Sonntagabend, 22 Uhr. Ein pochender Schmerz im rechten Backenzahn. Ibuprofen hilft nicht mehr. Du nimmst das Handy und tippst "Zahnarzt" und deinen Bezirk. Drei Praxen erscheinen. Bei der ersten: eine Seite von 2019, kein Foto, "Termine nur telefonisch Mo-Fr 9-12 Uhr." Bei der zweiten: ein freundliches Teamfoto, "Schmerzpatienten - rufen Sie uns an, wir finden einen Termin", ein Button "Online Termin buchen." Es ist Sonntagabend. Du kannst nicht anrufen. Aber du kannst den Termin für Montagfrüh buchen. Bei welcher Praxis landest du?
Zahnschmerzen warten nicht auf Öffnungszeiten. Und Patienten treffen ihre Entscheidung nicht im Wartezimmer, sondern auf dem Bildschirm. Die Homepage einer Zahnarztpraxis ist der erste Kontakt - und im Gesundheitsbereich entscheidet der erste Kontakt über Vertrauen. Besonders bei Zahnärzten, wo Angst eine größere Rolle spielt als in fast jeder anderen Fachrichtung.
Kassenzahnarzt vs. Wahlzahnarzt: Warum die Website den Unterschied macht
In Österreich gibt es einen entscheidenden Unterschied, der die Rolle der Website komplett verändert: Kassenzahnarzt oder Wahlzahnarzt?
Ein Kassenzahnarzt hat Verträge mit der ÖGK und anderen Kassen. Patienten zahlen nichts oder wenig. Die Nachfrage ist hoch, die Wartezeiten oft lang. Neue Patienten kommen auch ohne perfekte Website, weil der Kassenstatus allein schon ein Argument ist. Trotzdem: Eine gute Website reduziert Telefonanrufe, klärt häufige Fragen vorab und spart dem Team Zeit.
Bei Wahlzahnärzten sieht das anders aus. Hier zahlt der Patient die volle Rechnung selbst - und reicht sie dann bei der Kasse zur Teilerstattung ein. Das heißt: Der Patient hat eine echte Wahl. Er vergleicht. Er googelt. Er liest Bewertungen. Und er entscheidet sich für die Praxis, die online am meisten Vertrauen aufbaut.
Für einen Wahlzahnarzt ist die eigene Homepage nicht "nice to have." Sie ist das wichtigste Akquise-Tool. Jeder Patient, der über die Website kommt, hat sich aktiv für diese Praxis entschieden - gegen alle anderen Optionen, die Google angezeigt hat.
- ✗ Funktioniert trotzdem (Nachfrage hoch)
- ✗ Aber: 20+ unnötige Anrufe pro Tag
- ✗ Team beantwortet gleiche Fragen ständig
- ✗ Kein Online-Termin = verpasste Schmerzpatienten
- ✓ Patienten entscheiden sich bewusst
- ✓ Höherer Umsatz pro Patient
- ✓ Weniger Preisfragen am Telefon
- ✓ Online-Buchung bringt Neupatienten rund um die Uhr
Was Patienten auf einer Zahnarzt-Website suchen
Patienten, die einen neuen Zahnarzt suchen, haben konkrete Fragen. Die Website muss diese Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden. Wer Patienten zwingt, anzurufen oder zu suchen, verliert sie.
1. Kassenstatus - sofort sichtbar
Die erste Frage österreichischer Patienten: Kassenvertrag oder Wahlarzt? Diese Information gehört auf die Startseite, nicht auf eine Unterseite. Innerhalb der ersten drei Sekunden sichtbar. Wer einen Kassenvertrag hat, sollte auch angeben, mit welchen Kassen (OeGK, BVA, SVS). Wer Wahlzahnarzt ist, sollte direkt erklären, wie die Rückvergütung funktioniert.
Ein Beispiel: "Wahlzahnarzt. Sie erhalten von uns eine Honorarnote, die Sie bei Ihrer Kasse einreichen. Die OeGK erstattet in der Regel ca. 80% des Kassentarifs." Drei Sätze, die eine Frage beantworten, bevor jemand zum Telefon greift.
2. Notfall-Informationen
Zahnschmerzen sind der häufigste Grund, warum jemand überhaupt nach einem Zahnarzt googelt. Die Website muss sofort zeigen: Was tun bei akuten Schmerzen? Gibt es eine Notfall-Nummer? Werden Schmerzpatienten auch ohne Termin behandelt?
