Webdesign

Günstige Website: was du für 0 bis 1.000 Euro bekommst

Wenn du eine günstige Website erstellen lassen willst, zählen Umfang und Kosten über drei Jahre mehr als der Einstiegspreis. Unter 1.000 Euro kommen Selbstbau mit Baukasten oder Vorlage, gezielte Verbesserungen oder eine kleine neue Website infrage. Bei PIKSEL beginnen bis zu fünf individuell gestaltete Seiten mit Texten ab 799 Euro einmalig. Domain, Betrieb und gewünschte Extras rechnest du gesondert.

Webdesign: Ein blauer Werkzeugkoffer enthält Farbfächer, Heft und Zahnrad für Design, Inhalt und Technik.
Von PIKSEL Digital14 Min.

Was kostet eine günstige Website in Österreich?

Ein einzelner Marktpreis wäre irreführend, weil bei jedem der drei Wege jemand anderes die Arbeit übernimmt und anders bezahlt wird:

WegWas du bezahlstWas bei dir bleibt
Baukasten selbst einrichtenGewählten Tarif, Domain und benötigte ZusatzdiensteInhalte, Gestaltung, Einrichtung und laufende Pflege
Bestehende Website verbessern lassenVereinbarte Änderungen und weiterhin nötigen BetriebMaterial und Freigaben; Zuständigkeit für andere Bereiche klären
Neue Website beauftragenErstellung zum vereinbarten Umfang, Betrieb und mögliche ExtrasAngaben über deinen Betrieb, Rückmeldungen und Abnahme

Auch günstige Angebote können unterschiedliche Leistungen enthalten. Als konkretes öffentliches Beispiel nennt ein Wiener Entwicklungsstudio in seiner Preisübersicht für einen Onepager 700 bis 1.500 Euro netto, ohne CMS oder Blog und mit vorab gelieferten Inhalten. Das ist ein Anbieterbeispiel, kein Wiener Durchschnitt. Bei PIKSEL sind Texte im beschriebenen Basisumfang enthalten; beide Angebote sind deshalb nicht allein über den Einstiegspreis vergleichbar. Geprüft am 24. September 2026.

Was im Basisangebot ab 799 Euro drin ist

Den verbindlichen Fixpreis für unsere Website für kleine Betriebe vereinbaren wir vor dem Start anhand deiner Anforderungen. Die Übersicht trennt, was im Einstiegspreis steckt und was du dazu wählst:

LeistungIm Basisangebot ab 799 Euro?
Bis zu fünf Seiten mit individuellem DesignJa
Texte für diese Seiten, aus deinen Angaben erarbeitetJa
Mobile Darstellung, Kontaktformular, SEO-Grundlagen und KorrekturschleifenJa
Online-BuchungOptional: 299 Euro Einrichtung plus 99 Euro pro Jahr für den technischen Betrieb
SEO/GEO-PaketOptional: 299 Euro allein, zusammen mit der Website 999 Euro
Betreuung mit Hosting und kleinen ÄnderungenOptional: 99 Euro pro Monat, monatlich kündbar
Domain und, ohne Betreuung, HostingSeparat, bei deinem Anbieter und auf deinen Namen

So läuft der Auftrag bei uns ab:

  1. Gespräch und Angebot. Wir besprechen Betrieb, bestehende Website und Ziele. Auf dieser Grundlage legen wir den Umfang fest und schicken dir ein Angebot mit Fixpreis.
  2. Entwurf. Du siehst das Design, bevor es technisch umgesetzt wird.
  3. Umsetzung und Korrekturen. Wir entwickeln die Website und stimmen die Inhalte mit dir ab; Korrekturschleifen sind enthalten. Vor dem Start prüfen wir Handy- und Desktopansicht und den Weg zur Anfrage.
  4. Start. Die Website geht auf deiner Domain online. Betreuung kannst du danach dazunehmen, musst du aber nicht.

Für ein passendes Standardprojekt planen wir rund zwei Wochen ab vereinbartem Start nach Anzahlung und mit vollständigen nötigen Inhalten. Größerer Umfang, spätere Rückmeldungen oder zusätzliche Funktionen verändern den Plan.

