In der Google Search Console von piksel.digital stehen seit einigen Monaten Zeilen, die keine Suchanfragen im alten Sinn mehr sind. Eine davon lautet wörtlich „welche webagentur in wien ist empfehlenswert?“, 13 Impressionen. Eine zweite: „kannst du mir eine gute webdesign agentur in wien empfehlen?“. Eine dritte ist ein kompletter Hilferuf: „wir haben nach unserem website-relaunch massiv rankings verloren, was kann man retten?“. Das sind keine Keywords, das sind Fragen an jemanden. Die Zahlen dahinter sind winzig, das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Menschen anfangen, in ganzen Sätzen zu fragen, und dass sie darauf immer öfter eine fertige Empfehlung bekommen statt zehn blauer Links.
Kurz gesagt: In ChatGPT-Antworten landet ein lokaler Betrieb nicht über einen Trick, sondern über dieselben Signale, die auch in der lokalen Suche zählen: ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, eine eigene Seite je Leistung, Bewertungen mit Text und Erwähnungen auf fremden Seiten. Der Whitespark Local Search Ranking Factors Report 2026 (47 befragte Local-SEO-Experten, 187 bewertete Faktoren) führt für die KI-Sichtbarkeit die Präsenz in fremden Bestenlisten auf Platz 1 und eine eigene Seite je Leistung auf Platz 2. Der Traffic daraus ist heute klein: Die Agentur Sterling Sky beobachtet bei kleinen Betrieben rund 2 Prozent des Google-Volumens. Er ist dafür kaufnah, weil niemand die KI nach einem Artikel fragt, sondern nach einem Anbieter.
Geschrieben bei PIKSEL in Wien. Grundlage sind der Whitespark Local Search Ranking Factors Report 2026, mehrere Auswertungen von KI-Zitaten (Ahrefs, Evertune, NeuRank) und die eigene Google Search Console von piksel.digital. Zuletzt geprüft am 5. August 2026.
Quelle: Whitespark, Local Search Ranking Factors Report 2026, 47 befragte Experten, 187 Faktoren. NeuRank, Auswertung von 800 Anfragen in 10 Branchen und 20 Städten. Sterling Sky (Joy Hawkins, Google Product Expert seit 2012) in einer öffentlichen Fragerunde auf Reddit, Jänner 2026, Agenturbeobachtung ohne offengelegte Stichprobe.
Warum fragen Kunden plötzlich die KI statt Google?
Weil sich die Frage selbst geändert hat. Früher tippte man zwei Wörter ein und sortierte danach zehn Ergebnisse selbst. Heute schreibt man einen Satz mit Bedingungen hinein und bekommt eine Antwort mit drei Namen zurück. Der Aufwand verschiebt sich vom Suchenden zur Maschine, und mit ihm verschiebt sich die Entscheidung.
Jemand in Ottakring hat eine kleine Sanitärfirma und sitzt abends nach dem letzten Auftrag vor dem Handy, weil er endlich eine Website will. Statt „webdesign wien“ zu googeln, tippt er in ChatGPT: „Ich brauche in Wien jemanden, der mir eine kleine Website mit Online-Terminbuchung macht, Budget unter 1.500 Euro. Wen kannst du empfehlen?“ Was zurückkommt, sind keine zehn Treffer, sondern zwei oder drei Namen mit je zwei Sätzen Begründung. Wer in diesen zwei Sätzen nicht vorkommt, existiert in diesem Gespräch nicht. Es gibt keine Seite zwei.
Ein hilfreiches Bild dafür stammt aus einem Praktiker-Video zum Thema: Die klassische Suchmaschine ist ein Bibliothekar, der auf Regale zeigt. Die KI hat alles gelesen und antwortet direkt. Beide bewerten Relevanz und Autorität, aber sie ermitteln beides unterschiedlich. Die Suchmaschine über Links, Domainalter und Nutzerverhalten. Die KI darüber, wie oft und wie glaubwürdig ein Name überall sonst auftaucht.
