Du fragst drei Anbieter nach derselben Website und bekommst 900, 4.500 und 12.000 Euro. Alle drei sind seriös. Der Unterschied liegt fast nie an der Qualität der Arbeit, sondern daran, dass du bei jedem ein anderes Projekt bestellt hast, ohne es zu merken. Dieser Artikel sortiert die Preise nach Projekttyp, damit du Angebote vergleichen kannst statt sie zu raten.
Kurz gesagt: Webentwicklung in Wien kostet 2026 je nach Projekttyp: Onepager 500 bis 2.000 Euro beim Freelancer und ab 799 Euro im Studio, Business-Website mit 5 bis 8 Seiten 799 bis 8.000 Euro, Online-Shop 1.500 bis 15.000 Euro, individuelle Web-App 5.000 bis 50.000 Euro und mehr. Stundensätze liegen in Wien bei 60 bis 150 Euro für Entwicklung und 40 bis 90 Euro für reine Designarbeit. Für eine lokale Business-Website mit klar umrissenem Umfang ist ein Fixpreis fast immer günstiger als ein offener Stundensatz: bei PIKSEL 799 Euro einmalig inklusive Online-Buchung, live in 14 Tagen.
Geschrieben bei PIKSEL in Wien. Preisspannen aus öffentlichen Preisseiten und Preisübersichten österreichischer Anbieter, Stand 2026, ergänzt um Community-Angaben aus deutschsprachigen Selbstständigen-Foren. Zuletzt geprüft am 5. August 2026.
Quelle: öffentliche Preisseiten und Preisübersichten österreichischer Anbieter 2026; Coreflow-Telefonbefragung unter 426 österreichischen Betrieben, Q1 2026.
Was kostet Webentwicklung in Wien? Die Preistabelle
Die Tabelle zeigt reale Preisspannen pro Projekttyp und Anbieter-Typ. Sie steht bewusst am Anfang, weil das die Frage ist, mit der fast jeder hier landet. Die Begründungen für jede Zeile kommen danach.
| Projekttyp | Baukasten | Freelancer | Studio (PIKSEL) | Agentur |
|---|---|---|---|---|
| Onepager | 0-50 Euro plus Zeit | 500-2.000 Euro | ab 799 Euro | 2.000-8.000 Euro |
| Business-Website, 5-8 Seiten | selten sinnvoll | 800-2.500 Euro | 799-1.198 Euro | 3.000-8.000 Euro |
| Online-Shop | 300-1.000 Euro plus Abo | 1.500-5.000 Euro | individuell | ab 5.000-15.000 Euro |
| Individuelle Web-App | nicht möglich | 3.000-15.000 Euro | nicht im Fixpreis | ab 5.000-50.000 Euro |
Quelle: öffentliche Preisseiten und Preisübersichten Wiener und österreichischer Anbieter, Stand 2026; PIKSEL-Preise sind Listenpreise.
Für lokale Betriebe sind die ersten beiden Zeilen relevant. Alles darunter ist ein anderes Geschäft: Wer einen Shop mit Lageranbindung oder ein Portal mit Benutzerkonten braucht, kauft Software, keine Website, und zahlt entsprechend.
Warum die Spannen so breit sind
In einem Thread in einem deutschsprachigen Selbstständigen-Forum stellt jemand die simpelste Frage der Zielgruppe: zwei bis drei Seiten, was kostet das? Nach rund 300 Kommentaren reicht die Antwortspanne von 20 Euro bis 200.000 Euro. Der Fragende geht mit mehr Verwirrung raus als rein.
Die klarste Antwort im ganzen Thread ordnet es nach Anbieter statt nach Gefühl: 300 bis 800 Euro für einen Freelancer mit Vorlage, 1.000 bis 3.000 Euro für eine Website mit eigenem Design, ab 3.000 Euro für Agentur mit größerem Umfang. Derselbe Kommentar nennt auch den eigentlichen Grund für die Verwirrung: Viele fragen nach dem Preis einer Website, meinen aber „Website + Texte + Bilder + SEO + Wartung“. Genau dort entsteht der Unterschied zwischen zwei Angeboten, nicht beim Stundensatz.
