Webdesign

Was schreibe ich auf meine Startseite? Vorlage in 5 Blöcken

Die 5 Blöcke einer Startseite, eine Vorlage zum Ausfüllen, Textbeispiele für lokale Betriebe und die 5 Sätze, die du ersatzlos streichen kannst.

88 %nennen keinen einzigen Preis
12 Min.

Vier Wörter, seit vier Tagen im Postfach, vom Webdesigner: Schick mir deine Texte. Das Dokument ist offen, der Cursor blinkt, und nach zwanzig Minuten steht dort „Willkommen auf unserer Website. Qualität, Kompetenz, Kundennähe.“ An genau dieser Stelle bleiben die meisten Website-Projekte liegen. Nicht am Design, nicht an der Technik, am leeren Dokument.

Kurz gesagt: Website-Texte für die Startseite bestehen aus fünf Blöcken in fester Reihenfolge: was du machst und wo, was der Besucher davon hat, warum er dir glaubt, was du anbietest und was es kostet, und genau eine Handlung am Schluss. Für eine Startseite reichen 300 bis 500 Wörter. Entscheidend ist nicht die Textmenge, sondern dass jeder Block eine Frage beantwortet, die ein Kunde sonst am Telefon stellen würde.

Geschrieben bei PIKSEL in Wien. Die Beispiele stammen aus Startseiten für Wiener Betriebe, die Datenbasis aus dem Webseiten-Check Handwerk (500 Websites, Juli 2025). Zuletzt geprüft am 5. August 2026.

59 %der geprüften Betriebs-Websites nutzen generische Branchentexte
15 %beantworten die Fragen, die Kunden tatsächlich stellen
88 %nennen auf der ganzen Seite keinen einzigen Preis

Quelle: Webseiten-Check Handwerk, Sandra und Jörg Mosler, 500 Websites aus fünf Gewerken in fünf Städten, veröffentlicht Juli 2025. Erhoben in Deutschland, das Muster deckt sich mit dem, was wir bei Wiener Betrieben sehen.

Drei von fünf Betriebs-Websites laufen also mit Text, den auch der Mitbewerber zwei Straßen weiter stehen hat. Das ist keine Faulheit. Es ist die logische Folge daraus, dass niemand den Inhaber je gefragt hat, was seine Kunden eigentlich wissen wollen.

Warum die Textblockade überhaupt entsteht

Du kennst deine Arbeit im Schlaf. Trotzdem sitzt du vor dem leeren Dokument fest, weil zwei verschiedene Aufgaben durcheinandergeraten: Du sollst gleichzeitig entscheiden, WAS gesagt wird, und formulieren, WIE es klingt. Das Formulieren übernimmt dein Webdesigner. Das Entscheiden nicht, das kann nur der Betrieb.

In einem englischsprachigen Thread mit 436 Kommentaren, in dem Kleinunternehmer über den Website-Kauf diskutieren, bringt es ein Dienstleister sinngemäß so auf den Punkt: Den wenigsten sei klar, dass der Inhalt der eigentliche Schlüssel ist. Er beschreibt einen Kunden, der über Monate keinerlei Inhalte lieferte, und nennt den Test, an dem man das Ergebnis erkennt: Sieht die Seite aus, als hätte sie der Enkel in der fünften Klasse gebaut?

Deshalb steht in diesem Artikel keine Schreibschule. Es steht die Reihenfolge drin, in der die Entscheidungen fallen, dazu Beispiele, die du kopieren und mit deinen eigenen Zahlen füllen kannst.

Was gehört auf die Startseite?

Fünf Blöcke, in dieser Reihenfolge. Sie funktionieren für den Friseursalon in Neubau genauso wie für die Ordination in Döbling, weil jeder Block eine Frage beantwortet, die jeder Kunde stellt, bevor er anruft.

Block Beantwortet die Frage Länge
1. HeadlineBin ich hier richtig?1 Zeile
2. NutzenWas habe ich davon?2 bis 3 Sätze
3. BeweisWarum soll ich dir glauben?3 Belege
4. AngebotWas kostet es, wie läuft es ab?Liste plus 3 Schritte
5. HandlungWas soll ich jetzt tun?1 Button

Block 1: Was machst du, für wen, wo?