Wie verbreitet das in Österreich ist, lässt sich seriös nicht auf die Kommastelle sagen. Für den deutschsprachigen Raum liegt die Abdeckung mit KI-Antworten bei rund 20 Prozent aller Suchanfragen, bei lokalen Suchen deutlich höher, dort beantwortet die KI-Übersicht inzwischen die Mehrheit der Anfragen. Für Österreich existiert keine eigene Messung, die deutschen Werte sind der beste verfügbare Näherungswert. Wer dir für Österreich eine exakte Prozentzahl nennt, hat sie geschätzt.
Quelle: Search Engine Journal zur Abdeckung von AI Overviews in lokalen Suchen, 2026. Analogie nach Ranking Academy, „Rank Your Local Business on ChatGPT and Google AI“, 2026.
Was zitieren KI-Antworten wirklich?
Vier Dinge, in dieser Reihenfolge: Erwähnungen auf fremden Seiten, eine klar strukturierte eigene Website, Bewertungen an Orten mit Autorität und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Der Whitespark-Report 2026 hat die KI-Sichtbarkeit erstmals getrennt bewertet. Die Rangliste sieht anders aus als alles, was du über klassisches SEO gelernt hast.
| Rang | Faktor für KI-Sichtbarkeit | Was das konkret heißt |
|---|---|---|
| 1 | Präsenz in fremden Bestenlisten („Beste X in Wien“) | Du stehst auf Seiten, die dir nicht gehören. |
| 2 | Eigene Seite je Leistung | Nicht eine Sammelseite „Leistungen“, sondern eine Seite pro Angebot. |
| 3 | Sichtbarkeit auf branchenrelevanten Domains | Fachportale und Verbandsseiten deiner Branche. |
| 4 | Qualität der unstrukturierten Erwähnungen | Presse, Blogs, Behörden, Verbände nennen deinen Namen. |
| 5 | Autorität der Seiten, auf denen deine Bewertungen stehen | Wo bewertet wird, zählt mit, nicht nur wie gut. |
| 6 | Geografische Begriffe im Inhalt | Bezirk, Grätzl, Nachbarbezirke ausgeschrieben. |
| 7 | Anzahl der unstrukturierten Erwähnungen | Wie oft dein Name überhaupt irgendwo vorkommt. |
| 8 | Google-Bewertung zwischen 4 und 5 | Sterne bleiben relevant, aber nicht allein. |
| 9 | Erkennbarer Fokus auf eine Nische | Ein Betrieb, der alles macht, wird für nichts empfohlen. |
| 10 | Scanbare Struktur auf der ganzen Website | Überschriften, Listen, Tabellen statt Textwüste. |
Quelle: Whitespark, Local Search Ranking Factors Report 2026, Kategorie AI Search Visibility, 47 befragte Local-SEO-Experten, 187 bewertete Faktoren. Vollständige Auswertung intern bei PIKSEL.
Sechs dieser zehn Faktoren liegen komplett außerhalb deiner Website, ein siebter zumindest teilweise. Das ist die unbequeme Nachricht des Reports. Bei lokalen Anfragen stammen rund 77 Prozent der Quellen, die KI-Systeme zitieren, von fremden Seiten. ChatGPT zieht 38 Prozent seiner Quellen aus Google Maps, Perplexity 30,5 Prozent aus Branchenverzeichnissen. Anders gesagt: Dein Google-Unternehmensprofil ist längst auch dein ChatGPT-Profil, ohne dass dich jemand darüber informiert hätte.
Quelle: NeuRank, Auswertung von 800 Anfragen in 10 Branchen und 20 Städten, 2026.
Der zweite große Befund betrifft Links. Ahrefs hat bei 75.000 Marken geprüft, was mit KI-Sichtbarkeit zusammenhängt: bloße Erwähnungen des Markennamens mit 0,664, Backlinks nur mit 0,218. Zehn Jahre Linkaufbau-Ratgeber sind damit für diesen Kanal nicht falsch, aber zweitrangig. Erwähnt zu werden schlägt verlinkt zu werden.