Ein Hinweis wie "Akute Zahnschmerzen? Rufen Sie uns an unter [Nummer] - wir finden kurzfristig einen Termin" kann den Unterschied machen zwischen einem Patienten, der bleibt, und einem, der zur nächsten Praxis scrollt. Außerhalb der Öffnungszeiten: Verweis auf den zahnärztlichen Notdienst der Österreichischen Zahnärztekammer.
3. Team-Fotos und persönliche Vorstellung
Beim Zahnarzt ist die Angst-Komponente stärker als bei den meisten anderen Fachrichtungen. Patienten wollen wissen, wem sie den Mund öffnen. Ein professionelles Foto des Zahnarztes und des Teams ist Pflicht. Kein steifes Passfoto, sondern: freundliches Gesicht, Praxiskleidung, natürliches Lächeln.
Dazu ein kurzer Text: Ausbildung, Spezialisierungen, Berufserfahrung. Vielleicht ein persönlicher Satz, der den Zahnarzt menschlich macht. "Seit 15 Jahren in der Implantologie. Papa von zwei Kindern, die genauso ungern zum Zahnarzt gehen wie die meisten meiner Patienten." Das baut Sympathie auf, die kein Stock-Foto der Welt erzeugen kann.
4. Behandlungen und Spezialisierungen
Nicht einfach "Zahnmedizin." Sondern: Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung. Implantate. Veneers. Bleaching. Zahnkorrektur mit Alignern. Kinderbehandlung. Jede Leistung verdient einen eigenen Absatz mit einer kurzen Erklärung: Was passiert bei dieser Behandlung? Wie lange dauert sie? Tut es weh?
Diese Details haben zwei Funktionen: Sie nehmen dem Patienten die Angst. Und sie liefern Google genau die Keywords, nach denen Patienten suchen. Wer "Bleaching Zahnarzt Wien" googelt, soll die Praxis finden, die Bleaching als Leistung beschreibt - nicht nur im Menü erwähnt.
5. Öffnungszeiten und Erreichbarkeit
Ordinationszeiten gehören auf die Startseite. In einer klaren Tabelle: Montag bis Freitag, jeweils mit Uhrzeiten. Mittagspause? Samstagstermine? Abendordination? Alles klar kommunizieren. Dazu: Adresse mit eingebetteter Google Map und klickbare Telefonnummer.
Ein häufiger Fehler: Ordinationszeiten, die seit dem letzten Website-Update nicht geändert wurden. Wenn die Website "Mo-Fr 8-17 Uhr" sagt, die Praxis aber seit einem Jahr freitags um 13 Uhr schließt, frustriert das Patienten. Und frustrierte Patienten hinterlassen 1-Stern-Bewertungen.
6. Bewertungen sichtbar machen
Patienten lesen Bewertungen, bevor sie einen Termin buchen. Besonders beim Zahnarzt, wo Vertrauen und Schmerzfreiheit die wichtigsten Kriterien sind. Google-Bewertungen direkt auf der Website einbinden oder zumindest prominent verlinken: "4,8 Sterne bei 230 Bewertungen auf Google." Das schafft Vertrauen, bevor der Patient die Praxis betritt.
Mehr dazu, wie du systematisch Google-Bewertungen bekommst - inklusive QR-Code-Strategie und dem richtigen Zeitpunkt zum Fragen.
Was sehen Patienten, wenn sie dich googeln?
Schick uns deine Praxis-URL oder deinen Google-Eintrag. In 48h zeigen wir dir, wie deine Zahnarztpraxis online wirkt und wo Patienten abspringen.
Online-Terminbuchung: Die wichtigste Funktion auf der Zahnarzt-Website
Telefonische Terminvereinbarung funktioniert - aber nur zu den Ordinationszeiten, nur wenn die Leitung frei ist, und nur wenn jemand abhebt. Ein Online-Buchungssystem arbeitet rund um die Uhr. Der Patient mit Zahnschmerzen am Sonntagabend kann sich den Montagfrüh-Termin selbst aussuchen, statt am Montag um 8 Uhr in der Warteschleife zu hängen.
Die gängigen Systeme für Zahnarztpraxen in Österreich:
- Doctolib: Marktführer in Österreich und Deutschland. Patienten kennen die Plattform, das Widget lässt sich direkt einbetten. Zusätzliche Sichtbarkeit über die Doctolib-Suche.
- Latido: Österreichische Lösung, speziell für den heimischen Markt entwickelt. Integration mit österreichischen Praxisverwaltungssystemen.