Die Headline ist der einzige Satz, den fast jeder Besucher liest. Sie muss nicht poetisch sein, sie muss in einer Zeile klären, ob der Besucher am richtigen Ort gelandet ist. Formel: Leistung plus Zielgruppe plus Ort.

So funktioniert es
  • „Dein Friseur in Wien-Neubau“
  • „Installateur für den 10. Bezirk, Notdienst am Wochenende“
  • „Wahlarztordination in Graz, Termin online buchbar“
Bitte nicht
  • „Willkommen auf unserer Website“
  • „Herzlich willkommen bei Firma XY“
  • „Ihr Partner für alle Fälle“

Der Ort gehört in die Headline, nicht nur ins Impressum. Wer „Friseur Wien Neubau“ sucht, bekommt von Google Seiten, auf denen diese Wörter auch stehen. Ein Satz erledigt hier zwei Jobs gleichzeitig: Er beruhigt den Besucher und er sagt Google, wofür die Seite gedacht ist.

Block 2: Was hat der Besucher davon?

Der häufigste Fehler auf Betriebs-Websites: Sie beschreiben sich selbst. „Wir bieten flexible Terminvereinbarung“ ist eine Selbstbeschreibung. Was der Kunde davon hat, steht nirgends. Jeder Punkt braucht beides, das Merkmal und den Nutzen, in einem Satz.

Merkmal plus Nutzen
  • „Termin online buchen, auch um 22 Uhr, ohne Warteschleife“
  • „Kostenvoranschlag binnen 24 Stunden, damit du weiterplanen kannst“
  • „Badumbau in 5 Tagen, du duschst am Wochenende wieder daheim“
Selbstbeschreibung
  • „Wir bieten flexible Terminvereinbarung“
  • „Unser Team hat langjährige Erfahrung“
  • „Wir garantieren höchste Qualität“

Die Faustregel: Beginnt der Satz mit „Wir“, dreh ihn um, bis er mit „Du“ beginnen könnte. Ein zweiter Test kommt aus der Copywriting-Praxis, er heißt Konkretheits-Test. Statt „Wir backen Torten für jeden Anlass“ heißt es dann: Schicht-Torten mit Buttercreme-Blüten, für Hochzeiten oder einen ganz normalen Dienstag, abholbereit in 48 Stunden. Derselbe Betrieb, dieselbe Leistung, ein völlig anderer Eindruck.

Block 3: Warum soll man dir glauben?

Jeder kann behaupten, dass er gut ist. Vertrauen entsteht durch Nachprüfbares. Drei Belege reichen, mehr liest ohnehin niemand.

  1. Bewertungen mit Zahl. „4,9 Sterne bei 120 Google-Bewertungen“ sagt mehr als jeder Werbeslogan, weil es jeder in zehn Sekunden nachprüfen kann.
  2. Ein echtes Gesicht. Im Webseiten-Check Handwerk hatten 78 Prozent der 500 geprüften Seiten kein Foto des Inhabers. Ein Handyfoto vom echten Team schlägt jedes Stockfoto, weil man eingekaufte Lächeln erkennt.
  3. Kundenstimmen mit Ort. „Anna K., Wien-Neubau“ unter dem Zitat wirkt natürlich und bringt den Ortsnamen ein zweites Mal auf die Seite, ohne dass der Text gestelzt klingt.

Was zusätzlich zieht: Zeit und Ort in einem Satz. „Seit 1998 in Meidling, Vater und Sohn“ ist eine Geschichte. „Familiengeführtes Unternehmen mit langer Tradition“ ist eine Vorlage.

Block 4: Was kostet es und wie läuft es ab?

88 Prozent der geprüften Betriebs-Websites nennen keinen einzigen Preis. Das ist die größte offene Flanke im ganzen Feld, und sie kostet Anfragen, weil der Besucher genau deshalb weitersucht. Du musst keine Preisliste veröffentlichen, aber eine Zahl, an der sich jemand orientieren kann: ab-Preis, Spanne, Stundensatz oder ein Beispielprojekt mit Endsumme.