Prüf deshalb bei jedem Angebot fünf Positionen einzeln: Wer schreibt die Texte, wer liefert die Bilder, wer richtet die Suchmaschinen-Grundlagen ein, wer pflegt die Seite danach, und wem gehört am Ende die Domain. Zwei Angebote mit derselben Endsumme können hier komplett auseinanderlaufen.
Was in einem Fixpreis von 799 Euro tatsächlich steckt
Fast jede Preisseite in dieser Branche nennt eine Zahl und keine Positionen. Deshalb hier die Aufschlüsselung des PIKSEL-Starters, damit du sie gegen jedes andere Angebot halten kannst:
| Position | Enthalten |
|---|---|
| Design | Individuelles Layout für deinen Betrieb, kein gekauftes Template |
| Seiten | Bis zu 5 Seiten, jede Leistung auf einer eigenen Seite |
| Online-Buchung | Terminbuchung direkt auf der Seite, ohne zusätzliches Monatsabo |
| Technik | Mobil zuerst gebaut, SSL, Ladezeit als Bauteil statt als Nachbesserung |
| Lokale Grundlagen | Titel und Beschreibungen, Adresse im Footer, Google-Karte, Bewertungen |
| Rechtliches | Impressum und Datenschutzerklärung eingebunden |
| Übergabe | Domain auf deinen Namen, Inhalte danach selbst änderbar |
| Zeit | 14 Tage bis live |
Nicht enthalten und deshalb hier genannt: Fotoproduktion vor Ort, Texte für mehr als fünf Seiten, Shop-Funktionen, Mehrsprachigkeit. Wer dir bei diesen Punkten trotzdem 799 Euro zusagt, streicht etwas anderes still weg.
Webdesigner oder Web Developer: was ist der Unterschied?
Die Begriffe werden synonym verwendet und beschreiben zwei verschiedene Berufe mit zwei verschiedenen Preisniveaus. Die Verwechslung kostet Geld: Ein Restaurantbetreiber sucht „Webentwickler Wien“, bekommt Angebote für React-Entwicklung und zahlt 8.000 Euro für eine Website, die ein Studio zum Bruchteil gebaut hätte. Nicht weil der Entwickler schlecht ist, sondern weil er für ein anderes Problem ausgebildet wurde.
- Gestaltet und baut Websites
- Layout, Farben, Typografie
- Mobile Optimierung
- Benutzererfahrung (UX)
- SEO-Grundlagen
- Kontaktformulare, Buchungs-Widgets
- ab €799 (Studio)
- Programmiert komplexe Funktionen
- Datenbanken und Backend
- API-Schnittstellen (CRM, ERP)
- Benutzerkonten und Login-Systeme
- Individuelle Berechnungslogik
- Komplexe Shop-Systeme
- ab €5.000 (Projekt)
Die meisten lokalen Betriebe brauchen einen Webdesigner, keinen Developer.
Ein Webdesigner gestaltet und baut die Website: Layout, Struktur, Bedienung am Handy, Texte in eine Reihenfolge bringen, die zu einer Anfrage führt. Für die weit überwiegende Mehrheit aller lokalen Business-Websites reicht das vollständig.
Ein Web Developer programmiert: Datenbanken, Schnittstellen, eigene Anwendungen. Brauchst du ein Buchungssystem, das sich mit deiner Kassensoftware abgleicht, brauchst du ihn. Für fünf Seiten, die bei Google gefunden werden sollen, ist er der Formel-1-Mechaniker beim Ölwechsel: technisch überlegen, preislich absurd.
Wann du einen Developer brauchst und wann nicht
- ✗ Business-Website mit 3 bis 7 Seiten
- ✗ Friseur, Restaurant, Handwerker, Arztpraxis
- ✗ Kontaktformular, Terminbuchung, Galerie
- ✗ Blog oder News-Bereich
- ✗ Google Maps, Social-Media-Links
- ✓ Online-Shop mit Warenwirtschafts-Anbindung
- ✓ Individuelle Webanwendung (Portal, Dashboard, SaaS)
- ✓ Schnittstellen zu CRM, ERP, Buchhaltung
- ✓ Komplexe Such- und Filterfunktionen, Konfiguratoren
- ✓ Mehrsprachige Plattformen mit mehreren Redakteuren
Die Grenze ist fließend. Ein Shop mit 20 Produkten läuft ohne eigene Entwicklung, etwa auf Shopify. Bei 5.000 Produkten, individuellen Preisregeln und Lageranbindung wird es ohne Developer schwierig.