- Terminiko / TerminOnline.at: Einfachere Systeme, die für kleinere Praxen gut funktionieren.
Alle Systeme lassen sich als Widget auf der Website einbetten. Der Patient wählt die Art der Behandlung (Erstordination, Kontrolle, Zahnreinigung), den Tag, die Uhrzeit - fertig. Automatische Bestätigung per E-Mail oder SMS. Automatische Erinnerung 24 Stunden vorher, die No-Shows um bis zu 30% reduziert.
Der wichtigste Punkt: Das Buchungssystem muss verschiedene Terminarten unterscheiden können. Eine Erstordination braucht 45 Minuten, eine Kontrolle 15 Minuten. Wenn das System das nicht trennt, entstehen Doppelbuchungen oder Lücken im Kalender.
Google Unternehmensprofil für Zahnärzte
Wenn jemand "Zahnarzt" und einen Bezirk googelt, zeigt Google zuerst das Local Pack: drei Praxen mit Karte, Bewertungen, Öffnungszeiten. Wer dort nicht auftaucht, existiert für Neupatienten praktisch nicht.
Das Google Unternehmensprofil ist für Zahnarztpraxen genauso entscheidend wie für Allgemeinmediziner oder andere lokale Dienstleister. Was drauf stehen muss:
- Korrekte Adresse und Ordinationszeiten (auch Sonderzeiten bei Urlaub)
- Telefonnummer und Website-Link
- Fotos: Praxis von außen, Empfang, Behandlungsräume, Team
- Kategorie so spezifisch wie möglich ("Zahnarzt" statt nur "Arzt")
- Kassenstatus in der Beschreibung
- Antwort auf jede Bewertung - egal ob 5 Sterne oder 1 Stern
Ein vollständiges Google-Profil in Kombination mit einer eigenen Website ist die stärkste Waffe für lokale Sichtbarkeit. Google bringt Patienten vor die Tür. Die Website überzeugt sie, den Termin zu buchen. Wer in Wien praktiziert, findet im Guide Webdesign Wien zusätzliche Tipps zur lokalen Sichtbarkeit in den einzelnen Bezirken.
Vorher/Nachher-Galerie: Starker Vertrauensbeweis mit rechtlichen Grenzen
Veneers, Zahnkorrekturen, Bleaching, Implantate - bei all diesen Behandlungen ist das Ergebnis sichtbar. Vorher/Nachher-Fotos sind der stärkste Beweis für die Qualität deiner Arbeit. Kein Text der Welt wirkt so überzeugend wie ein Bild, das den Unterschied zeigt.
Aber: In Österreich gelten für Vorher/Nachher-Bilder bei Ärzten strenge Regeln. Die Österreichische Zahnärztekammer und das Ärztegesetz schränken Werbung mit Behandlungsergebnissen ein. Konkret bedeutet das:
- Einwilligung: Der Patient muss schriftlich zustimmen, dass die Fotos veröffentlicht werden dürfen.
- Keine übertriebene Darstellung: Die Fotos dürfen nicht irreführend sein. Gleiche Lichtverhältnisse, gleicher Winkel, keine Nachbearbeitung, die das Ergebnis besser aussehen lässt.
- Sachliche Präsentation: Die Bilder sollen informieren, nicht aggressiv werben. Eine sachliche Beschreibung der Behandlung neben den Fotos ist empfehlenswert.
- Kein Heilversprechen: "So sehen Sie danach aus" ist problematisch. "Beispiel einer durchgeführten Behandlung" ist korrekt.
Die Empfehlung: Vorher/Nachher-Fotos einsetzen, aber sachlich und mit den nötigen rechtlichen Absicherungen. Im Zweifel vorab mit der Österreichischen Zahnärztekammer klären, was erlaubt ist. Lieber drei saubere Beispiele als zehn, die rechtlich fragwürdig sind.
ROI-Rechnung: Wann sich die Website bezahlt
Die Investition in eine professionelle Zahnarzt-Website rechnet sich schnell - besonders für Wahlzahnärzte.
Ein konkretes Beispiel: Ein Wahlzahnarzt berechnet für eine Erstbehandlung (Befund, Röntgen, Zahnreinigung) zwischen 150 und 250 Euro. Eine Implantat-Versorgung liegt bei 1.500 bis 3.000 Euro. Bleaching bei 300 bis 500 Euro. Das sind keine Einmalzahlungen - Patienten, die zufrieden sind, kommen zurück. Halbjahres-Kontrollen, Zahnreinigungen, weitere Behandlungen.
