Freitagabend, 18:30 Uhr. Ein Paar sucht ein Restaurant für morgen. Er tippt "italienisch" und den Bezirk. Dein Lokal erscheint. Er tippt drauf. Was er sieht: ein verpixeltes Logo, keine Speisekarte, die Telefonnummer steht im Impressum. Er scrollt zwei Sekunden und tippt zurück. Morgen Abend sitzt das Paar woanders.
Eine Restaurant-Website hat genau eine Aufgabe: Menschen durch die Tür bringen. Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierung. Alles andere ist Rauschen.
Der Weg vom Smartphone zum Tisch
Jeder Gast durchläuft denselben Entscheidungsprozess, bevor er reserviert. Sechs Schritte, und bei jedem einzelnen kann er abspringen. Wer versteht, wo Gäste verloren gehen, kann gezielt gegensteuern.
Wie finden Gäste dein Lokal online?
Schick uns deine Website oder deinen Google-Eintrag. In 48h zeigen wir dir, was Gäste sehen, bevor sie reservieren, und was sie abschreckt.
Die Speisekarte: PDF ist ein Problem
Fast jedes zweite Restaurant lädt seine Speisekarte als PDF hoch. Verständlich, die Druckdatei existiert ja schon. Aber für die Website ist das schlecht aus zwei Gründen.
Erstens: Google kann PDFs schlechter lesen als normalen Text. Der Google SEO Starter Guide empfiehlt textbasierte Inhalte statt eingebetteter Dokumente. Wenn jemand "Wiener Schnitzel Leopoldstadt" sucht und dein Schnitzel nur in einem PDF steht, taucht dein Restaurant wahrscheinlich nicht auf. Zweitens: Auf dem Handy muss man zoomen, scrollen, zoomen. Wer das um 19 Uhr auf dem Heimweg macht, gibt auf.
- ✗ Nicht von Google indexierbar
- ✗ Auf dem Handy kaum lesbar
- ✗ Langsame Ladezeit
- ✗ Änderungen erfordern neue Datei
- ✓ Jedes Gericht wird von Google gefunden
- ✓ Am Handy perfekt lesbar
- ✓ Schnelle Ladezeit
- ✓ Jederzeit aktualisierbar
Die Lösung: Speisekarte als normalen Text auf der Website. Kategorien, Gerichtnamen, Preise, Allergene. Einfach, scrollbar, lesbar. Wer trotzdem ein PDF anbieten will, kann das zusätzlich tun. Aber die HTML-Version sollte Standard sein.
Reservierung: So einfach wie möglich
Ein Gast, der reservieren will, darf nicht drei Hürden nehmen müssen. Entweder ein Reservierungstool wie Google Reserve oder Quandoo direkt einbinden, oder ein simples Kontaktformular mit Datum, Uhrzeit und Personenanzahl. Die dritte Option: eine Telefonnummer als klickbarer Link, damit ein Tipp auf dem Handy den Anruf startet.
Was nicht funktioniert: "Bitte senden Sie uns eine E-Mail an info@restaurant.at." Bis die Antwort kommt, hat der Gast woanders gebucht.
Was sofort sichtbar sein muss
Drei Informationen entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zu Google tippt. Sie gehören above the fold, also auf den ersten Blick sichtbar, ohne Scrollen:
- Öffnungszeiten mit Ruhetag und Küchenschluss
- Adresse mit Google Maps eingebettet
- Reservierungs-Button oder Telefonnummer
Klingt simpel. Aber öffne die Websites von fünf Restaurants in deiner Stadt. Schau, wie viele alle drei Infos auf dem ersten Bildschirm zeigen. Die meisten verstecken mindestens eine davon im Footer oder auf einer Unterseite.
Fotos: Echt schlägt perfekt
Gäste wollen sehen, was sie erwartet. Nicht ein Stock-Foto von einem Teller, der in keiner Küche der Welt so aussieht. Echte Fotos vom Essen, vom Innenraum, vom Gastgarten, vom Team. Die müssen nicht vom Profifotografen kommen. Ein Smartphone bei gutem Licht reicht, solange die Bilder echt sind.
Was Fotos transportieren, kann kein Text ersetzen: Atmosphäre. Ein Foto vom vollen Gastgarten an einem Sommerabend sagt mehr als drei Absätze über "unser gemütliches Ambiente".
Kompletter GMB-Guide hier.