Klares Angebot
  • Leistungen als Liste, jede in Kundensprache benannt
  • „Damenschnitt ab 39 Euro, Farbe ab 79 Euro“
  • Ablauf in 3 Schritten: anfragen, Termin, erledigt
Verwirrend statt klar
  • „Schauen Sie sich um“ ohne Richtung
  • „Preis auf Anfrage“, wenn es nicht sein muss
  • Preisliste als PDF-Download statt auf der Seite

Der Ablauf gehört dazu, weil er die Hürde senkt. Drei bis maximal sechs Schritte, in der Sprache des Kunden benannt. Ein Handwerksbetrieb listet konkrete Leistungen wie Gastherme warten, Rohrbruch, Badumbau. Ein Restaurant stellt die Speisekarte direkt auf die Seite. Eine Ordination trennt Kassen- und Privatleistungen.

Block 5: Was soll der Besucher jetzt tun?

Am Ende steht genau eine Handlung. Nicht drei Buttons nebeneinander, nicht eine E-Mail-Adresse im Fließtext. Ein Button, überall dieselbe Beschriftung.

Eine klare Handlung
  • „Termin buchen“
  • „Jetzt anrufen“
  • „Anfrage in 30 Sekunden“
Entscheidungsüberflutung
  • Drei verschiedene Buttons nebeneinander
  • „Kontaktieren Sie uns über einen unserer Kanäle“
  • Kein Button, nur eine Adresse im Fließtext

Ein Detail aus der Praxis, das viele Seiten auslassen: Der Button gehört zweimal auf die Seite. Einmal ganz oben für die Entschlossenen, einmal ganz unten für alle, die erst lesen und dann entscheiden. Der Bereich direkt über dem Fußzeilen-Block ist auf den meisten Seiten der zweitmeistgesehene überhaupt, weil viele Besucher zuerst durchscrollen.

Die Startseiten-Vorlage zum Ausfüllen

Diese Tabelle ist der eigentliche Arbeitsteil. Schreib die rechte Spalte für deinen Betrieb ab, mit deinen Zahlen. Das Ergebnis ist kein fertiger Text, sondern die Substanz, aus der jeder gute Webdesigner in einer halben Stunde einen macht.

Block Vorlage zum Ausfüllen Beispiel Kosmetikstudio Wien
Headline[Leistung] in [Ort/Bezirk]Kosmetikstudio in Wien-Josefstadt
Unterzeile[Nutzen], [Beweis in einer Zahl]Termin online buchen, 4,9 Sterne bei 86 Bewertungen
Nutzen 1[Merkmal], damit [Ergebnis für den Kunden]Termine bis 20 Uhr, damit du nicht Urlaub nehmen musst
Nutzen 2[Merkmal], damit [Ergebnis für den Kunden]Erstberatung 15 Minuten gratis, damit du weißt, was zu dir passt
Beweis[Bewertungen], [Foto], [Stimme mit Ort]86 Google-Bewertungen, Foto von Sabine im Studio, Zitat einer Kundin aus dem 8. Bezirk
Angebot[3 bis 6 Leistungen] ab [Preis]Gesichtsbehandlung ab 69 Euro, Microneedling ab 149 Euro
Ablauf[Schritt 1], [Schritt 2], [Schritt 3]Online buchen, kurz vorbesprechen, Behandlung
Handlung[Ein Verb plus Objekt]Termin buchen

Du lieferst die Substanz, wir formulieren.

In einem Gespräch von 15 bis 20 Minuten holen wir genau die acht Zeilen aus dir heraus, die oben in der Vorlage stehen. Daraus entstehen die Texte für deine Seite, im Fixpreis von 799 Euro enthalten.

Briefing-Termin ausmachen →

5 Sätze, die auf keiner Website stehen sollten

Diese fünf stehen auf tausenden österreichischen Seiten. Keiner davon hilft dem Besucher, keiner hilft Google, und alle nehmen Platz weg, auf dem etwas Nachprüfbares stehen könnte.

1. „Willkommen auf unserer Website“

Niemand muss auf einer Website begrüßt werden, der Besucher weiß, wo er ist. Der Satz verbrennt den wertvollsten Platz der Seite.

Stattdessen: „Installateur für den 10. Bezirk.“ In einer Zeile wissen Besucher und Google, worum es geht.

2. „Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen“

Das Problem ist nicht der Familienbetrieb, sondern die Formulierung. Sie passt auf jeden zweiten Betrieb in Österreich.

Stattdessen: „Vater und Sohn, seit 1998 im 15. Bezirk.“ Konkret, mit Zeit und Ort, wird aus der Floskel eine Geschichte.