Wie eine kleine Website mit Leistungen, Preisen und Terminweg aussehen kann, zeigt unsere Salon-Designstudie SCHNITT. Die Marke ist fiktiv; die Studie ist kein Kundenauftrag und kein Beleg für Ergebnisse. Den Umfang deines Projekts vereinbaren wir eigens.

Startseite der fiktiven Salon-Designstudie SCHNITT. mit Navigation zu Looks, Preisen und Terminbuchung
SCHNITT. · fiktive Designstudie von PIKSEL für einen SalonLive ansehen →

Du willst wissen, was mit deinem Budget sinnvoll möglich ist?

Schick uns die bestehende Website oder eine kurze Liste deiner Leistungen. Wir besprechen, was bleiben kann, welche Inhalte fehlen und was eine passende Umsetzung kostet. Der Umfang steht vor dem Auftrag fest. Die erste Einschätzung kommt binnen 24 Stunden.

Website und Budget besprechen →

Günstige Website erstellen lassen oder selbst bauen: vier Wege im Vergleich

Für eine neue Website kommen unter 1.000 Euro vier Wege infrage. Sie unterscheiden sich weniger im Einstiegspreis als darin, wer die Arbeit macht, was laufend kostet und was dir bei einem Wechsel bleibt.

FrageBaukastenWordPress mit VorlageMietmodellEinmalauftrag
Wer macht die Arbeit?DuDu oder eine beauftragte PersonDer AnbieterDer Anbieter; du lieferst Angaben und Freigaben
Was zahlst du laufend?Tarif und DomainHosting, Domain, eventuell LizenzenMonatsgebühr über die LaufzeitHosting und Domain, Betreuung nach Wahl
Eigene Domain, keine Fremdwerbung?Erst im passenden BezahltarifJaLaut VertragJa, Domain auf deinen Namen vereinbaren
Wer ändert Preise und Texte?Du im EditorDu oder beauftragtKontingent laut VertragBeauftragt oder in einer Betreuung
Was bleibt beim Wechsel?Export je nach Anbieter begrenztDateien und Datenbank lassen sich umziehenVor der Unterschrift klärenÜbergabe von Dateien und Zugängen vereinbaren

1. Baukasten selbst einrichten (Wix, Jimdo, Webador)

Ein Gratis-Tarif eignet sich zum Ausprobieren. Baue damit eine echte Seite deines Betriebs und teste, ob Bilder, Preise, Kontakt und mobile Ansicht funktionieren. Prüfe danach den Tarif, den du für die Veröffentlichung brauchst: eigene Domain, werbefreie Website, gewünschte Buchung. Notiere den regulären Verlängerungspreis ebenso wie einen möglichen Einstiegspreis.

Ein Beispiel mit öffentlichen österreichischen Preisen ist Webador. Der Gratis-Tarif zeigt Werbung und erlaubt keine eigene Domain. Bei jährlicher Zahlung kosten Lite 5,50 Euro, Pro 10 Euro und Business 20 Euro pro Monat. Die Domain ist im ersten Jahr kostenlos und kostet danach 20 Euro pro Jahr. Pro ergibt über drei Jahre 36 × 10 + 2 × 20 = 400 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Deine Zeit für Texte, Bilder und Einrichtung kommt dazu.

Quelle: Webador-Preisseite, Preise zuzüglich Mehrwertsteuer, Aktionspreise für die ersten Monate nicht eingerechnet. Geprüft am 24. September 2026.

Wix und Jimdo zeigen ihre Preise je nach Region, Steuer und Laufzeit unterschiedlich an. Welche Posten du dort notieren solltest, erklären der Wix-Vergleich und der Jimdo-Vergleich.

2. WordPress mit gekaufter Vorlage

Eine gekaufte Vorlage bezahlt zunächst den Ausgangspunkt. Auf ThemeForest kostete etwa das Theme Avada mit Regular License 69 US-Dollar, Stand 24. September 2026. Hosting, Domain, mögliche Erweiterungen und deine Arbeitszeit kommen dazu. Inhalte einpassen, Bilder bearbeiten, Formulare einrichten und mobile Ansichten prüfen bleiben Aufgaben, im laufenden Betrieb auch Aktualisierungen und Sicherungen. Kläre vor dem Kauf, welche Lizenzen du benötigst und wer Updates prüft.