Google My Business und Herold: Die Doppelstrategie
Google ist der Kanal Nummer eins für Restaurantsuchen. Das Google Unternehmensprofil entscheidet, ob dein Lokal im Local Pack auftaucht. Fotos von Gerichten, aktuelle Öffnungszeiten, Antworten auf Bewertungen. Für Restaurants ist das Profil mindestens so wichtig wie die Website selbst.
Zusätzlich lohnt sich der Herold-Eintrag. Viele Österreicher, besonders die Generation 40+, suchen Restaurants nach wie vor über Herold. Ein gepflegter Eintrag dort kostet nichts und bringt eine Zielgruppe, die über Google allein schwer erreichbar ist.
Mehrsprachigkeit: Wann sie sich lohnt
Wer in einem Tourismusgebiet liegt, in der Wiener Innenstadt, in Salzburg oder am Wörthersee, braucht mindestens Englisch als zweite Sprache. Laut Statistik Austria verzeichnet Österreich jährlich über 150 Millionen Nächtigungen - ein großer Teil davon internationale Gäste. Die Speisekarte auf Englisch, eine kurze Beschreibung des Lokals, Anfahrt. Mehr nicht.
Für Restaurants abseits der Touristenzonen ist Mehrsprachigkeit selten nötig. Das Budget fließt besser in gute Fotos und ein funktionierendes Reservierungssystem.
Was kostet eine Restaurant-Website?
Ein typisches Restaurant braucht 3 bis 5 Seiten: Startseite, Speisekarte, Über uns, Galerie, Kontakt/Reservierung. Keine Web-App, kein Online-Shop.
- Baukasten (Wix, Jimdo): 0-30 Euro pro Monat plus 20-40 Stunden eigene Arbeit
- Klassische Agentur: 3.000-8.000 Euro
- PIKSEL: Ab €999. 5 Seiten, individuelles Design, 100/100 PageSpeed. Keine monatlichen Kosten.
Das passiert nicht in Monaten - das passiert in Wochen.
Ab €999 als einmalige Investition. Kein Abo, keine versteckten Kosten. Wie so ein Relaunch in der Praxis aussieht, zeigt unser Vorher/Nachher-Vergleich einer Tierarztpraxis - das Prinzip ist branchenübergreifend dasselbe.
Häufige Fragen
Braucht ein Restaurant wirklich eine eigene Website?
Ja. Die WKO Gastronomie-Sparte empfiehlt eine eigene Online-Präsenz als Basis. Social-Media-Profile und Lieferplattformen gehören nicht dir. Algorithmus-Änderungen oder Gebührenerhöhungen treffen dich sofort. Die eigene Website ist die einzige Plattform, die du kontrollierst. Dort bestimmst du, was Gäste sehen, wie sie buchen und wie du dich präsentierst.
Reicht nicht einfach eine Instagram-Seite?
Instagram zeigt deine Inhalte nur einem Bruchteil deiner Follower. Es hat keine Speisekarte, keine Öffnungszeiten, kein Reservierungssystem. Und bei Google taucht dein Instagram-Profil selten in den lokalen Ergebnissen auf. Instagram ist ein guter Zusatzkanal, aber kein Ersatz für eine Website.
Soll ich Preise auf die Website stellen?
Ja. 77% der Gäste schauen die Speisekarte online an, bevor sie ein Restaurant besuchen. Wer keine Preise zeigt, verliert preisbewusste Gäste sofort und verunsichert alle anderen. Transparenz schafft Vertrauen.
Wie wichtig sind Google-Bewertungen für Restaurants?
Sehr. Bewertungen sind nach der Kategorie-Relevanz der zweitwichtigste Faktor für das lokale Ranking bei Google. Zwei Restaurants nebeneinander: eines mit 4,7 Sternen und 200 Bewertungen, eines mit 3,8 und 15 Bewertungen. Wo reserviert der Gast? Jede Bewertung verdient eine Antwort.
Was ist mit Online-Bestellungen und Lieferservice?
Wenn Lieferung zum Geschäftsmodell gehört, dann ja. Aber nicht als Erstes. Die Grundfunktionen (Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierung) müssen sitzen, bevor ein Bestellsystem dazukommt. Sonst wird die Website komplex, bevor sie überhaupt die Basics erfüllt.
Wie sich Webdesign in deiner Stadt rechnet: Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck.
Dein Lokal ist voll. Deine Website auch?
Schick uns deinen Google-Eintrag oder deine URL. Wir zeigen dir, wie dein Restaurant online wirkt und wo Gäste abspringen. Ab €999 für eine Website mit Speisekarte, Reservierung und Google-Sichtbarkeit.
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