Freelancer, Studio oder Agentur: welcher Anbieter-Typ passt?
Wenn klar ist, ob du Design oder Entwicklung brauchst, folgt die zweite Frage: von wem. Die drei Typen unterscheiden sich weniger im Können als in Overhead, Prozess und Ausfallrisiko.
| Freelancer | Studio | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Preis | €500-3.000 | ab €799 | €5.000-15.000+ |
| Lieferzeit | 2-6 Wochen | 1-2 Wochen | 4-12 Wochen |
| Support | Unsicher | Verlässlich | Strukturiert |
| Ausfallrisiko | Hoch | Niedrig | Sehr niedrig |
| Spezialisierung | Variiert stark | Oft Branchenfokus | Breit aufgestellt |
| Website gehört dir | Meistens | Ja | Frag nach |
Empfehlung für lokale Business-Websites: PIKSEL. Schnell, transparent bepreist, zuverlässiger Support.
Freelancer passen, wenn du einen konkreten Namen hast, idealerweise empfohlen. Das Ergebnis reicht von gut bis hervorragend. Das Risiko sitzt woanders: Ist er drei Wochen weg und dein Kontaktformular streikt, wartest du drei Wochen.
Studio passt für die meisten lokalen Betriebe: eine Zielgruppe, feste Preise, erreichbarer Support. PIKSEL gehört in diese Kategorie, Lieferzeit 14 Tage, Express in 3 bis 5 Tagen gegen 49 Euro Aufpreis.
Agentur ist richtig bei Shops mit Warenwirtschaft, Plattformen mit Benutzerkonten oder mehrsprachigen Auftritten mit Redaktionssystem. Brauchst du weniger als zehn Seiten und kein Team für laufende Änderungen, zahlst du dort vor allem Struktur, die du nicht nutzt.
Was kostet App-Entwicklung in Wien?
Bei App-Entwicklung trennen sich zwei Dinge, die im Alltag ständig verwechselt werden. Eine native App läuft aus dem App Store oder Play Store auf dem Gerät, braucht eine eigene Umsetzung je Plattform und eine Store-Freigabe. Eine Web-App läuft im Browser, ist über eine Adresse erreichbar und braucht keine Store-Genehmigung.
Für Wien heißt das preislich: Web-Apps mit Datenbank, Login-Bereich und Schnittstellen liegen zwischen 5.000 und 50.000 Euro und mehr, je nachdem, wie viel Logik dahinter steckt. Native Apps liegen darüber, weil Design, Umsetzung und Freigabe pro Plattform zusätzlich anfallen, dazu kommt laufende Pflege bei jedem größeren Betriebssystem-Update.
Die praktische Frage vor dem Angebot lautet deshalb nicht „was kostet eine App“, sondern: Muss das Ding wirklich auf dem Homescreen liegen und offline funktionieren, oder reicht eine Adresse im Browser? Bei den meisten lokalen Betrieben reicht der Browser, und der Unterschied ist ein fünfstelliger Betrag. PIKSEL baut keine nativen Apps, sondern Websites und Web-Anwendungen im Browser.
Stundensatz oder Fixpreis: was sich für dich rechnet
Wer nach dem Stundensatz für Webentwickler sucht, will meist nur wissen, ob ein Angebot fair ist. In Wien liegen Stundensätze für Entwicklung bei etwa 60 bis 150 Euro, abhängig von Erfahrung, Technologie und davon, ob nur die Oberfläche oder auch die Datenbank dahinter gebaut wird. Reine Designarbeit ohne Programmierung liegt meist bei 40 bis 90 Euro. Praktiker im deutschsprachigen Raum nennen in Foren regelmäßig 80 bis 120 Euro pro Stunde als Regionsspanne, was sich mit diesen Werten deckt.
Der Stundensatz allein sagt trotzdem wenig, weil du die Gesamtstundenzahl vorher nicht kennst. Genau deshalb rechnet sich der Fixpreis bei Standard-Projekten: Eine Business-Website mit klar definiertem Umfang lässt sich vorab kalkulieren. Bei PIKSEL zahlst du 799 Euro einmalig, mit SEO/GEO-Paket 1.198 Euro, unabhängig davon, ob die Umsetzung intern 8 oder 14 Stunden dauert. Das Risiko einer Fehlkalkulation trägt der Anbieter.