3. „Qualität, Kompetenz, Kundennähe“

Drei Wörter, null Inhalt. Welche Qualität, gemessen woran? Niemand hat je gekauft, weil „Kompetenz“ auf einer Website stand.

Stattdessen: „120 Google-Bewertungen, Schnitt 4,9.“ Das IST Qualität, nachprüfbar. Oder: „Termin binnen 48 Stunden.“ Das IST Kundennähe.

4. „Wir freuen uns auf Sie“

Der Satz steht meistens dort, wo die Handlungsaufforderung stehen müsste, am Ende der Seite.

Stattdessen: „Termin buchen, nächster freier Platz morgen um 10:00.“ Das gibt einen Grund zu klicken.

5. „Schauen Sie sich um“

Besucher schauen sich nicht um, sie scannen und entscheiden. Wer nicht geführt wird, klickt zurück zur Trefferliste.

Stattdessen: Führ ihn: „Unsere Leistungen im Überblick“ mit Link, oder direkt der Button.

Wie schreibe ich einen SEO-Text für die Startseite?

Ein SEO-Text ist kein eigener Text, der unter die schöne Seite gehängt wird. Er ist derselbe Text, in dem die Wörter stehen, nach denen Kunden suchen, an den Stellen, die Google gewichtet. Reihenfolge im Kopf: erst für den Kunden schreiben, dann prüfen, ob das Suchwort natürlich unterkommt. Klingt es in der Überschrift gestelzt, gehört es woanders hin.

Platz Was dort stehen soll Beispiel
Title (Browser-Tab)Leistung, Ort, Klick-GrundFriseur Wien-Neubau, Termin online buchen
H1 (sichtbare Überschrift)Leistung plus OrtDein Friseur in Wien-Neubau
Eine H2 weiter untenDie Frage, die Kunden stellenWas kostet ein Damenschnitt in Wien?
Alt-Text des HauptbildesWas zu sehen ist, mit OrtSalon in der Neustiftgasse, Wien-Neubau
URL der UnterseiteLeistung mit Bindestrichen/damenschnitt-wien
KundenstimmenName plus BezirkAnna K., Wien-Neubau

Der stärkste Hebel steht dabei nicht in dieser Tabelle, sondern in der Seitenstruktur: eine eigene Unterseite pro Leistung statt aller Leistungen auf der Startseite. Im Local Search Ranking Factors Report 2026 von Whitespark, für den 47 Fachleute 187 Faktoren bewertet haben, ist genau das der stärkste lokale Faktor außerhalb des Google-Unternehmensprofils. Für dich heißt das: Die Startseite deckt den Oberbegriff ab, jede Leistung bekommt ihre eigene Seite mit eigenen Texten.

Quelle: Whitespark, Local Search Ranking Factors 2026, Befragung von 47 Local-SEO-Fachleuten zu 187 Faktoren.

Texte für Unterseiten: kürzer als du denkst

Über uns

Kein Lebenslauf, kein Firmengeschichte-Aufsatz. Drei Sätze und ein echtes Foto. Was funktioniert: „Ich bin Thomas, Elektrikermeister seit 2008. Der Betrieb sitzt in Meidling, mein Einzugsgebiet ist Wien und das südliche Niederösterreich.“ Was nicht funktioniert: ein Absatz über Firmenwerte, der auf jede Branche passen würde.

Leistungen

Pro Leistung zwei bis drei Sätze: Was ist es, für wen, wie läuft es ab. Benannt so, wie Kunden es sagen, nicht wie es in der Gewerbeordnung steht. Ein Restaurant listet nicht „Gastronomie“, sondern Mittagsmenü, Catering, Firmenfeiern.

Kontakt

Telefon, E-Mail, Adresse, Öffnungszeiten, dazu die eingebettete Karte. Formular mit maximal drei Feldern. Der häufigste Fehler auf Kontaktseiten kleiner Betriebe: nur ein Formular, keine Telefonnummer. Viele Kunden wollen anrufen, nicht tippen.

Ein Ein-Zeilen-Fix, den fast alle übersehen und der nichts kostet: die vollständige Adresse zusätzlich in den Fuß jeder Seite. Joy Hawkins, seit 2012 Google Product Expert, nennt genau das in einer öffentlichen Fragerunde als die einfachste Sache, die eine erstaunliche Zahl von Betrieben auslässt.

