Samstagmorgen, 7 Uhr. Wasser tropft durch die Decke. Die Mieterin googelt "Installateur" und ihren Bezirk. Drei Betriebe erscheinen. Beim ersten: kein Foto, keine Leistungen, Telefonnummer im Impressum. Beim zweiten: Leistungen aufgelistet, Einzugsgebiet klar, ein Tipp auf die Nummer startet den Anruf. Der zweite Installateur hat den Auftrag, bevor der erste sein Handy einschaltet.
Mundpropaganda reicht, solange die Auftragsbücher voll sind. Aber wenn die sich leeren, stehst du sechs Monate hinter der Konkurrenz, die rechtzeitig angefangen hat. Eine Website ist keine Ausgabe. Sie ist eine Versicherung, die rund um die Uhr funktioniert, auch wenn du auf der Baustelle stehst.
"Installateur 1070 Wien" ist Gold wert
Wenn ein Rohr bricht, googelt niemand "bester Installateur Österreich." Die Suche ist lokal und dringend: "Installateur 1070", "Elektriker Graz Notdienst", "Maler Linz Fassade." Laut WKO-Branchendaten gibt es in Österreich über 90.000 Handwerksbetriebe - wer bei diesen Suchanfragen nicht auftaucht, existiert für diesen Kunden nicht.
Das Zusammenspiel ist einfach: Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil bringt dich ins Local Pack. Die Website dahinter überzeugt den Kunden, bei dir anzurufen und nicht beim nächsten Treffer. Ohne Website verlinkt dein Google-Profil ins Leere.
Was eine Handwerker-Website braucht
Handwerker-Websites brauchen keine zehn Unterseiten und keinen Blog. Sie brauchen fünf Dinge, klar und sofort sichtbar.
1. Leistungen, konkret formuliert
Nicht "Wir bieten umfassende Dienstleistungen im Bereich Haustechnik." Sondern: Heizungsinstallation, Rohrbruch-Reparatur, Badumbau, Wartung von Gasthermen. Jede Leistung als eigener Punkt. Google matcht konkrete Begriffe mit konkreten Suchanfragen. Wer "Gastherme Wartung" sucht, soll dich finden.
2. Einzugsgebiet
Wien und Umgebung? Ganz Niederösterreich? Nur der 21. und 22. Bezirk? Kunden wollen wissen, ob du zu ihnen kommst. Und Google verwendet das Einzugsgebiet als Rankingfaktor. Je klarer du es benennst, desto besser wirst du in diesen Gebieten gefunden. Ein kurzer Satz reicht: "Wir sind in Wien und im südlichen Niederösterreich im Einsatz."
3. Telefonnummer als Click-to-Call
Über 60% der Besucher kommen übers Smartphone. Laut Google ist Mobile-Friendliness ein direkter Rankingfaktor. Ein Tipp auf die Nummer muss den Anruf starten. Kein Kopieren, kein Suchen, kein Umweg. Die Nummer gehört in den Header, fest sichtbar auf jeder Seite. Für Handwerker ist der Anruf der wichtigste Conversion-Kanal. Die ganze Website muss darauf hinarbeiten.
4. Vorher/Nachher-Fotos
Nichts überzeugt so schnell wie ein Bild. Das veraltete Bad, danach der fertige Umbau. Die kaputte Fassade, danach frisch gestrichen. Vorher/Nachher-Fotos sind der stärkste Vertrauensbeweis, den ein Handwerker auf seiner Website zeigen kann. Smartphone-Fotos reichen, solange sie das Ergebnis deutlich zeigen.
5. Google-Bewertungen
Einen Handwerker ins Haus zu lassen braucht Vertrauen. "4,9 Sterne bei 85 Bewertungen" direkt auf der Website eingebunden baut dieses Vertrauen schneller auf als jeder Werbetext. Noch besser: kurze Zitate von echten Kunden mit Vornamen. Und damit Google dein Profil überhaupt gut rankt, brauchst du die Grundlagen lokaler SEO.
- ✗ "Umfassende Dienstleistungen"
- ✗ Telefonnummer im Impressum
- ✗ Kein einziges Projektfoto
- ✗ Kein Einzugsgebiet genannt
- ✓ Konkrete Leistungen aufgelistet
- ✓ Telefonnummer im Header, klickbar
- ✓ Vorher/Nachher-Galerie
- ✓ Klares Einzugsgebiet
Was die Website einbringt: Eine einfache Rechnung
Viele Handwerker sehen die Website als Kostenpunkt. Hier die Gegenrechnung.