Für die eigene Seite gilt eine zweite Mechanik. Auswertungen von KI-Zitaten zeigen, dass Tabellen rund 4,2-mal häufiger zitiert werden als Fließtext, nummerierte Listen 2,7-mal. Ein Absatz, der direkt unter der Überschrift antwortet, wird 3,1-mal häufiger zitiert, und 44,2 Prozent aller Zitate stammen aus dem ersten Drittel einer Seite. Dazu kommt der Effekt von Belegen: Eine Statistik im Satz erhöht die Zitierwahrscheinlichkeit um rund 37 Prozent, eine Quellenangabe um rund 40 Prozent (gemeinsame Untersuchung von Princeton, Georgia Tech und IIT Delhi).
Genau hier liegt die Lücke bei den meisten Betriebs-Websites. Eine Erhebung von 500 Handwerker-Websites aus fünf Gewerken zeigt: Nur 15 Prozent beantworten die typischen Kundenfragen überhaupt, 59 Prozent arbeiten mit generischen Branchentexten von der Stange. Ein austauschbarer Text kann nicht zitiert werden, weil er nichts sagt, was nur bei dir steht.
Quelle: Ahrefs, Korrelationsanalyse über 75.000 Marken, 2026. Auswertung von KI-Zitaten durch DigitalApplied, 2026. Webseiten-Check Handwerk von Sandra und Jörg Mosler, 500 Websites aus 5 Gewerken in 5 Städten, Juli 2025.
Wie viel Traffic bringt KI-Suche heute wirklich?
Wenig, und das gehört in jeden ehrlichen Artikel zum Thema. Joy Hawkins, seit 2012 Google Product Expert und Inhaberin der Agentur Sterling Sky, hat Anfang 2026 in einer öffentlichen Fragerunde die Größenordnung genannt: Bei ihren kleinbetrieblichen Kunden liegt der Traffic aus ChatGPT bei etwa 2 Prozent dessen, was Google liefert. ChatGPT ist dabei das einzige Sprachmodell außerhalb von Google, das überhaupt messbaren Traffic erzeugt.
Zwei Prozent klingen nach nichts. Drei Dinge sprechen trotzdem dafür, jetzt anzufangen.
- Die Anfragen sind kaufnah. Wer die KI fragt „Wen kannst du empfehlen?“, ist am Ende seiner Recherche, nicht am Anfang. Genau diese Formulierungen tauchen in unserer eigenen Search Console auf.
- Die Arbeit ist dieselbe. Neun der zehn Faktoren oben verbessern gleichzeitig deine normale lokale Sichtbarkeit. Du baust nichts Zusätzliches, du baust dasselbe besser.
- Der Vorlauf ist lang. Erwähnungen auf fremden Seiten entstehen über Monate. Wer wartet, bis der Kanal groß ist, beginnt zu einem Zeitpunkt, an dem die Plätze vergeben sind.
Was in der Zwischenzeit nicht passiert: Niemand ersetzt seinen Google-Eintrag durch ein KI-Profil. Die Reihenfolge bleibt Google-Unternehmensprofil, dann Website, dann alles andere. Wer dir das umdreht, verkauft dir eine Zukunft, die auch 2026 noch nicht da ist.
Was bei KI-Sichtbarkeit nachweislich nichts bringt
Rund um jedes neue Thema entsteht ein Markt für Abkürzungen. Bei KI-Sichtbarkeit ist er besonders laut, weil niemand von außen prüfen kann, was in einer KI-Antwort passiert. Diese vier Angebote kosten Geld oder Zeit und liefern nach den verfügbaren Daten nichts.