Eine Vorlage ist kein Qualitätsfehler. Entscheidend ist, ob sie zu deinem Inhalt passt, sauber angepasst wird und die nötigen Funktionen erfüllt. Google kann auch Websites auf Basis eines Templates verstehen und indexieren. Worauf es bei WordPress im Betrieb ankommt, fasst der Systemvergleich zusammen.

3. Mietmodell: Der Anbieter baut, du zahlst monatlich

Hier erstellt ein Anbieter die Website und berechnet für Betrieb und Änderungen eine laufende Gebühr, oft zusätzlich zu einer Einrichtungsgebühr und häufig mit Mindestlaufzeit. Das kann passen, wenn du genau diese Pflege brauchst und nichts selbst organisieren willst. Rechne die Gebühr über die gesamte Laufzeit hoch und frag vor der Unterschrift, was bei Vertragsende bleibt: Gehört die Domain dir, bekommst du Texte und Bilder, und läuft die Website auch bei einem anderen Hoster?

Konkrete Rechnungen mit Laufzeit und Kündigung findest du in unseren Analysen zu IONOS, SELLWERK, localsearch und FirmenABC.

4. Einmalauftrag bei Freelancer oder Studio

Bei einer günstigen Dienstleistung kaufst du einen vereinbarten Arbeitsumfang. Du zahlst einmal für die Erstellung; Betrieb und spätere Änderungen regelst du getrennt. Ein Angebot kann eine vorhandene Vorlage anpassen oder eine kleine Website individuell gestalten. Eine angepasste Vorlage und eine individuell gestaltete Website sind dabei verschiedene Leistungen, auch wenn der Preis ähnlich aussieht.

Frag bei jedem Einmalauftrag nach denselben Punkten: Wer schreibt die Texte, wie viele Korrekturschleifen sind enthalten, wer betreibt die Website danach und was kostet eine Änderung? Lass dir eine passende Arbeitsprobe zeigen. Ein niedriger Preis wird erst dann problematisch, wenn benötigte Leistungen darin nicht vorkommen und ihre Ergänzung ungeklärt bleibt.

Die Rechnung über drei Jahre

Rechne für jeden Anbieter denselben Zeitraum und dieselben benötigten Funktionen. Ein Monatspreis kann passen, wenn du die enthaltene Pflege brauchst. Ein Einmalkauf kann passen, wenn du den laufenden Betrieb selbst organisierst.

Erstellung + Betrieb + ExtrasFür drei Jahre: Einmalpreis + 36 Monatsgebühren + 3 Jahresgebühren. Deine eigene Arbeitszeit zusätzlich notieren. Bereits im Paket enthaltene Leistungen nicht doppelt zählen.
PIKSEL-BeispielRechnung für 3 JahreZusätzlich berücksichtigen
Website ohne Betreuungab 799 Euro ErstellungDomain, Hosting, Änderungen und weitere Dienste
Website mit Buchung, ohne Betreuung799 + 299 + 3 × 99 = 1.395 EuroDomain, Hosting und nicht vereinbarte Extras
Website mit Betreuung799 + 36 × 99 = 4.363 EuroDomain und größere Arbeiten; Hosting ist enthalten

Beispiele zum Einstiegspreis mit unveränderten Gebühren, keine vollständigen Marktvergleiche. Bei größerem Umfang steigt der Einmalpreis. Betreuung ist optional und monatlich kündbar. Die Buchungseinrichtung kostet auch mit Betreuung 299 Euro; ihr jährlicher technischer Betrieb ist dann bereits enthalten. PIKSEL-Endpreise nach aktueller Preisangabe.

Die Rechnung zeigt auch, wann ein anderer Weg weniger kostet: Mit Betreuung kostet die PIKSEL-Website über drei Jahre ab 4.363 Euro als Endpreis, weil PIKSEL als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer ausweist. Der Webador-Tarif Pro aus dem Beispiel oben kostet 400 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Dafür übernimmt bei der Betreuung jemand anderes Betrieb und Änderungen, beim Baukasten machst du beides selbst. Entscheide deshalb zuerst, wer Änderungen übernehmen soll, und vergleiche erst dann die Summen.

Drei Angebote. Ein fairer Vergleich.

