Webdesign
6 Min.

WordPress vs. Custom Website: Der ehrliche Vergleich

97% aller Hacks treffen WordPress. Sicherheit, Performance, Wartung und Kosten im direkten Vergleich - wann WordPress passt und wann nicht.

Tipp: Dieser Artikel vergleicht WordPress im Detail. Den Überblick über alle Baukästen (Wix, Jimdo, Squarespace, WordPress) findest du im großen Baukasten-Vergleich.

WordPress betreibt 43% aller Websites weltweit. Das klingt nach einem guten Argument. Aber „Standard“ heißt nicht „beste Lösung“. Für viele lokale Betriebe ist WordPress schlicht Overkill. Hier ist der ehrliche Vergleich.

43%Aller Websites laufen auf WordPress
97%Der Hacks treffen WordPress-Seiten
60+Plugins auf der durchschnittlichen WP-Seite

WordPress: Was es kann und was es kostet

WordPress ist ein Content-Management-System. Open Source, kostenlos, mit einem riesigen Ökosystem aus Themes und Plugins. Du kannst damit einen Blog bauen, einen Online-Shop, ein Nachrichtenportal oder eine Unternehmenswebsite. Diese Flexibilität ist gleichzeitig seine größte Stärke und sein größtes Problem.

Für eine WordPress-Business-Website rechnest du mit folgenden Kosten: Theme €0 bis 80, Hosting €5 bis 30/Monat, Premium-Plugins €50 bis 300/Jahr, professionelles Setup €500 bis 2.000. Dazu kommt laufende Wartung: €20 bis 50/Monat für Updates, Backups und Sicherheitsüberwachung.

Im ersten Jahr bist du bei €800 bis 2.500. Das ist nicht günstig. Den vollständigen Preisüberblick für alle Optionen findest du im Kostenartikel.

Der Tech-Stack im Vergleich

Tech-Stack Vergleich: WordPress vs. Custom Website Was unter der Haube steckt WordPress PHP + MySQL Datenbank Theme (oft nicht aktualisiert) 15-60 Plugins Caching-Plugin (Pflaster) Security-Plugin (nötig) Jede Schicht = potenzielle Schwachstelle Custom Website Modernes Framework (React/Next.js) Individuelles Design Nur Code den du brauchst Kein Caching nötig (schnell genug) Keine Plugins = keine Angriffe Weniger Schichten = weniger Probleme

Die drei größten WordPress-Probleme

1. Sicherheit. WordPress ist das meistgehackte CMS der Welt. Nicht weil es schlecht gebaut ist, sondern weil es das größte Ziel darstellt. 97% aller CMS-Angriffe treffen WordPress laut Sucuri Threat Report. Jedes Plugin ist ein potenzielles Einfallstor. Und die meisten lokalen Betriebe installieren 10 bis 20 Plugins, von denen einige seit Monaten kein Update mehr bekommen haben.

2. Wartungsaufwand. WordPress braucht regelmäßige Updates. Core-Updates, Theme-Updates, Plugin-Updates. Manchmal bricht nach einem Update etwas. Dann brauchst du jemanden, der das fixt. Wenn du das selbst machst, verbrennst du Zeit. Wenn du es ignorierst, wird deine Seite zum Sicherheitsrisiko.

3. Performance. Jedes Plugin lädt zusätzlichen Code. Nach 15 Plugins wird die Seite spürbar langsamer. Nach 30 Plugins bist du in einem Bereich, in dem Google deine Ladezeit als Ranking-Faktor gegen dich verwendet. Und die meisten WordPress-Seiten haben deutlich mehr als 30 Plugins.

Wartungskosten über 3 Jahre

Kostenverlauf WordPress vs. Custom über 3 Jahre Gesamtkosten nach 1, 2 und 3 Jahren Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 €800-2.500 €1.100-3.100 €1.400-3.800 WordPress Festpreis €990-1.580 €1.580-2.170 Custom Was in den Kosten steckt WordPress jährlich Hosting: €60-360 | Plugins: €50-300 Wartung: €240-600 | Sicherheit: €0-100 + deine Zeit für Updates Custom jährlich Hosting + Support: €588 (€49/Mo.) Keine Plugin-Kosten, keine Wartung Dein Zeitaufwand: 0 Stunden

Custom Website: Was das bedeutet

Eine Custom Website wird individuell für dein Business gebaut. Kein CMS, keine Plugin-Abhängigkeiten, kein Code den du nicht brauchst. Nur das, was deine Website tatsächlich braucht: Struktur, Design, Inhalte, Kontaktmöglichkeit.

Die Vorteile sind messbar. Ladezeit unter 2 Sekunden statt 4 bis 6. Keine Sicherheitslücken durch veraltete Plugins. Kein Wartungszwang. Und volle Kontrolle über SEO, von der URL-Struktur bis zum Schema Markup für lokale Businesses. Wie das technisch funktioniert und warum wir auf Next.js setzen, erklärt unser Artikel über die PIKSEL Methode.