Die Rechnung ist konservativ: Schon 3 neue Wahlarzt-Patienten, die über die Website kommen, decken die gesamte Investition. Und diese Patienten kommen nicht nur einmal. Ein zufriedener Zahnarzt-Patient bleibt im Schnitt 5 bis 10 Jahre. Halbjahres-Kontrollen, professionelle Zahnreinigungen, Folgebehandlungen. Der tatsächliche Lifetime Value eines einzigen Patienten liegt bei 2.000 bis 5.000 Euro.
Für Kassenzahnärzte ist der ROI weniger direkt, aber genauso real: Weniger Telefonanrufe durch Online-Terminbuchung, weniger No-Shows durch automatische Erinnerungen, weniger Fragen am Empfang, weil die Website sie schon beantwortet hat. Eine Praxis, die täglich 15 Anrufe weniger hat, gewinnt 4-5 Stunden Teamzeit pro Woche zurück.
Die 8 häufigsten Fehler auf Zahnarzt-Websites
Wir sehen diese Fehler auf fast jeder Zahnarzt-Website, die wir analysieren. Jeder einzelne kostet Patienten.
1. Stock-Fotos statt echte Team-Bilder
Ein lächelndes Model mit perfekten Zähnen aus einer Bilddatenbank. Patienten spüren sofort, dass das nicht echt ist. Besonders beim Zahnarzt, wo das Vertrauen in die konkrete Person zählt. Ein echtes Foto des Teams - auch wenn es nicht perfekt ausgeleuchtet ist - wirkt hundertmal stärker als jedes Stock-Foto.
2. Keine Preistransparenz
Wahlzahnärzte, die keine Preise nennen, verlieren Patienten an die Konkurrenz, die es tut. Patienten wollen vor dem Besuch wissen, was sie erwartet. Nicht jede Behandlung lässt sich pauschal bepreisen. Aber Ab-Preise für die häufigsten Leistungen (Zahnreinigung ab X Euro, Bleaching ab Y Euro) geben Orientierung. Und Orientierung schafft Vertrauen.
3. Keine Online-Terminbuchung
"Termin nur telefonisch Mo-Fr 9-12 Uhr." Dieser Satz kostet mehr Patienten als jede schlechte Google-Bewertung. Abends und am Wochenende werden die meisten Gesundheitsentscheidungen getroffen. Wer dann nicht buchen kann, bucht woanders.
4. Kassenstatus versteckt oder fehlend
Die wichtigste Information für österreichische Patienten, versteckt auf einer Unterseite oder komplett fehlend. Der Kassenstatus gehört auf die Startseite, sichtbar ohne Scrollen.
5. Veraltete Ordinationszeiten
Die Website sagt Freitag bis 17 Uhr, die Praxis schließt seit einem Jahr freitags um 12. Der Patient steht vor verschlossener Tür. Das ist nicht nur ärgerlich - das wird eine 1-Stern-Bewertung auf Google. Und die bleibt dort stehen.
6. Keine Bewertungen sichtbar
Die Praxis hat 180 Google-Bewertungen mit 4,7 Sternen. Auf der Website: kein Wort davon. Bewertungen sind der stärkste Social Proof. Sie gehören prominent auf die Website - mindestens als Zahl mit Link zum Google-Profil.
7. Keine Notfall-Information
Die Hälfte aller Zahnarzt-Suchen beginnt mit Schmerzen. Wenn die Website keinen Hinweis enthält, wie Schmerzpatienten schnell einen Termin bekommen, springt der Patient zur nächsten Praxis, die das bietet.
8. Mobile nicht optimiert
Über 60% der lokalen Suchen passieren am Smartphone (Google, 2023). Die meisten Patienten suchen ihren Zahnarzt mobil. Eine Website, die am Handy nicht perfekt funktioniert - Text zu klein, Buttons nicht klickbar, Ladezeit über 3 Sekunden - verliert den Großteil der Besucher, bevor sie die Telefonnummer finden.
Was kostet eine Zahnarzt-Website?
Eine typische Zahnarzt-Website umfasst 4 bis 6 Seiten: Startseite, Behandlungen/Leistungen, Team, Praxis-Galerie, Kontakt. Dazu die Integration eines Buchungssystems wie Doctolib.
- Baukasten (Wix, Jimdo): 0-30 Euro pro Monat, erfordert aber erhebliche Eigenarbeit. Die Templates sehen generisch aus und garantieren keine DSGVO-Konformität bei Gesundheitsdaten.