| Angebot | Was die Daten sagen | Urteil |
|---|---|---|
| llms.txt auf der Website hinterlegen | Ahrefs prüfte 137.000 Websites: 97 Prozent der Dateien wurden im Mai 2026 nie abgerufen. Von 500 Millionen KI-Bot-Besuchen entfielen 408 auf llms.txt. Google unterstützt das Format nicht. | Zeitverschwendung |
| Texte im „KI-freundlichen Stil“ umschreiben lassen | Die Korrelation zwischen Wortzahl und Zitat liegt bei 0,04 (174.048 Seiten). 53,4 Prozent der zitierten Seiten haben unter 1.000 Wörter. | Länge und Stil sind nicht der Hebel, Struktur und Belege sind es. |
| Schema-Markup als Zitat-Hebel verkauft | Ahrefs-Kausaltest: 1.885 Seiten mit neu ergänztem Markup gegen 4.000 Kontrollseiten, Effekte statistisch bei null. FAQ- und HowTo-Auszeichnung sind ohnehin abgewertet. | Für Rich Results weiter sinnvoll, als KI-Versprechen unseriös |
| Garantierte Platzierung in ChatGPT | Kein Anbieter hat Zugriff auf die Auswahl der Quellen. Dieselbe Frage liefert an verschiedenen Tagen unterschiedliche Namen. | Finger weg |
Quelle: Ahrefs-Studie zu llms.txt (137.000 Websites, Mai 2026), Ahrefs-Kausaltest zu Schema-Markup (Mai 2026), Ahrefs-Auswertung zur Wortzahl (174.048 Seiten), SISTRIX-Analyse zur Stabilität von Quellen in KI-Antworten.
Der letzte Punkt ist der teuerste. Ranking-Garantien sind kein neues Phänomen, sie haben nur ein neues Etikett bekommen. In einem Beitrag im SEO-Forum von Reddit beschreibt ein Betriebsinhaber im August 2026, dass er fünf bis acht Anrufe pro Woche bekommt, in denen ihm gegen Monatsgebühr eine Spitzenplatzierung garantiert wird. Fünf bis acht, bei einem einzigen Betrieb. Wer dasselbe Versprechen jetzt für ChatGPT macht, hat lediglich das Wort ausgetauscht.
Ein zweiter Hinweis zur Vorsicht kommt aus derselben Ecke. KI-Systeme lesen Foren, Reddit gehört zu ihren häufigsten Quellen. In einem Kaufberatungs-Thread mit über 400 Kommentaren war der bestbewertete Beitrag überhaupt, mit 117 Punkten, Werbung für einen No-Name-Baukasten, entlarvt von einem einzelnen Nutzer, der auf das verdächtige Alter des Accounts hinwies. Empfehlungen im Netz sind teilweise gekauft, und die KI unterscheidet das nicht zuverlässig. Für dich heißt das: Erwähnungen an echten Orten aufbauen, keine Spuren in Foren legen lassen. Das fliegt auf, spätestens beim Kunden.
10 Schritte zur KI-Sichtbarkeit für Wiener Betriebe
Diese Liste ist nach Wirkung sortiert, nicht nach Aufwand. Punkt 1 bis 5 sind Handarbeit außerhalb der Website, Punkt 6 bis 10 betreffen die Seite selbst. Wer die ersten drei erledigt, hat den Großteil des Effekts.
- Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen, Hauptkategorie so spezifisch wie möglich. Die Hauptkategorie ist im Whitespark-Report der stärkste Einzelfaktor der gesamten Studie. „Tierärztliche Klinik“ statt „Tierarzt“, „Kosmetikstudio“ statt „Schönheitssalon“. Da ChatGPT bei lokalen Fragen 38 Prozent seiner Quellen aus Google Maps zieht, ist dieser Eintrag deine wichtigste KI-Maßnahme. Die Details stehen im Leitfaden zum Google Unternehmensprofil.
- In fremde Bestenlisten kommen. Platz 1 der KI-Faktoren. Konkret für Wien: Bezirkszeitung, Branchenverbände, WKO-Firmen A bis Z, Herold, Fachportale deiner Branche, lokale Blogs. Der Weg dorthin ist fragen, nicht kaufen: eine kurze Mail an die Redaktion mit einem echten Aufhänger schlägt jedes Paket.
