Diagnosen, nicht in Marketing-Kennzahlen. Deshalb hier die Rechnung so einfach wie möglich.

Rechnen wir konservativ. Ein Wahlarzt für Dermatologie in Wien. Durchschnittlicher Erstbesuch: 150 Euro. Folgebehandlungen (Muttermalkontrolle, Hautscreening, kosmetische Dermatologie): 300-500 Euro pro Patient im ersten Jahr. Angenommen, die aktuelle Website verliert pro Monat fünf potenzielle Patienten. Fünf Patienten mal 300 Euro = 1.500 Euro pro Monat. 18.000 Euro pro Jahr.

Für Kassenärzte ist der ROI anders gelagert, aber ebenso real. Eine Praxis mit 200 Patienten pro Woche, die durch Online-Buchung täglich 10 Anrufe weniger hat, spart 3-4 Stunden Telefonzeit pro Woche. Das sind Ressourcen, die ins Team zurückfließen.

Was kostet eine Praxis-Website?

Eine typische Praxis-Website umfasst 3 bis 5 Seiten: Startseite, Leistungen, Über mich/Team, Kontakt, eventuell Anfahrt. Dazu die Integration eines Terminbuchungssystems.

  • Baukasten: 0-30 Euro pro Monat, erfordert aber erhebliche Eigenarbeit und garantiert keine DSGVO-Konformität bei Gesundheitsdaten
  • Klassische Agentur: 3.000-10.000 Euro
  • PIKSEL: Ab €1.499 als einmalige Investition. Individuell, SEO inklusive, 100/100 PageSpeed, keine monatlichen Kosten. Mehr erfahren
3 Patienten 1 Wahlarzt-Patient = 300-500 Euro. Nach 3 neuen Patienten hat sich die Website bezahlt.
Ab €1.499, keine monatlichen Kosten. Rechnet sich in Wochen.

Für Kassenärzte geht es weniger um direkten ROI und mehr um Zeitersparnis: Weniger Telefonanrufe durch Online-Terminbuchung, weniger Rückfragen durch vollständige Informationen auf der Website, weniger No-Shows durch automatische Terminerinnerungen. Eine Praxis mit 200 Patienten pro Woche, die durch Online-Buchung täglich 10 Anrufe weniger hat, spart 3-4 Stunden Telefonzeit pro Woche. Das sind Ressourcen, die ins Team zurückfließen.

Die detaillierte Kostenaufschlüsselung zeigt alle Preise im Vergleich, inklusive versteckter Kosten bei Baukästen und Agenturen.

Häufige Fragen

Muss eine Arzt-Website besondere DSGVO-Anforderungen erfüllen?

Ja. Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert - das betrifft vor allem Kontaktformulare und Terminbuchungen. Die gängigen Buchungssysteme (Doctolib, Terminiko) sind bereits konform. Für die Website selbst brauchst du SSL, eine korrekte Datenschutzerklärung und einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Hosting-Anbieter. Alle Punkte in der DSGVO-Checkliste.

Welches Terminbuchungssystem eignet sich für Arztpraxen?

In Österreich sind Doctolib, Terminiko und TerminOnline.at die gängigsten Systeme. Alle drei lassen sich als Widget in die Website einbetten. Die Wahl hängt von Funktionsumfang und Preis ab. Für den Anfang reicht auch ein einfaches Kontaktformular mit Terminwunsch.

Wie wichtig ist ein Foto des Arztes auf der Website?

Sehr. Patienten vertrauen ihr Wohlbefinden einer Person an, nicht einem Logo. Ein professionelles Foto macht den Arzt greifbar und senkt die Hemmschwelle, einen Ersttermin zu buchen. Praxen mit Team-Fotos erhalten messbar mehr Anfragen als Praxen ohne.

Wo genau soll die Kassenarzt-Info stehen?

Im Hero-Bereich der Startseite, sichtbar ohne Scrollen. Nicht auf einer Unterseite, nicht im Footer. Wer Kassenverträge hat, sollte auch die konkreten Kassen nennen (OeGK, SVS, BVAEB). Wahlärzte profitieren von einem kurzen Hinweis zur Kostenrückerstattung.

Brauche ich als Arzt eine eigene Website oder reicht docfinder?

Docfinder ist ein Verzeichnis, keine eigene Online-Präsenz. Ähnlich wie bei Herold vs. eigene Website gilt: Das Verzeichnis bringt Sichtbarkeit, aber du kontrollierst weder das Design noch die Darstellung. Auf der eigenen Website bestimmst du, was Patienten zuerst sehen. Und du baust dein eigenes Google-Ranking auf, statt das von docfinder zu stärken.

Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen für meine Praxis?

Der beste Moment: direkt nach einem positiven Termin. Ein QR-Code am Empfang, der zum Google-Bewertungsformular führt, funktioniert gut. Alternativ eine freundliche E-Mail nach dem Besuch mit dem direkten Link. Jede Bewertung, auch negative, verdient eine professionelle Antwort.

Die meisten Patienten googeln ihren Arzt. Was finden sie bei dir?

Schick uns deine Praxis-URL oder deinen Google-Eintrag. Wir prüfen, wie deine Ordination online wirkt, und zeigen dir die wichtigsten Verbesserungen. Kostenlos.

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