- Klassische Agentur: 3.000-10.000 Euro. Professionell, aber für eine Einzelpraxis oft nicht wirtschaftlich.
- PIKSEL: Ab €1.499 inklusive Online-Terminbuchung, Unterseiten pro Behandlung und DSGVO-konforme Gesundheitsdaten-Formulare. Alles was eine Praxis braucht, ohne Zusatzkosten. Individuelles Design, 100/100 PageSpeed. Mehr erfahren.
Wie oben gezeigt: Bei einem Wahlzahnarzt amortisiert sich die Website nach 3 Neupatienten. Bei einem durchschnittlichen Behandlungswert von 250 Euro sind das Wochen, nicht Monate. Die detaillierte Kostenübersicht zeigt alle Preise im Vergleich.
DSGVO: Besonders streng bei Gesundheitsdaten
Gesundheitsdaten sind laut DSGVO "besonders schützenswerte Daten." Für Zahnarzt-Websites bedeutet das: Kontaktformulare, Terminbuchungen und jede Form der Datenerfassung müssen den strengsten Datenschutzanforderungen genügen.
- SSL-Verschlüsselung: Pflicht, nicht Option. Kostenlos über Let's Encrypt verfügbar.
- Kontaktformular: Checkbox mit Verweis auf die Datenschutzerklärung. Keine unnötigen Pflichtfelder. Keine Diagnose-Felder auf der Website.
- Terminbuchungssystem: Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter. Doctolib, Latido und Terminiko sind bereits DSGVO-konform.
- Vorher/Nachher-Fotos: Schriftliche Einwilligung des Patienten. Fotos müssen so aufgenommen sein, dass der Patient nicht identifizierbar ist (Nahaufnahme Mundbereich statt Vollporträt).
Die vollständige Checkliste: DSGVO-Checkliste für Websites.
Verwandte Branche: Allgemeinmediziner und Fachärzte
Viele Anforderungen an Zahnarzt-Websites überlappen sich mit denen anderer Arztpraxen: Online-Terminbuchung, Kassenstatus, Team-Fotos, DSGVO. Der entscheidende Unterschied: Beim Zahnarzt spielt die Angst-Komponente eine größere Rolle, und ästhetische Behandlungen (Veneers, Bleaching, Zahnkorrektur) ermöglichen eine Vorher/Nachher-Galerie, die bei anderen Fachrichtungen weniger relevant ist.
Wer auch allgemeinmedizinische oder fachärztliche Anforderungen abdecken will, findet im Guide für Ärzte-Websites zusätzliche Details zu Themen wie Kassenarzt-Kommunikation, Fachrichtungsspezifika und Bewertungsplattformen.
Häufige Fragen
Brauche ich als Kassenzahnarzt überhaupt eine Website?
Ja - aber aus anderen Gründen als ein Wahlzahnarzt. Dein Patientenstrom ist durch den Kassenvertrag gesichert. Aber eine Website reduziert den Telefonaufwand drastisch: Online-Terminbuchung, FAQ, Ordinationszeiten, Anfahrt. Das spart deinem Team täglich Stunden. Außerdem: Patienten, die dich googeln und nichts finden, fragen sich, ob die Praxis überhaupt noch existiert.
Welches Buchungssystem passt für Zahnarztpraxen?
In Österreich ist Doctolib am weitesten verbreitet. Patienten kennen die Plattform, und du bekommst zusätzliche Sichtbarkeit über die Doctolib-Suche. Latido ist eine österreichische Alternative mit guter Integration in lokale Praxisverwaltungssysteme. Für den Einstieg reicht auch ein Kontaktformular mit Terminwunsch.
Darf ich Vorher/Nachher-Fotos auf der Website zeigen?
Ja, aber mit Einschränkungen. In Österreich gelten für ärztliche Werbung strenge Regeln. Vorher/Nachher-Fotos sind erlaubt, wenn sie sachlich präsentiert werden, keine Heilversprechen enthalten und die schriftliche Einwilligung des Patienten vorliegt. Im Zweifel: Rücksprache mit der Zahnärztekammer.
Wie wichtig sind Google-Bewertungen für Zahnärzte?
Extrem wichtig. Bei Zahnärzten ist die Hemmschwelle für den Erstkontakt höher als bei den meisten anderen Branchen. Bewertungen senken diese Hemmschwelle. Eine Praxis mit 200 Bewertungen und 4,8 Sternen wirkt vertrauenswürdiger als eine ohne Bewertungen - unabhängig von der tatsächlichen Behandlungsqualität. Tipps zum systematischen Aufbau: Google-Bewertungen bekommen.