- Name, Adresse und Telefonnummer zeichengenau identisch halten. Auf der Website, im Google-Profil, im Impressum, in jedem Verzeichnis. Joy Hawkins nennt als den am häufigsten übersehenen Handgriff schlicht die Betriebsadresse im Footer jeder Seite. Ein Einzeiler, den fast niemand macht.
- Bewertungen mit Text sammeln, nicht nur Sterne. Für die KI zählt zusätzlich, wo die Bewertungen stehen: Die Autorität der bewertenden Plattform ist Platz 5. Bitte deine Kunden also um zwei Sätze, direkt nach der Leistung, per SMS oder QR-Code am Empfang. Der beste Zeitpunkt ist der, an dem die Zufriedenheit noch frisch ist.
- Auf branchenrelevanten Seiten auftauchen. Ein Fachverband, ein Lieferantenverzeichnis, ein Partnernetzwerk, ein Interview in einem Nischenblog. Drei gute Nennungen schlagen dreißig Verzeichniseinträge, die niemand liest.
- Eine eigene Seite je Leistung bauen. Platz 2 der KI-Faktoren und gleichzeitig Platz 1 der klassischen lokalen Rankingfaktoren. Kein anderer Faktor steht über alle Ergebnistypen so konstant weit oben. Eine Sammelseite „Unsere Leistungen“ ist die häufigste vergebene Chance auf Betriebs-Websites.
- Kundenfragen wörtlich als Überschrift setzen, Antwort direkt darunter. Nicht „Preise“, sondern „Was kostet eine Wurzelbehandlung in Wien?“. Darunter 40 bis 75 Wörter, die die Frage vollständig beantworten, ohne Vorrede. Nur 15 Prozent der geprüften Handwerker-Websites tun das überhaupt.
- Zahlen mit Quelle und Jahr statt Adjektiven. „Wir arbeiten seit 2011 in 1150, im Schnitt 40 Reparaturen pro Woche“ ist zitierbar. „Höchste Qualität und langjährige Erfahrung“ ist es nicht, weil es in jeder zweiten Branchenseite genauso steht.
- Vergleichbares in Tabellen, Abläufe in nummerierten Listen. Tabellen werden rund 4,2-mal häufiger zitiert als Fließtext. Preise, Leistungen, Dauer, Unterschiede zwischen zwei Angeboten: alles, was Spalten hat, gehört in eine Tabelle.
- Bezirk ausschreiben und quartalsweise auffrischen. Geografische Begriffe sind Platz 6 der KI-Faktoren, also Bezirk, Nachbarbezirke und die nächste U-Bahn-Station im Text nennen statt nur „Wien“. Dazu ein sichtbares Datum: Von KI zitierte Seiten sind im Schnitt 1.064 Tage alt, organische Top-10-Seiten 1.432, also rund ein Viertel frischer.
Quelle: Whitespark, Local Search Ranking Factors Report 2026. Ahrefs, Altersvergleich über 16,975 Millionen URLs. Auswertung von KI-Zitaten durch DigitalApplied, 2026. Webseiten-Check Handwerk, 500 Websites, Juli 2025.
Willst du wissen, was die KI heute über deinen Betrieb sagt?
Frag ChatGPT selbst: deine Leistung, dein Bezirk, „wen kannst du empfehlen?“. Kommt dein Name nicht vor, hast du die Antwort schon, brauchst aber noch den Grund. Den liefern wir dir mit deinem Firmennamen und deiner Adresse nach. Kostenlos, ohne Verkaufsgespräch.
Was kostet KI-Sichtbarkeit?
Fünf der zehn Punkte kosten null Euro und zusammen etwa einen Nachmittag: Profil, Bewertungen, Verzeichnisse, Adresse im Footer, Anfragen an Redaktionen. Geld kostet nur die Hälfte, die in der Website selbst steckt, also eigene Leistungsseiten, echte Antworten statt Branchentexte, Tabellen, saubere Struktur. Das ist keine Zusatzleistung, das ist eine ordentlich gebaute Website.