Stundensätze sind dort ehrlicher, wo der Umfang erst während der Arbeit sichtbar wird: individuelle Web-Anwendungen, laufende Weiterentwicklung, Wartung nach Bedarf. Verlangt jemand für eine Standard-Business-Website einen offenen Stundensatz ohne Obergrenze, ist das kein Zeichen von Transparenz, sondern eine Rechnung mit unbekanntem Ende.
Kann ich die Website nicht einfach mit KI bauen?
Das ist 2026 der häufigste Einwand, nicht mehr die Ausnahme. In demselben Forum-Thread mit rund 300 Kommentaren ist die meistgegebene Antwort auf „was kostet eine Website“ inzwischen: gar nichts, mach das mit einem KI-Werkzeug für 20 Euro im Monat. Ein Kommentar bringt die härteste Version davon: Am Anfang interessiert es keinen Kunden, ob die Seite mit KI entstanden ist, das stört vor allem Entwickler.
Der Einwand ist berechtigt und er ist nicht vollständig. Was heute wirklich in Stunden funktioniert: eine ansehnliche Seite mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Leistungsbeschreibung. Für einen Betrieb, der bisher gar nichts hatte, ist das ein echter Fortschritt, und ein Nutzer im selben Thread sagt genau das: Für die meisten reicht eine Seite mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Adresse und Leistungen, damit hat man mehr als die meisten Mitbewerber.
Was dabei regelmäßig hinten runterfällt, ist der Teil, der Geld bringt: der Weg vom Besucher zur Buchung, saubere Ladezeit am Handy, eine eigene Seite je Leistung statt einer Sammelseite, korrekte lokale Signale, Impressum und Datenschutz nach österreichischem Recht, und die Frage, wer die Seite in sechs Monaten ändert, wenn sich die Preise ändern. Dazu passt eine nüchterne Zahl: Nur 36 Prozent der österreichischen KMU sagen, ihre Website erzeugt messbar Anfragen (Coreflow-Telefonbefragung, 426 Betriebe, Q1 2026). Das Problem der Branche ist längst nicht mehr, dass es keine Websites gibt.
Quelle: Coreflow-Telefonbefragung unter 426 österreichischen Betrieben, Q1 2026.
Die ehrliche Entscheidungsregel: Bist du technisch fit, hast du Zeit und ist die Website nicht dein Vertriebsweg, bau sie selbst. Soll die Seite Termine bringen und darf sie nicht liegenbleiben, kaufst du beim Dienstleister nicht Design ein, sondern Verantwortung.
Laufende Kosten nach dem Launch
Der Einmalpreis ist nicht die einzige Zahl. Nach dem Launch laufen vier Posten weiter, unabhängig vom Anbieter:
- Domain: 10 bis 20 Euro pro Jahr für eine .at-Adresse. Registriert auf deinen Namen, nicht auf den des Anbieters.
- Hosting: 5 bis 30 Euro pro Monat je nach Server und Zugriffen. Manche rechnen es ins Paket, andere getrennt. Frag es explizit ab.
- Wartung: Sicherheitsupdates, Backups, kleine Textänderungen. Agenturen verlangen dafür oft 70 bis 100 Euro pro Monat, meist mit Bindung. Bei PIKSEL kostet die Betreuung 149 Euro pro Monat, ist optional und jederzeit kündbar.
- SSL-Zertifikat: gehört zum Standard und ist über Let's Encrypt kostenlos. Wer es extra verrechnet, verkauft dir Luft.
Der teuerste Fehler entsteht dort, wo die laufenden Kosten unsichtbar bleiben. Zwei Muster kommen in Betreiber-Foren immer wieder vor.
Die Gratis-Website mit Monatsbindung. Ein Anbieter baut die Seite kostenlos und verrechnet dafür eine monatliche Gebühr für Hosting und Betreuung. Bei 60 Euro im Monat sind das über 36 Monate mehr als 2.100 Euro für eine Seite, die dem Betrieb nie gehört. Der Prüfschritt dagegen ist simpel und stammt aus dem Forum selbst: Lass dir sagen, bei welchem Hoster die Seite liegt, und schau nach, was dieser Hoster tatsächlich verlangt. In vielen Fällen ist es fast nichts.