Was schreibe ich auf eine „Hier entsteht eine neue Website“-Seite?

Am besten so wenig wie möglich und niemals nur den Baustellen-Satz. Wer auf einer leeren Seite landet, hat keinen Grund zu warten, aber jeden Grund, zurück zur Trefferliste zu gehen. Eine Platzhalter-Seite braucht drei Dinge: was der Betrieb macht, wo er ist, wie man ihn jetzt sofort erreicht.

Situation Textvorlage
Platzhalter, Betrieb läuft schon„Elektro Berger, Meidling. Die neue Seite ist in Arbeit. Bis dahin erreichst du uns unter 01 234 56 78, Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr, Wilhelmstraße 12, 1120 Wien.“
Platzhalter, Eröffnung steht bevor„Kosmetikstudio Lieb, ab 2. September in der Josefstädter Straße 30. Termine ab sofort telefonisch unter 01 234 56 78.“
Neue Website ankündigen, Mail an Bestandskunden„Kurz in eigener Sache: Unsere Seite ist neu. Termine kannst du dort jetzt direkt buchen, auch abends. Hier entlang: [Link]. Alles andere bleibt wie gehabt.“
Neue Website ankündigen, Social Post„Neue Seite, ein Grund: Termin buchen geht jetzt in 30 Sekunden, ohne Anruf, ohne Warteschleife. Link im Profil.“

Zwei Dinge dazu, die im Alltag untergehen. Erstens: Setz beim Relaunch Weiterleitungen von den alten Adressen auf die neuen, sonst verschenkst du die Sichtbarkeit, die die alte Seite hatte. Zweitens: Trag den neuen Link auch im Google-Unternehmensprofil ein, das ist bei lokalen Suchen die meistgesehene Fläche, die du besitzt. Wie das Profil sauber aufgesetzt wird, steht im Artikel über das Google-Unternehmensprofil.

Was kostet die Erstellung von Website-Texten?

Ehrliche Antwort zuerst: Für Website-Texte gibt es in Österreich keine veröffentlichte Preisstatistik, an der du dich orientieren könntest. Was es gibt, sind drei Wege mit sehr unterschiedlichen Rechnungen.

Weg Was du zahlst Deine Zeit Typisches Ergebnis
Selbst schreiben0 Euro6 bis 15 Stunden, verteilt über WochenWird oft nie fertig, das Projekt liegt
Texter separat beauftragenVerhandlungssache, kein öffentlicher Marktpreis1 bis 2 Stunden BriefingStarker Text, zusätzliche Abstimmungsrunde mit dem Webdesigner
Im Website-Preis enthalten (PIKSEL)0 Euro extra, im Fixpreis von 799 Euro15 bis 20 Minuten GesprächText und Seite kommen aus einer Hand

Die Rechnung, die selten jemand aufmacht: Sechs Stunden am eigenen Text sind sechs Stunden, in denen du nicht arbeitest. Bei einem Friseursalon entspricht das etwa sechs bis acht ausgefallenen Behandlungen. Ein durchschnittlicher Friseurbesuch in Österreich kostet 53,56 Euro, das hat die MARKET-Studie für die WKO-Bundesinnung 2023 an 2.003 Befragten erhoben. Die Textarbeit ist also nie gratis, die Frage ist nur, in welcher Währung du sie zahlst.

Quelle: MARKET Marktforschung für die WKO Bundesinnung der Friseure, repräsentative Befragung, n = 2.003, Österreich 2023.

Kann ich meine Website-Texte von der KI schreiben lassen?

Du kannst, und für den Rohentwurf ist das inzwischen der schnellste Weg. Das Problem liegt woanders: Eine KI kennt deine Zahlen nicht. Sie weiß nicht, dass du seit 1998 in Meidling sitzt, dass der Damenschnitt bei 39 Euro beginnt und dass du am Donnerstag bis 20 Uhr offen hast. Ohne diese Angaben produziert sie exakt die generischen Branchentexte, die schon auf 59 Prozent der geprüften Seiten stehen.

Der Test dafür dauert zehn Sekunden und heißt Austauschbarkeits-Test: Tausch in deinem Text den Firmennamen gegen den deines Mitbewerbers. Fällt es niemandem auf, ist der Text wertlos, egal ob ihn ein Mensch oder eine Maschine geschrieben hat. Was den Test besteht: eigene Zahlen, echte Fälle, Namen, Bezirke, Wochentage.