- ✗ Eine Sammelseite „Leistungen“ für alles
- ✗ Branchentext von der Stange
- ✗ Preise „auf Anfrage“
- ✗ Adresse nur im Impressum
- ✗ Kein Datum, letzter Stand 2022
- ✓ Eine Seite je Leistung
- ✓ Kundenfrage als Überschrift, Antwort darunter
- ✓ Preistabelle mit echten Zahlen
- ✓ Adresse im Footer jeder Seite
- ✓ Sichtbares Prüfdatum, quartalsweise erneuert
Die Preisfrage lässt sich damit auf eine einzige Entscheidung eindampfen: Wer baut die Struktur, und was zahlst du dafür einmal. Wer sie stattdessen als monatliche KI-Optimierung angeboten bekommt, zahlt laufend für etwas, das einmal gebaut wird und danach steht. Bei PIKSEL kostet die Website 799 Euro Festpreis inklusive Online-Buchung und ist in 14 Tagen live. Die laufende Betreuung für 149 Euro im Monat ist optional und jederzeit kündbar.
Die Rechnung dazu machst du selbst, in dreißig Sekunden: Nimm deinen durchschnittlichen Auftragswert und teile 799 dadurch. Das Ergebnis ist die Anzahl an Neukunden, ab der die Seite bezahlt ist. Bei den meisten Betrieben, mit denen wir arbeiten, liegt sie im niedrigen einstelligen Bereich. Alles danach ist Ertrag, unabhängig davon, ob der Kunde über Google, über eine KI-Antwort oder über eine Empfehlung kommt.
Kein Abo, keine Bindung, keine Ranking-Versprechen.
Wie du misst, ob es wirkt
Selbst in ChatGPT nachzufragen ist der naheliegendste und der unzuverlässigste Test. Die Antwort hängt vom Gesprächsverlauf, vom Standort und vom Tag ab. Vier Wege, die belastbarer sind:
- Search Console lesen, Zeile für Zeile. Suchanfragen, die ganze Sätze sind, sind der beste Frühindikator. Genau so ist dieser Artikel entstanden.
- Verweisquellen in der Statistik prüfen. Besucher, die von chatgpt.com oder perplexity.ai kommen, tauchen dort als eigene Quelle auf. Klein, aber eindeutig.
- Zehn Formulierungen testen, nicht eine. Frag im frischen Chat ohne Verlauf, einmal mit Bezirk, einmal ohne, einmal mit Budget, einmal mit Öffnungszeit. Ein einzelner Test sagt nichts, ein Muster über zehn Fragen schon.
- Die älteste Frage stellen. „Wie sind Sie auf uns gekommen?“ Wenn Kunden anfangen, „ChatGPT hat Sie empfohlen“ zu antworten, brauchst du kein Tool mehr.
Wichtig bleibt die Erwartung. Wer nach vier Wochen einen Sprung sehen will, wird enttäuscht. Erwähnungen auf fremden Seiten wirken über Monate, und dieselbe Frage liefert in KI-Systemen an verschiedenen Tagen unterschiedliche Quellen. Der Fortschritt zeigt sich zuerst dort, wo er ohnehin zählt: in der lokalen Suche.
Was das für die Reihenfolge deiner Arbeit heißt
KI-Sichtbarkeit ist kein eigenes Projekt. Sie ist das Nebenprodukt einer Website, die ihre Arbeit macht, und eines gepflegten Profils. Diese Reihenfolge hat sich bei uns bewährt und deckt sich mit dem, was der Whitespark-Report misst:
Wer an Schritt 4 anfängt, weil er am modernsten klingt, arbeitet gegen die eigene Reihenfolge. Erwähnungen bringen wenig, solange die Seite dahinter nichts zu zitieren hat. Mehr zur Auswahl des passenden Dienstleisters steht im Vergleich der Website-Agenturen in Wien, mehr zu den Texten selbst in der Anleitung für Website-Texte, die verkaufen.