Die Baukasten-Preistreppe. Ein Nutzer beschreibt seine Wix-Rechnung über zehn Jahre: erst 5,25 Dollar im Monat, dann 150 Dollar im Jahr, ein Jahr später 348 Dollar im Jahr. Ohne vorherige Ankündigung, der Support konnte nichts tun. Was in der Anschaffung günstig aussieht, ist eine Mietbeziehung, deren Preis nicht du bestimmst. Was Baukästen über die Jahre wirklich kosten, rechnet der Baukasten-Vergleich nach.
Zur oft genannten Förderung KMU.DIGITAL: Nach dem Stand auf kmudigital.at im August 2026 ist das Budget ausgeschöpft und Anträge sind derzeit nicht möglich. Kalkulier dein Projekt ohne Zuschuss und behandle eine spätere Antragsrunde als Bonus, nicht als Teil der Finanzierung.
Technische Qualität erkennen, ohne Code zu lesen
Du brauchst kein Fachwissen, um schwache Arbeit zu erkennen. Drei Tests, jeder unter fünf Minuten, alle an den Referenzseiten des Anbieters:
PageSpeed messen. Auf pagespeed.web.dev eine Portfolio-Adresse eingeben und den mobilen Wert lesen, nicht den Desktop-Wert. Warum das mehr ist als Technikkosmetik, steht im Artikel zur Ladezeit.
Handy-Check. Referenzseite am eigenen Telefon öffnen: Texte ohne Zoom lesbar, Buttons treffbar, kein seitliches Scrollen, Menü bedienbar. Rund 44,4 Prozent aller Seitenaufrufe in Österreich kamen im September 2025 von Smartphones (StatCounter, Panel-Messdaten). Wichtiger als die genaue Zahl: Google bewertet für Indexierung und Ranking primär die mobile Version.
Rechtliche Grundlagen. Verschlüsselte Verbindung mit Schloss-Symbol, Impressum und Datenschutzerklärung. Beides ist in Österreich laut WKO-Impressumspflicht vorgeschrieben. Fehlt es schon auf den Referenzseiten, fehlt es auch bei dir. Die vollständige Liste steht in der DSGVO-Checkliste.
Wo der Fixpreis passt und wo du mehr brauchst
Ehrlich zu sein heißt auch, Nein zu sagen. Der Fixpreis ist für ein klar umrissenes Projekt kalkuliert, nicht für alles, was Website heißt.
Passt gut: eine Business-Website mit bis zu 5 Seiten, individuellem Design, Kontaktformular, Google-Karte und Google-Bewertungen (799 Euro Fixpreis). Dazu auf Wunsch das SEO/GEO-Paket mit Einrichtung des Google-Unternehmensprofils und Bewertungs-Prozess (399 Euro einmalig). Genau das brauchen Friseure, Handwerker, Restaurants, Ordinationen und ähnliche lokale Betriebe. Ein Onepager fällt ebenfalls in den Fixpreis, er nutzt nur weniger Seiten.
Passt nicht: ein Shop mit Warenwirtschafts- oder Kassenanbindung, eine Web-Anwendung mit Login-Bereich, ein Portal mit mehreren Redakteuren, Schnittstellen zu CRM oder ERP, eine mehrsprachige Unternehmenswebsite mit mehr als 8 Seiten. Das sind Projekte mit individuellem Umfang und brauchen ein individuelles Angebot. Verspricht dir hier trotzdem jemand 799 Euro, fehlt entweder Funktionsumfang oder der Preis stimmt an anderer Stelle nicht.
5 Fehler bei der Suche nach Webentwicklung in Wien
1. Zum billigsten Anbieter gehen
„Website ab 99 Euro“ klingt gut und liefert eine Vorlage, die hunderte andere Betriebe auch nutzen: kein eigenes Design, keine echte Suchmaschinen-Arbeit, Support endet mit dem Kauf. Ob sich ein Baukasten in diesem Segment überhaupt lohnt, steht im Wix-Vergleich.
2. Keinen schriftlichen Auftrag machen
Mündliche Absprache, alles locker, bis der Anbieter nicht mehr erreichbar ist. Besteh auf einem schriftlichen Angebot mit Leistungsumfang, Liefertermin und Zahlungsbedingungen. Das ist keine Misstrauensfrage, es ist die einzige Grundlage, auf der beide Seiten später etwas einfordern können.