Der Nachteil: Bei großen, content-lastigen Projekten (Blog mit 500 Artikeln, Online-Shop mit 1.000 Produkten) ist WordPress die bessere Wahl, weil es für genau das gebaut wurde. Für einen lokalen Betrieb mit 3 bis 5 Seiten? Overkill.

Direktvergleich: WordPress vs. Custom

WordPress
  • Regelmäßige Updates nötig
  • Plugin-Sicherheitsrisiken
  • Ladezeit 3-6 Sekunden
  • Wartung €20-50/Monat
  • Theme-Design (begrenzt individuell)
Custom Website
  • Kein Update-Zwang
  • Keine Plugin-Abhängigkeiten
  • Ladezeit unter 2 Sekunden
  • Minimaler Wartungsaufwand
  • 100% individuelles Design

Für wen WordPress die richtige Wahl ist

WordPress macht Sinn, wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst: einen Blog mit wöchentlichen Artikeln, ein Magazin, ein Nachrichtenportal. Oder wenn du einen Online-Shop brauchst: WooCommerce ist ein solides E-Commerce-System mit tausenden Erweiterungen.

Auch bei Projekten mit vielen Autoren, komplexen Berechtigungen und mehrstufigen Freigabeprozessen hat WordPress seine Berechtigung. Konzerne, Verlage, Universitäten.

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Für wen Custom die richtige Wahl ist

Lokale Betriebe, die 3 bis 5 Seiten brauchen. Friseure, Handwerker, Kosmetikstudios, Restaurants, Arztpraxen. Du brauchst kein CMS, um deine Öffnungszeiten zu ändern. Du brauchst eine schnelle, sichere Website, die bei Google rankt und Kunden bringt.

Genau dafür ist eine Custom Website gebaut. Kein überflüssiger Code, kein Plugin-Management, kein zweiter Job als WordPress-Administrator. Wie du dich zwischen Selbermachen und Profi entscheidest, erklärt der Vergleich Selbermachen vs. machen lassen.

Was es kostet: Der Preisvergleich

WordPress-Setup beim Freelancer: €500 bis 2.000 einmalig, plus €20 bis 50/Monat für Hosting und Wartung. Nach drei Jahren: €1.220 bis 3.800.

Custom Website bei PIKSEL: Ab €799 einmalig, plus auf Anfrage für Hosting und Support. Nach drei Jahren: €3.243.

ab €799 Eine individuelle Website ohne WordPress, ohne Plugin-Risiken, ohne Wartungszwang.
Schneller, sicherer, weniger Aufwand.

Der entscheidende Unterschied: Bei WordPress zahlst du laufend für Wartung, die nur dafür sorgt, dass nichts kaputtgeht. Bei einer Custom Website zahlst du für Hosting und Support. Das eine ist Schadensbegrenzung, das andere ist Service. Einen Überblick über Anbieter in Wien bietet der Agentur-Vergleich.

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Häufig gestellte Fragen

Brauche ich WordPress, wenn ich einen Blog haben will?

Nicht zwingend. WordPress ist stark bei Blogs, aber moderne statische Websites können ebenfalls Blogartikel darstellen, schneller und sicherer. Wenn du wöchentlich mehrere Artikel veröffentlichst, macht WordPress Sinn. Wenn du gelegentlich einen Beitrag postest, reicht eine Custom-Lösung.

Ist WordPress wirklich unsicher?

WordPress selbst wird regelmäßig aktualisiert. Das Problem sind Plugins und Themes von Drittanbietern, die nicht gewartet werden. Wenn du Updates konsequent einspielst und nur vertrauenswürdige Plugins nutzt, ist WordPress sicher. Aber genau das erfordert Zeit und Wissen, das die meisten lokalen Betriebe nicht haben.

Kann ich meine WordPress-Seite später in eine Custom Website umwandeln?

Ja, aber es ist ein Neuaufbau. Texte und Bilder lassen sich übernehmen, das Design wird neu gebaut. Der Vorteil: Nach dem Wechsel entfällt der Wartungsaufwand. Der gesamte Prozess einer Website-Erstellung ist im Leitfaden beschrieben.

Was passiert mit meiner SEO, wenn ich von WordPress wechsle?

Bei sauberer Umsetzung mit 301-Redirects und gleicher URL-Struktur bleiben deine Rankings erhalten. Ein guter Anbieter richtet das im Rahmen des Projekts ein. Wichtig: Google Search Console überwachen und Google-Unternehmensprofil aktualisieren.

Was muss ich bei der DSGVO beachten, egal ob WordPress oder Custom?

Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Consent sind laut Datenschutzbehörde Pflicht, unabhängig von der Technologie. Bei WordPress kommen zusätzliche Risiken durch Plugins hinzu, die Daten an Drittanbieter senden. Die vollständige Checkliste steht im DSGVO-Leitfaden.

- PIKSEL

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