Häufige Fragen
Wie komme ich mit meinem Unternehmen in ChatGPT-Antworten?
Über vier Bausteine: ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit spezifischer Hauptkategorie, eine eigene Seite je Leistung auf deiner Website, Bewertungen mit ausformuliertem Text und Erwähnungen auf fremden Seiten wie Bestenlisten, Fachportalen oder lokalen Medien. Der Whitespark-Report 2026 führt die Präsenz in fremden Bestenlisten als stärksten Faktor für KI-Sichtbarkeit, eigene Leistungsseiten auf Platz 2. Eine Anmeldung bei ChatGPT gibt es nicht, das Modell liest, was ohnehin öffentlich über dich steht.
Kann jemand eine Platzierung in ChatGPT garantieren?
Nein. Kein Dienstleister hat Zugriff darauf, welche Quellen ein Sprachmodell für eine Antwort auswählt, und dieselbe Frage liefert an verschiedenen Tagen unterschiedliche Namen. Wer eine garantierte Platzierung verkauft, verkauft dasselbe Versprechen, das seit Jahren für Google-Rankings am Telefon angeboten wird. Seriös ist eine andere Formulierung: Wir bauen die Signale, die KI-Systeme nachweislich bevorzugen, und wir messen, was daraus wird.
Gibt es AI Overviews in Österreich und wie oft erscheinen sie?
Ja, KI-Antworten erscheinen auch bei österreichischen Suchen. Eine eigene Messung für Österreich gibt es nicht. Im deutschsprachigen Raum liegt die Abdeckung bei rund 20 Prozent aller Suchanfragen, bei lokalen Suchen deutlich darüber, dort beantwortet die KI-Übersicht bereits die Mehrheit der Anfragen (Search Engine Journal, 2026). Für deinen Betrieb heißt das: Genau in der Anfrageart, die dir Kunden bringt, ist die KI-Antwort am stärksten vertreten.
Wir haben nach dem Relaunch massiv Rankings verloren, was lässt sich retten?
Zuerst die Ursache prüfen, nicht neu optimieren. In den meisten Fällen liegt es an geänderten Adressen ohne Weiterleitung, an zusammengelegten Unterseiten oder an Text, der beim Redesign verschwunden ist. Konkret: alte Adressen aus der Search Console exportieren, jede auf die passende neue Seite dauerhaft weiterleiten, verlorene Leistungsseiten einzeln wiederherstellen und den Google-Eintrag auf die neue Adresse prüfen. Dasselbe rettet nebenbei die KI-Sichtbarkeit, weil zitierte Quellen ins Leere zeigen, sobald Adressen wegfallen.
Bringt eine llms.txt-Datei etwas für die KI-Sichtbarkeit?
Nach den verfügbaren Daten nein. Ahrefs hat 137.000 Websites geprüft: 97 Prozent der hinterlegten llms.txt-Dateien wurden im Mai 2026 kein einziges Mal abgerufen, von 500 Millionen Besuchen durch KI-Bots entfielen 408 auf diese Datei. Google unterstützt das Format nach eigener Aussage nicht und plant es nicht. Die Zeit ist besser in eine eigene Seite je Leistung und in Erwähnungen auf fremden Seiten investiert.
Deine Kunden fragen die KI längst nach einer Empfehlung. Kommt dein Name dabei vor?
Auf unserer Seite zur KI-Sichtbarkeit steht, was wir konkret machen, was es kostet und was wir ausdrücklich nicht versprechen.
Bereit für eine Website, die Kunden bringt?
Kostenlose Website-Analyse. Antwort in 48 Stunden. Kein Verkaufspitch, kein Rückruf ohne Termin. Muss nicht mit uns sein: die Analyse gehört dir, egal wer sie umsetzt.
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