Trag bis zu drei Angebote ein. Der Rechner zeigt die Kosten über drei Jahre, einmalig und laufend zusammen. Deine Eingaben werden nicht gesendet.

Angebot 1
Angebot 2
Angebot 3

Trag bei mindestens einem Angebot einen Betrag ein.

Vergleichbar sind Angebote erst bei gleichem Umfang. Was im Angebot nicht bestätigt ist, klär vor der Unterschrift. PIKSEL ist Kleinunternehmer und weist keine Umsatzsteuer aus; die Beträge sind ab-Preise, Domainkosten kommen hinzu.

Was bekommst du unter 500 Euro?

Unter 500 Euro solltest du den Auftrag besonders konkret halten. Vielleicht hast du schon eine brauchbare Website und brauchst eine bessere Startseite, neue Bilder oder ein repariertes Formular. Frage nach genau dieser Aufgabe, bevor du die gesamte Website ersetzt.

Ohne bestehende Website bleiben in diesem Rahmen vor allem Baukasten und Vorlage, also Wege, bei denen du selbst baust. Den Baukastenvergleich liest du am besten mit deiner Anforderungsliste daneben.

Auch beim Tempo ist das verwendete System allein kein Urteil. Im Web Almanac 2025, Kapitel CMS luden Wix-Seiten am Handy typischerweise besonders viel Programmcode und erreichten im Labortest trotzdem den besten Tempowert der dort verglichenen Systeme. Wie viel geladen wird, erklärt die Geschwindigkeit also nicht allein. Lass dir die konkrete Arbeitsprobe auf dem Handy zeigen und prüfe zusätzlich mit einem aktuellen Geschwindigkeitstest, wo Probleme liegen.

Datenjahr 2025, Abbildungen 12.19 und 12.12, geprüft am 19. September 2026. Der Tempowert stammt aus Labortests mit Googles Werkzeug Lighthouse und beschreibt weder jede Wix-Website noch die Erfahrung aller Besucher.

Wenn der Selbstbau funktioniert, gibt es keinen Grund, allein wegen der Technik neu anzufangen. Wenn du an einer bestimmten Stelle festhängst, kannst du auch nur diese Aufgabe beauftragen. Eine funktionierende Website mit gezielter Hilfe fertigzustellen, kann besser zum Budget passen als ein kompletter Wechsel.

Was KI beim Eigenbau spart und was du prüfen musst

KI liefert Textentwürfe und Gestaltungsvorschläge. Die Prüfung bleibt bei dir: Stimmen Leistungen, Preise und Bedingungen? Kommt eine Testnachricht aus dem Formular bei dir an? Lässt sich ein Preis ändern, ohne dass an anderer Stelle der alte stehen bleibt? Baue zuerst eine Seite fertig und teste den Weg vom Lesen bis zur Kontaktaufnahme, bevor du den Rest ergänzt.

Erfasse neben möglichen Werkzeuggebühren deine eigene Zeit und die Aufgaben, die übrig bleiben. Diese Zeit ist nicht automatisch entgangener Umsatz. Sie kann gut investiert sein, wenn du die Website danach selbst pflegst. Fehlt dir die Zeit oder die Sicherheit bei der Prüfung, brauchst du einen klar abgegrenzten Auftrag für Unterstützung. Der Leitfaden zur Website-Erstellung zeigt, was ins Briefing und in die Abnahme gehört.

Wann genügt eine günstige Website, und wann nicht?

Günstig ist kein Qualitätsurteil, sondern eine Frage des Umfangs. Für einen lokalen Betrieb mit überschaubaren Leistungen und klarem Kontaktweg kann eine kleine, sorgfältig gestaltete Website passen. Prüfe dich an fünf Punkten:

  1. Wenige Seiten reichen. Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt, vielleicht eine Preisseite. Zehn gleichartige Leistungsseiten oder ein Blog sind ein größerer Auftrag.
  2. Keine komplexe Technik. Kein Shop mit vielen Artikeln, keine Kundenkonten, keine Schnittstelle zu einer bestehenden Software.
  3. Ein Standort, eine Sprache. Jede weitere Sprache und jeder weitere Standort braucht eigene Inhalte.
  4. Das Material liegt vor. Leistungen, Preise und brauchbare Fotos sind vorhanden. Fehlt etwas, plane Zeit oder Budget für Texte und Bilder ein.
  5. Änderungen sind geregelt. Du weißt, wer Öffnungszeiten, Preise und Texte nach dem Start ändert und was das kostet.