3. Die eigene Domain nicht besitzen
Manche Anbieter registrieren die Domain auf ihren Namen. Wechselst du, gehört dir deine Adresse nicht. Prüf vorher: Steht sie auf deinen Namen, und kannst du sie jederzeit mitnehmen?
4. Laufende Kosten nicht abfragen
Der häufigste versteckte Posten ist nicht der Preis, sondern die monatliche Gebühr für etwas, das beim Anbieter fast nichts kostet. Frag drei Dinge: Wo liegt die Seite, was verlangt dieser Hoster, und was passiert mit der Seite, wenn ich kündige?
5. SEO als Extra betrachten
Seitentitel, Beschreibungen, Ladezeit, Bildgrößen und die Struktur der Unterseiten entstehen beim Bauen oder gar nicht. Nachträglich wird daraus ein Umbau. Frag konkret: Was macht ihr dafür? Bleibt die Antwort vage, such weiter.
Erkennst du einen dieser Fehler bei deiner aktuellen Website?
Geh die fünf Punkte an deiner Seite durch, das dauert zehn Minuten: Wem gehört die Domain, was steht im Vertrag zum Quellcode, wofür genau zahlst du monatlich, was passiert bei einer Kündigung, und wer hat die Seitentitel geschrieben. Bleibt eine Frage offen, beantworten wir sie dir von außen.
Worauf es bei der Anbieter-Wahl ankommt
Egal ob Webentwickler, Webdesigner oder Studio, vier Punkte vor der Unterschrift:
- Portfolio: Hat der Anbieter Projekte aus deiner Größenordnung gemacht? Wer Unternehmenssoftware baut, ist für deine Bäckerei der falsche Partner, egal wie gut er ist.
- Referenzen: Ruf einen bisherigen Kunden an. Frag nach Erreichbarkeit, Termintreue und was nach dem Launch passiert ist.
- PageSpeed: Eine Referenzseite auf pagespeed.web.dev messen. Unter 70 mobil ist ein Warnsignal.
- Support: Was ist nach dem Launch inklusive, für wie lange, und was kostet es danach?
Die Entscheidungshilfe
Wer noch unschlüssig ist, ob Selbermachen reicht, findet im Vergleich Selbermachen gegen Profi eine Entscheidungshilfe. Wer wissen will, wie die Wiener Konkurrenz technisch dasteht, findet die Messwerte in unserer Erhebung zu 52 Betrieben in Wien-Favoriten.
Kurz zusammengefasst: Für eine Business-Website eines lokalen Betriebs ist ein Studio mit Fixpreis meist die schnellste und günstigste seriöse Option, ab 799 Euro, live in 14 Tagen. Sobald Warenwirtschaft, Login-Bereiche oder eigene Schnittstellen dazukommen, brauchst du einen Web Developer oder eine Agentur, und ein höherer, individuell kalkulierter Preis ist dann angemessen, keine Abzocke. Am teuersten wird am Ende nicht der Anbieter-Typ, sondern der billigste Anbieter, ein fehlender schriftlicher Auftrag und Suchmaschinen-Arbeit als nachträglicher Einfall.
Häufige Fragen zur Webentwicklung in Wien
Was kostet Webentwicklung in Wien?
Nach Projekttyp: Onepager 500 bis 2.000 Euro beim Freelancer und ab 799 Euro im Studio, Business-Website mit 5 bis 8 Seiten 799 bis 8.000 Euro, Online-Shop 1.500 bis 15.000 Euro, individuelle Web-App 5.000 bis 50.000 Euro und mehr. Agenturen liegen bei einer normalen Business-Website bei 3.000 bis 8.000 Euro. PIKSEL baut sie zum Fixpreis von 799 Euro inklusive Online-Buchung, live in 14 Tagen.
Was kostet App-Entwicklung in Wien?
Eine Web-App mit Datenbank, Login-Bereich und Schnittstellen liegt zwischen 5.000 und 50.000 Euro und mehr. Native Apps aus dem App Store oder Play Store liegen darüber, weil Umsetzung und Freigabe je Plattform zusätzlich anfallen und jedes größere Betriebssystem-Update Pflege verursacht. Frag dich vorher, ob die Anwendung wirklich auf dem Homescreen liegen muss oder ob eine Adresse im Browser reicht. Bei den meisten lokalen Betrieben reicht der Browser.