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Was Handwerker NICHT auf der Website brauchen
Preise. Anders als bei Restaurants oder Friseursalons ergibt eine Preisliste für Handwerker selten Sinn. Jedes Projekt ist anders, jedes Angebot individuell. Statt pauschaler Preise lieber: "Kostenvoranschlag innerhalb von 24 Stunden" oder "Faire Fixpreise nach Besichtigung." Das signalisiert Transparenz, ohne sich festzulegen.
Notfall-Button: Für Betriebe mit Notdienst
Installateure, Schlosser, Elektriker, die einen 24-Stunden-Notdienst anbieten, sollten das auf der Website nicht verstecken. Ein prominenter Button wie "24h Notdienst: Jetzt anrufen" ganz oben auf der Seite. Wer nachts einen Rohrbruch hat, scrollt nicht durch ein Leistungsportfolio. Diese Person braucht eine Nummer, sofort.
Google und Herold: Zwei Kanäle, ein Ziel
Das Google Unternehmensprofil ist für lokale Handwerker der wichtigste Online-Kanal. Aber Herold hat in Österreich nach wie vor eine relevante Nutzerbasis. Besonders die Zielgruppe 45+, die regelmäßig Handwerker beauftragt, sucht oft über Herold. Beide Kanäle zu bespielen kostet wenig Aufwand und verdoppelt die Sichtbarkeit.
Der Eintrag bei Herold ist in der Basisversion kostenlos. Aktuell halten, Leistungen eintragen, auf die eigene Website verlinken. 15 Minuten Arbeit, langfristiger Nutzen.
Was kostet eine Handwerker-Website?
Ein Handwerksbetrieb braucht in der Regel 3 bis 4 Seiten: Startseite, Leistungen, Projekte/Galerie, Kontakt. Kein komplexes System, keine Shop-Funktion.
- Baukasten: 0-30 Euro pro Monat plus viele Stunden eigene Einarbeitung
- Klassische Agentur: 3.000-8.000 Euro
- PIKSEL: Ab €999. 5 Seiten, individuell, SEO inklusive, 100/100 PageSpeed. Keine monatlichen Kosten.
Ab €999, keine monatlichen Kosten.
Mehr zu den konkreten Kosten einer professionellen Website und worauf du achten solltest.
Was Webdesign in deiner Stadt kostet und welche lokalen Besonderheiten es gibt: Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck.
Häufige Fragen
Ich habe genug Arbeit durch Mundpropaganda. Brauche ich trotzdem eine Website?
Mundpropaganda ist der beste Kanal, solange er funktioniert. Die WKO-Digitalisierungsoffensive zeigt, dass Online-Sichtbarkeit für KMU immer wichtiger wird. Aber Mundpropaganda ist nicht skalierbar und nicht krisenfest. Eine Website arbeitet 24/7 und fängt genau die Kunden auf, die dich nicht persönlich kennen. Das sind in jeder Stadt deutlich mehr als die, die dich über Empfehlungen finden.
Soll ich Preise auf die Website stellen?
Für die meisten Handwerker nicht. Projekte sind zu unterschiedlich für pauschale Preise. Stattdessen besser: "Kostenvoranschlag innerhalb von 24 Stunden" oder "Faire Fixpreise nach Besichtigung." Das zeigt Transparenz ohne Verbindlichkeit bei Einzelfällen.
Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen?
Nach jedem abgeschlossenen Projekt, wenn der Kunde zufrieden ist: kurz fragen. "Wenn Sie zufrieden waren, hilft uns eine Google-Bewertung. Hier ist der Link." Per WhatsApp oder auf der Rechnung als QR-Code. Der richtige Moment ist direkt nach der Abnahme.
Reicht ein Herold-Eintrag statt einer Website?
Herold ist ein Verzeichnis, kein Ersatz für eine eigene Website. Der Eintrag bringt Sichtbarkeit, aber dort kontrollierst du nicht das Design, nicht die Inhalte und nicht den ersten Eindruck. Eine eigene Website zeigt deine Arbeit, baut Vertrauen auf und gehört dir. Mehr dazu im Vergleich Herold vs. eigene Website.
Wie lange dauert die Erstellung einer Handwerker-Website?
Bei PIKSEL: ab €999, fertig in 7 Tagen. Eine Agentur braucht typischerweise 4-8 Wochen und kostet das Vier- bis Zehnfache. Selber bauen mit einem Baukasten kann Wochen bis Monate dauern, je nach Vorkenntnissen.
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