Treffen alle fünf Punkte zu, spricht wenig gegen eine kleine Lösung. Wenn mehrere Sprachen, Shop, komplexe Buchung oder spezielle Schnittstellen gebraucht werden, gehört dafür ein eigener Umfang ins Angebot. Ein höherer Preis ist dann kein Zeichen für ein überteuertes Angebot.

Warum gibt es individuelle Websites unter 1.000 Euro?

Günstiges Webdesign funktioniert, wenn der Aufwand begrenzt ist. Der Preis einer Website hängt am Umfang, an der Abstimmung, an den Funktionen und am Betrieb. Drei Dinge halten den Aufwand klein, ohne dass Gestaltung und Texte beliebig werden:

  • Ein fester Umfang. Der Einstiegspreis gilt für eine festgelegte Zahl von Seiten. Was darüber hinausgeht, wird gesondert angeboten, statt im Pauschalpreis zu verschwinden.
  • Ein eingespielter Ablauf. Viele Aufgaben lokaler Betriebe wiederholen sich: Leistungen erklären, Preise zeigen, Kontakt oder Buchung ermöglichen. Die Gestaltung entsteht trotzdem für den einzelnen Betrieb.
  • Kurze Wege. Wenn du direkt mit den Personen sprichst, die gestalten und umsetzen, entfallen Übergaben zwischen mehreren Beteiligten.

Umfang und Qualität bleiben trotzdem Preisfaktoren. Ein höherer Preis kann berechtigt sein, wenn ein Anbieter mehr Seiten, Fotografie, mehrere Sprachen oder laufende Betreuung übernimmt. Vergleiche deshalb nicht zwei Zahlen, sondern zwei gleich beschriebene Umfänge.

So lässt du eine günstige Website erstellen: vier Schritte

Die Schritte gelten für jeden Anbieter und helfen, das Budget zu halten.

  1. Umfang festlegen. Schreib auf, welche Seiten und Funktionen du wirklich brauchst und was von einer bestehenden Website bleiben kann. Die Textvorlage für die Startseite hilft, Leistungen, Preise und Kundenfragen zu sammeln.
  2. Dasselbe Briefing an zwei oder drei Anbieter schicken. Nur Angebote mit gleichem Umfang lassen sich vergleichen. Frag jeweils nach Einmalpreis, laufenden Kosten und Mindestlaufzeit.
  3. Fixpreis und Übergabe schriftlich vereinbaren. Seiten, Texte, Korrekturen, Domain, Zugänge und Nutzungsrechte gehören ins Angebot. Was du dabei trennen solltest, zeigt der Abschnitt Wem gehört die Website?.
  4. Entwurf prüfen und abnehmen. Sieh dir den Entwurf auf dem Handy an, teste das Formular bis zum Eingang der Nachricht und übernimm die Zugänge vor dem Projektabschluss. Die zehn Abnahme-Tests helfen dabei.

Wo du sparen kannst, ohne die Gestaltung beliebig zu machen

3D-Illustration: Sparschwein und Schere neben einem Projektblatt mit der Beschriftung Umfang.
Kleiner Umfang, klare Prioritäten
  1. Wenige, gut ausgearbeitete Seiten. Beginne mit Informationen, die eine Anfrage ermöglichen. Ein ungenutzter Blog und zehn fast gleiche Leistungsseiten machen den Auftrag größer.
  2. Material sortieren. Aktuelle Leistungen, Preislogik, gute Fotos und klare Zuständigkeiten sparen Rückfragen. Eigene Texte dürfen roh sein, solange die Fakten stimmen.
  3. Funktionen nach Bedarf. Wenn dein Studio bereits über Treatwell bucht und das funktioniert, kann eine passende Verlinkung genügen. Eine neue Buchungslösung braucht einen konkreten Grund.
  4. Gestaltung gezielt einsetzen. Gute Typografie, abgestimmte Bilder und klare Abstände tragen eine kleine Website. Nicht jeder Abschnitt braucht eine Animation oder Illustration.
  5. Feedback bündeln. Eine abgestimmte Rückmeldung ist leichter umzusetzen als widersprüchliche Änderungswünsche aus mehreren Gesprächen.