Der Austauschbarkeits-Test Tausch den Firmennamen gegen den deines Mitbewerbers. Merkt es niemand, steht auf deiner Seite kein Text, sondern Füllmaterial.

Checkliste: Startseiten-Text in 15 Minuten

Beantworte die fünf Fragen in Stichworten, mehr ist nicht nötig. Daraus wird der Text.

  1. Was machst du? Ein Satz ohne Fachbegriffe. „Ich repariere Wasserschäden und baue Bäder um.“
  2. Wo? Stadt, Bezirk, Einzugsgebiet. „Wien, 10. bis 15. Bezirk.“
  3. Was hat der Kunde davon? Nicht was du kannst, sondern was er bekommt. „Kostenvoranschlag am selben Tag.“
  4. Warum du? Bewertungen, Jahre, Spezialisierung. „87 Google-Bewertungen, Schnitt 4,8.“
  5. Was soll der Besucher tun? Genau eines: anrufen, buchen oder Formular.

Weiterführende Artikel

Häufige Fragen

Wie lang sollten Website-Texte sein?

Für die Startseite reichen 300 bis 500 Wörter, für eine Leistungsseite 400 bis 800. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern ob die fünf Blöcke abgedeckt sind: Leistung mit Ort, Nutzen, Beweis, Angebot mit Preisrahmen, eine Handlung. Ein kurzer Text mit Preisen und Bewertungen schlägt drei Bildschirmseiten Fließtext.

Was schreibe ich auf die Startseite, wenn ich keine Texte habe?

Nimm die Vorlage weiter oben und füll acht Zeilen in Stichworten aus: Leistung, Ort, zwei Nutzen, ein Beweis, Preisrahmen, Ablauf, Handlung. Das dauert 15 Minuten. Formulieren ist danach Handwerk, das dein Webdesigner erledigt. Bei PIKSEL ist genau dieser Schritt ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten und im Fixpreis enthalten.

Soll ich auf der Website „Du“ oder „Sie“ verwenden?

Richte dich nach dem, wie du im Geschäft mit Kunden sprichst. Friseursalons, Fitnessstudios und Kosmetikstudios duzen meistens, Ordinationen und Kanzleien siezen. Wichtiger als die Wahl ist die Konsistenz: nicht auf der Startseite duzen und im Kontaktformular siezen.

Was schreibt man auf eine „Hier entsteht eine neue Website“-Seite?

Firmenname, Leistung, Ort, Telefonnummer und Öffnungszeiten. Der Baustellen-Satz allein kostet dich Anfragen, weil der Besucher keinen Grund hat zu warten. Wenn ein Eröffnungsdatum feststeht, gehört es dazu. Eine einzelne Seite mit diesen Angaben ist in einer Stunde gebaut und besser als jede Platzhalter-Grafik.

Wie viel kostet es, Website-Texte schreiben zu lassen?

Für Österreich gibt es dazu keine veröffentlichte Preisstatistik, Texter verhandeln pro Projekt. Bei PIKSEL sind die Texte im Fixpreis von 799 Euro enthalten, du lieferst die Substanz im Briefing-Gespräch. Der ehrliche Vergleichswert ist nicht das Honorar, sondern deine eigene Zeit: sechs bis fünfzehn Stunden, wenn du es selbst schreibst.

Muss jede Seite eigene Texte haben?

Ja. Nicht weil Google dafür bestraft, sondern weil bei mehreren fast gleichen Seiten nur eine davon in den Ergebnissen auftaucht, und Google wählt aus, welche. Eine eigene Unterseite pro Leistung mit eigenem Text ist laut dem Whitespark-Report 2026 der stärkste lokale Ranking-Faktor auf der Website selbst.

Kein leeres Dokument. Ein Gespräch.

Du erzählst 15 Minuten lang, was du machst, für wen und was es kostet. Den Rest übernehmen wir: Texte, Seite, Online-Buchung, in 14 Tagen live, 799 Euro Fixpreis.

Texte und Website anfragen →

PK

PIKSEL

Geschrieben bei PIKSEL. Webdesign & SEO aus Wien, für lokale Betriebe in ganz Österreich.

Aktualisiert August 2026

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