Soll ich Preise auf die Website stellen?
Wenn du Wahlzahnarzt bist: unbedingt. Zumindest Ab-Preise für die häufigsten Behandlungen. "Professionelle Zahnreinigung ab 120€", "Bleaching ab 350€", "Erstordination inkl. Befund 180€." Das gibt Patienten die Orientierung, die sie brauchen, um sich für deine Praxis zu entscheiden. Wer komplett ohne Preise arbeitet, verliert an Praxen, die Preise zeigen.
Reicht ein Doctolib-Profil als Website-Ersatz?
Nein. Doctolib ist ein Verzeichnis, keine eigene Online-Präsenz. Du kontrollierst weder das Design noch die Darstellung. Auf der eigenen Homepage bestimmst du, was Patienten zuerst sehen. Außerdem baust du dein eigenes Google-Ranking auf, statt das von Doctolib zu stärken. Die beste Strategie: Eigene Website + Doctolib-Widget eingebettet.
Wie schlecht Zahnarzt-Websites in Wien tatsächlich performen, zeigt unser PageSpeed-Test von 15 Praxen. Der Durchschnitt liegt bei 46 von 100.
Doctolib vs. eigene Website: Die Kostenrechnung
Viele Zahnarztpraxen nutzen Doctolib für die Online-Terminbuchung. Das funktioniert, hat aber seinen Preis. Doctolib kostet je nach Paket zwischen 129 und 199 Euro pro Monat. Auf ein Jahr gerechnet sind das 1.548 bis 2.388 Euro. Und das jedes Jahr aufs Neue.
Eine eigene Zahnarzt-Website kostet bei PIKSEL ab 1.499 Euro einmalig. Einmal zahlen, dauerhaft nutzen. Die Doctolib-Terminbuchung lässt sich trotzdem als Widget einbetten, aber deine Praxis hat zusätzlich eine eigene Online-Präsenz, die dir gehört, die bei Google rankt und die Vertrauen aufbaut, bevor der Patient überhaupt einen Termin bucht.
- ✗ 129-199 €/Monat (1.548-2.388 €/Jahr)
- ✗ Kein eigenes Google-Ranking
- ✗ Design und Darstellung nicht kontrollierbar
- ✗ Neben 10 anderen Praxen gelistet
- ✓ Ab 1.499 € einmalig
- ✓ Eigenes Google-Ranking aufbauen
- ✓ Volle Kontrolle über Darstellung
- ✓ Patient sieht nur deine Praxis
Die Rechnung ist einfach: Nach einem Jahr hat die eigene Website weniger gekostet als Doctolib allein. Und sie arbeitet dauerhaft für dich, während Doctolib jeden Monat erneut kassiert.
Was muss auf eine Zahnarzt-Website?
Die wichtigsten Elemente auf einen Blick, damit Patienten alle Informationen finden und Vertrauen fassen:
- Kassenstatus (Kasse oder Wahlarzt, welche Kassen)
- Team-Fotos (echte Bilder von Zahnarzt und Team)
- Online-Terminbuchung (Doctolib, Latido oder Kontaktformular)
- Leistungen mit Unterseiten (Prophylaxe, Implantate, Bleaching, Zahnkorrektur)
- Öffnungszeiten und Anfahrt (Ordinationszeiten, Google Maps, Parkmöglichkeiten)
- Notfall-Info (Was tun bei akuten Schmerzen, Notfall-Nummer)
- Google Maps (eingebettet, nicht nur Adresse als Text)
Fehlt eines dieser Elemente, verlierst du Patienten an Praxen, die es besser machen. Das sind keine Nice-to-haves, sondern das Minimum, das Patienten erwarten, bevor sie einen Termin buchen.
83% der Patienten googeln vor dem Zahnarztbesuch. Was finden sie bei dir?
Schick uns deine Praxis-URL. Wir prüfen PageSpeed, Mobile-Darstellung und Google-Sichtbarkeit, und zeigen dir die 3 wichtigsten Verbesserungen. Kostenlos.
Weiterlesen
Bereit für eine Website, die Kunden bringt?
Kostenlose Website-Analyse in 48h. Kein Verkaufspitch, nur ehrliches Feedback und konkrete Verbesserungen.
Kostenlose Analyse erhalten