Die 5 Warnsignale bei günstigen Angeboten

Ein niedriger Preis allein ist kein Warnsignal. Diese offenen Punkte solltest du vor der Unterschrift klären:

  1. Unklarer Gesamtpreis. Einmalpreis, monatliche Gebühren und Mindestlaufzeit lassen sich nicht zusammenrechnen.
  2. Unklarer Umfang. Es steht nicht fest, wer Texte, Bilder, mobile Darstellung und Korrekturen übernimmt.
  3. Unklare Übergabe. Domain, Zugänge, Nutzungsrechte und Export werden in einem vagen „gehört Ihnen“ zusammengefasst.
  4. Nicht überprüfbare Beweise. Designstudien werden als Kundenprojekte ausgegeben oder Ergebnisse ohne nachvollziehbaren Bezug versprochen.
  5. Unhaltbare Zusagen. Ein bestimmter Google-Platz oder eine feste Kundenzahl wird garantiert. Google selbst warnt vor garantierten Spitzenplatzierungen.

Ein seriöses günstiges Angebot erkennst du umgekehrt daran, dass es diese Punkte beantwortet, bevor du fragst. Fehlende öffentliche Preise oder wenige Referenzen beweisen für sich keine Unseriosität. Ein junges Studio kann gute Arbeit zeigen. Es muss ehrlich kennzeichnen, was ein Kundenprojekt, eine Arbeitsprobe oder eine Annahme ist.

Gibt es 2026 noch eine Förderung für die Website?

Das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ist laut Programmseite vollständig ausgeschöpft; Anträge für Beratung und Umsetzung sind dort nicht mehr möglich. Die Seite kündigt außerdem an, dass das Programm wegen der Konsolidierung im Bundeshaushalt ab 2027 nicht fortgeführt wird. Stand: 24. September 2026. Rechne einen Zuschuss erst ein, wenn Voraussetzungen und Zusage geklärt sind. Andere Programme brauchen eine eigene Prüfung vor der Bestellung. Die Förderübersicht erklärt die Abgrenzung.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine günstige Website erstellen zu lassen?

Einen seriösen Einheitspreis gibt es nicht, weil der Umfang den Preis bestimmt. Das Anbieterbeispiel oben nennt 700 bis 1.500 Euro für einen Onepager mit gelieferten Inhalten, Mietmodelle verteilen die Kosten auf Einrichtung und Monatsgebühren. Vergleiche deshalb Umfang, enthaltene Texte und die Gesamtkosten über drei Jahre.

Sind 799 Euro der Gesamtpreis für drei Jahre?

Nein. Das ist der Einstieg für die einmalige Website-Erstellung. Domain, Hosting und gebuchte Zusatzleistungen kommen hinzu. Die Beispiele oben trennen diese Posten.

Kann ich die Website später selbst ändern?

Wenn du Inhalte selbst pflegen möchtest, klären wir Editor und Umfang vor der Beauftragung. Eine Änderung durch uns ist etwas anderes als ein eigener Redaktionszugang. Beides lässt sich passend planen.

Macht KI die Website nicht kostenlos?

KI kann beim Entwurf und Formulieren helfen. Angaben über deinen Betrieb, Bildrechte, Funktionsprüfung und laufender Betrieb bleiben trotzdem Aufgaben. Entscheidend ist, ob du das Ergebnis selbst verlässlich prüfen und pflegen kannst.

Ist ein Baukasten schlechter für Google?

Nicht pauschal. Erreichbarkeit, Inhalte, interne Links und passende technische Einstellungen zählen auch dort. Prüfe die konkrete Seite und den Tarif. Ein Plattformwechsel allein verspricht keine besseren Rankings.

PIKSEL

Herausgegeben von

PIKSEL Digital

Webdesign- und SEO-Agentur aus Wien

Wir schreiben über Websites, Google-Sichtbarkeit und Online-Buchung für lokale Betriebe in ganz Österreich.

Aktualisiert 3. Quartal 2026.

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