Was ist ein guter Stundensatz für einen Webentwickler in Wien?
Realistisch sind 60 bis 150 Euro pro Stunde für Entwicklung, 40 bis 90 Euro für reine Designarbeit. Praktiker im deutschsprachigen Raum nennen in Foren regelmäßig 80 bis 120 Euro als Regionsspanne. Der Satz allein sagt wenig, weil du die Stundenzahl vorher nicht kennst. Bei einer klar umrissenen Business-Website ist ein Fixpreis die bessere Wahl, weil du vorab weißt, was du zahlst.
Was ist der Unterschied zwischen Webdesign und Webentwicklung?
Webdesign umfasst Gestaltung, Struktur, Bedienung am Handy und den Weg vom Besucher zur Anfrage. Webentwicklung meint die Programmierung dahinter: Datenbanken, Schnittstellen zu anderen Systemen, Benutzerkonten, eigene Berechnungslogik. Für eine Website mit 3 bis 7 Seiten brauchst du Webdesign. Erst wenn Daten aus anderen Systemen einfließen sollen, brauchst du Entwicklung, und dann steigt der Preis deutlich.
Kann ich meine Website 2026 nicht einfach mit KI selbst bauen?
Eine ansehnliche Seite mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Leistungen entsteht heute tatsächlich in Stunden, und für einen Betrieb ohne Website ist das ein Fortschritt. Was dabei meist fehlt: der Weg zur Buchung, Ladezeit am Handy, eine eigene Seite je Leistung, korrekte lokale Signale und die österreichischen Pflichtangaben. Nur 36 Prozent der österreichischen KMU sagen, ihre Website erzeugt messbar Anfragen (Coreflow, 426 Betriebe, Q1 2026). Das Problem ist nicht mehr, dass Websites fehlen.
Wie lange dauert die Entwicklung einer Business-Website?
Je nach Anbieter-Typ 1 bis 12 Wochen: Studios liefern in 1 bis 2 Wochen, Freelancer brauchen 2 bis 6, Agenturen 4 bis 12. Bei PIKSEL ist die Seite in 14 Tagen live, mit Express-Option in 3 bis 5 Tagen gegen 49 Euro Aufpreis. Der größte Zeitfresser in jedem Projekt sind übrigens nicht die Entwickler, sondern fehlende Texte und Fotos vom Kunden.
Sind die Preise für Webentwicklung in Österreich außerhalb von Wien anders?
Kaum. Die Spannen unterscheiden sich zwischen Wien, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark nur wenig. Größere Agenturen sitzen häufiger in Wien, was den Schnitt dort leicht anhebt. PIKSEL arbeitet ortsunabhängig zu denselben Preisen in ganz Österreich, siehe Webdesign Salzburg, Webdesign Graz und Webdesign Linz.
Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu?
Domain 10 bis 20 Euro pro Jahr, Hosting 5 bis 30 Euro pro Monat, optional Wartung. Agenturen verlangen für Wartung oft 70 bis 100 Euro pro Monat mit Bindung, bei PIKSEL kostet die Betreuung 149 Euro pro Monat und ist jederzeit kündbar. Das SSL-Zertifikat ist über Let's Encrypt kostenlos und sollte nie extra verrechnet werden. Frag vor der Beauftragung, wo die Seite liegt und was der Hoster selbst verlangt.
Neben der Website lohnt sich das Google-Unternehmensprofil, weil bei lokalen Suchen ein großer Teil der Sichtbarkeit dort entsteht und nicht auf der Seite selbst. Wer den vollständigen Ablauf eines Projekts sehen will, findet ihn unter Website erstellen lassen.
Webentwicklung aus Wien. 799 Euro Fixpreis, live in 14 Tagen.
Deine aktuelle Adresse genügt. Du bekommst drei Zeilen zurück: den gemessenen Wert, die größte Bremse und was sie dich an Anfragen kostet. Mehr steht nicht drin, kein Rückruf, kein Termin.
Bereit für eine Website, die Kunden bringt?
Kostenlose Website-Analyse. Antwort in 48 Stunden. Kein Verkaufspitch, kein Rückruf ohne Termin. Muss nicht mit uns sein: die Analyse gehört dir, egal wer sie umsetzt.
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